Gleich zwei Treiber mit je 25 Zentimetern Durchmesser setzt Elac in seinem neuen Bass-Bombast Sub 2070 ein. Das Membran-Pärchen ordneten die Entwickler nicht nebeneinander, sondern gegenüber in Boden und Deckel an. Diese sogenannte impulskompensierte Bauweise sorgt dafür, dass auf das Gehäuse so gut wie keine durch Membranbewegungen ausgelösten Kräfte wirken. Bewegt sich nämlich bei einem Lautsprecher-Chassis die Membran nach vorn, versucht der Chassis-Korb – und damit eben auch das Gehäuse, in welches das Chassis eingebaut ist – nach hinten auszuweichen. Die dabei entstehenden Kräfte sind nicht zu unterschätzen, selbst gewichtige Tiefton-Gehäuse bewegen sich bei hohen Pegeln manchmal um mehrere Millimeter…
Autor: AV Redaktion
Die mittlerweile 60 Jahre alte Traditionsmarke Marantz genießt unter HiFi- und Heimkino-Fans einen fast legendären Ruf. Einer der Meilensteine des Unternehmens waren die 1992 entwickelten „Hyper Dynamic Amplifier Module“, die statt integrierter Schaltungen diskrete Bauteile nutzen und so einen rauschärmeren und dynamischeren Klang erzielen. Die HDAMs kommen in weiterentwickelter Form bis heute zum Einsatz, so auch im 1.100 Euro teuren SR 6009. Ausstattung und Praxis Berücksichtigt man nur die aktuellen Modelle, so gliedert sich die Produktpalette des amerikanisch-japanischen Herstellers in zwei AV-Vorstufen und drei Receiver, die wir bis auf den SR 6009 bereits getestet haben. Der SR-7009 repräsentiert mit Dolby…
Canton sorgte 1979 mit dem ersten Sub-Sat-System für Furore auf dem Boxen-Sektor: Die männlichen Käufer waren ob der Bassfülle der neuartigen Lautsprecher, und ihre Ehefrauen ob ihrer wohnraumfreundlichen Abmessungen angetan. Cantons 500 Euro teures Sounddeck DM 75 folgt der Tradition, indem es schlanke Formen mit sattem Klang vereint. Auf der Unterseite platzierten die Entwickler gleich vier jeweils zehn Zentimeter große Flachmembran-Basstreiber, deren Klang zwei Bassreflex-Tunnel verstärken – das sind zwei mehr als bei der 100 Euro günstigeren DM 50 (Test in Ausgabe 12-2013). Inklusive Füßen nur sieben Zentimeter flach, zeichnet sich das Sounddeck durch zierliche Formen aus. Das Gehäuse aus …
Vor gut zehn Jahren begannen DVD-Recorder die guten alten VHS-Maschinen zu verdrängen: Die neue Gerätegattung erfreute sich hoher Beliebtheit, da Aufnahmen fast so gut wie das Original aussahen und zudem zeitversetztes Fernsehen möglich war. Damals konnte man unter einem Dutzend Hersteller wählen. Heute bietet nur Panasonic die praktische Kombi aus Settopbox und Disc-Recorder an – natürlich nicht mehr auf DVD-, sondern auf Blu-ray-Basis. Erfreulicherweise bauen die Japaner ihre DMR-Reihe in verschiedenen Varianten, so dass jeder Kunde ein passendes Modell findet (siehe Bild „Das passende Modell“). Ausstattung und Praxis Diesmal haben wir das Sat-Einsteiger-Modell BST 745 unter die Lupe genommen. Für 550…
Ein aufgefrischtes Design sowie ein verbessertes webOS-Betriebssystem, welches nun die Versionsnummer 2.0 im Namen trägt: Das sind die augenscheinlichsten Unterschiede des brandneuen UHD-Mittelklässlers gegenüber der 2014er-Generation. Viel mehr interessiert uns jedoch, ob sich LG auch den bisherigen Kritikpunkten wie der eingeschränkten 4K-Formatunterstützung oder – nach Vorbild von Philips – der verhältnismäßig mageren TV-Ausstattung angenommen hat. Ausstattung und Praxis Die Holländer haben es mit dem 55 PUS 7909 (Test in audiovision 2-2015) vorgemacht: Eine Sendung wiedergeben, während eine andere via USB aufgezeichnet wird – was der Vorgänger nicht konnte, erledigt das neue Modell problemlos. Beim LG muss sich der Zuschauer leider…
Mit einem Preis von 180 Euro ist der Q10 quad der teuerste Mediaplayer im Testfeld, besticht jedoch durch sehr gute Verarbeitung sowie zahlreiche Schnittstellen. Zudem verfügt das auf Android 4.4 (KitKat) basierende Gerät über leistungsstarke Hardware wie einen Quad-Core-Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Ein Alleinstellungsmerkmal ist der interne Schacht für eine 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatte mit maximal vier Tera-byte. Der Proband gibt 4K-Videos bis 30 Hertz aus und liefert 7.1-HD-Ton via HDMI. Zusätzlich gibt es digitale Tonausgänge (S/PDIF-Ton über Coaxial und Toslink) sowie analoge Schnittstellen für Composite-Video und Stereoton. An der Seite nehmen ein USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports sowie ein SD-Kartenslot…
Das 600 Euro teure Sounddeck kommt nicht aus Fernost, sondern aus der niedersächsischen Landeshauptstadt, in der Quadral seit den 1970er-Jahren Lautsprecher entwickelt. Die neueste Kreation des deutschen Traditionsherstellers ist die Magique, die ihrer gleichnamigen Vorgängerin (Test in Ausgabe 12-2013) zum Verwechseln ähnlich sieht. Auch am Preis ändert sich nichts, wohl aber erfreut sie mit einer besseren Ausstattung wie einem Display und Dolby-Digital-Decoder. Ihre Schallwand besteht aus gebürstetem Aluminium; das eingeprägte Firmenlogo sorgt für eine markante wie edle Optik. Wer es dezenter mag, setzt die magnetisch haftende, schwarze Stoffblende auf – was wir empfehlen, da die Ecken der Alufront scharfkantig sind.…
Es ist gar nicht allzu lange her, da brachte Sony die Preise für Ultra-HD-Fernseher zum Purzeln. Die letzten anderthalb Jahre sind die TV-Geräte günstiger und besser geworden. Wie schlägt sich der größte 4K-Einsteiger der Japaner im Vergleich zur Konkurrenz? Ausstattung und Praxis Der „4K X-Reality Pro“-Prozessor rechnet sämt-liche Signale auf 3.840 x 2.160 Pixel hoch und gibt diese mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde wieder (HDMI 2.0), im Vergleich zum Full-HD-Flaggschiff W 955 B (audiovