Mit der Sirium3800ABT schlägt Hama zwei Fliegen mit einer Klappe. Das kleine Klangmöbel samt externem Wireless-Subwoofer fungiert als HiFi-Lautsprecher und TV-Soundbar zugleich. Für die bequeme Bedienung ist Amazons Sprachsteuerung „Alexa“ mit an Bord. In Ausgabe 2-2018 hatten wir bereits die Sirium4000ABT im Labor und für „gut“ befunden. Mit 400 Euro kostet die kleine Schwester einen Hunderter weniger, und nicht nur der Preis ist geschrumpft. Rein äußerlich präsentiert sich die Soundbar nämlich kaum größer als ein mobiler Wireless-Speaker, was ganz im Sinne der Konstruktion ist. Denn Multitasking ist das Motto, neben TV-Ton soll der Riegel auch im ganzen Haus für Unterhaltung…
Autor: AV Redaktion
Marantz´ zweitgrößter Receiver SR7012 hat alles für ein ausgewachsenes Heimkino an Bord – inklusive aller 3D-Ton-Decoder. Auro-3D-Ton gab und gibt es bei Marantz erst ab der 7000er-Baureihe. Bei den Vorgängern musste man dafür allerdings 150 Euro zusätzlich hinblättern. Damit ist nun Schluss, denn der SR7012 hat das bei Heimkino-Enthusiasten beliebte Tonformat bereits ab Werk integriert. Und das ohne Aufpreis, denn mehr als sein Vorgänger SR7011 (Test in 7-2017) kostet der Neue auch nicht. 1.800 Euro sind fällig, womit sich der bullige Receiver fast als Schnäppchen präsentiert. Mehr als 9 Endstufen gibt es allerdings noch immer nicht, 11 verbaute Verstärker sind…
Bereits der 5.000 Euro teure 4K-Beamer VW260ES schaffte es fast in unsere Referenzklasse. Entsprechend waren wir gespannt, was das dreimal so teure Flaggschiff VW760ES leistet. Der UHD-Premium-Standard umfasst nicht nur die bekannten Vorteile der 4K-Auflösung und des HDR-Kontrastes, sondern auch die originalen Kinofarben. Während nach dem bisherigen Videostandard kräftige Farben sichtbar verblassen, lassen sich bei UHD vor allem kräftige Rot- und Grüntöne verlustfrei darstellen. Die Kombination aus Kontrast und authentischen Farben ist schon für Fernseher eine Herausforderung, doch im Beamer-Segment ist dieses Unterfangen noch schwerer. Kaum einem Gerät gelingt dieser Spagat ohne Kompromisse: Entweder fehlt es an Auflösung, Helligkeit, Schwarzwert…
Mit dem OLED55E7 hat LG einen 55-Zöller mit attraktivem Glas–Design im Programm. Dank Soundbar mit Dolby Atmos und breiter HDR-Unterstützung legen die Koreaner die Messlatte enorm hoch. Der OLED65E7 hat in der audiovision 10-2017 mit dynamikreichen Videos begeistert. Jetzt muss der 4.000 Euro teure 55E7 von LG zeigen, ob er mit einer Bildschirmdiagonalen von 139 Zentimetern ebenfalls in der Lage ist, Großes zu leisten. Absolut identisch bei den TV-Geschwistern ist das Gehäuse. „Picture-on-Glass“ heißt das hochwertige Verfahren, bei dem die Koreaner das superdünne OLED-Panel auf eine Acrylglasscheibe aufgebracht haben. Das verleiht dem Fernseher eine sehr ansprechende Optik mit Premium-Charakter. Das untere…
Mit der 500 Euro teuren Soundbar TVB2 setzt Cambrige Audio auf Klang, Design und moderne Video-Technik. Bei der Ausstattung klaffen jedoch einige Lücken. Die HiFi-Schmiede Cambridge Audio ist kein Neuling in Sachen TV-Sound. In der Vergangenheit machten die Briten unter anderem mit Sounddecks auf sich aufmerksam. Die neue TVB2 (V2) ist derzeit die einzige Soundbar im Programm der Briten und zudem ein Update der alten TVB2 – der Namenszusatz V2 erlaubt die Unterscheidung, denn äußerlich gleichen sich die beiden Produkte wie ein Ei dem anderen. Zur Bar gehört auch ein kleiner Wireless-Subwoofer. Technisch wurde bei der Nachfolgerin hauptsächlich an der…
Mit „Premium“ trägt die neue Lautsprecher-Linie von Piega einen sehr anspruchsvollen Namen. Und das zu Recht, wie der Test zeigt. Aluminium als Werkstoff findet sich im Lautsprecherbau mittlerweile häufiger. Allerdings in aller Regel nur als Membran-Material und nicht, wie bei Piega aus Horgen am Zürichsee, am kompletten Gehäuse. Denn das ist teuer – erst recht, wenn man wie die Schweizer auf eigene Strangpress-Profile zurückgreift, für deren hohe Werkzeugkosten man selbst geradestehen muss. Das Metall ist zudem aufwändig und schwierig zu bearbeiten. Technik Trotzdem hat es sich Chefentwickler und Firmen-Mitinhaber Kurt Scheuch nicht nehmen lassen, für fast alle Serien Aluminiumgehäuse einzusetzen.…
Was ist das? Selbst nach unzähligen Tests gibt es sie noch, diese ungewöhnlichen Augenblicke mit großen Augen und vor Vorfreude glühenden Ohren. Beim Devialet Gold Phantom ist es wieder mal einer dieser besonderen Momente. Zunächst kennt man nur den Preis. Knapp 2.600 Euro für einen kompakten Aktivlautsprecher. Respekt! Dann erstaunt das beachtliche Gewicht: 11,4 Kilo bringt die Box auf die Waage, bei überschaubaren Abmessungen von 25,5 x 34,2 x 25,2 Zentimetern. Die nächsten faszinierenden Zahlen: 4.500 Watt Leistung stellt der Phantom bereit. Sein Gehäuse wurde mit 1,5 Tonnen Druck hermetisch versiegelt. Und zwei integrierte Motoren liefern jeweils 27 Kilo Schubkraft.…
Mit dem New Omega 380 hat Magnat einen 15 Zoll großen Heimkino-Subwoofer im Portfolio – und das für gerade mal 600 Euro. Doch wieviel Bass bekommt man wirklich für sein Geld? Da werden Erinnerungen wach: Tieftonchassis mit 15 Zoll waren früher in etlichen berühmten Lautsprechern zu finden, beispielsweise im Klipschorn und der JBL 4343B. Und die waren im Bass keine Kinder von Traurigkeit, sondern setzten in diesem Frequenzbereich Maßstäbe. Dafür verantwortlich ist die nahezu optimale Kombination aus Membranfläche und Hubfähigkeit eines hochwertigen Chassis dieser Größe. Natürlich kann man für einen Subwoofer nicht irgendein 15-Zoll-Chassis hernehmen und darauf setzen, dass die…
JBLs 750 Euro teurer Soundriegel „Bar 5.1“ besitzt einen besonderen Kniff: Die Seitenteile lassen sich abnehmen und als Surround-Boxen verwenden. Wie gut das funktioniert, klärt unser Test. Soundbars gibt es solche und solche: 2- bis 6-kanalig, mit zusätzlichen Satelliten-Boxen, mit oder ohne Subwoofer. Einen Klangriegel mit abnehmbaren Seitenteilen, die als Surround-Lautsprecher agieren, hatten wir aber noch nicht in unseren Testfingern. Und es kommt noch doller, so muss man sich bei der Positionierung der zwei Satelliten nicht mit Kabeln herumschlagen – hierfür sorgen integrierte Akkus und die drahtlose Sig-nalübertragung. Abstecken, an beliebiger Stelle aufstellen, fertig. Das Ganze klingt fast zu simpel…
Der Name „Gravity“ dieser Kompaktbox ist bezeichnend, denn das kleine Gerät (5,6 x 21,5 x 6,3 cm) beansprucht kaum Platz, besitzt mit 780 Gramm jedoch ein überraschend hohes Gewicht. Das ist dem hochwertigen Innenleben geschuldet, welches von HiFi-Experte KEF stammt: Neben einem Mittel- und Hochtöner (jeweils mit 50 mm Größe) finden obendrein zwei ABR-Passiv-Tieftöner Platz im engen Gehäuse. Für die äußere Erscheinung zeichnet Porsche Design verantwortlich, die das Innere in eine gebürstete Aluminiumhülle fassen. Die macht das Gerät zum stylischen Blickfang auf jedem Schreibtisch oder Sideboard. Der Lautsprecher lässt sich entweder per Bluetooth-Verbindung oder (etwas umständlich) per Klinken-Anschluss an der…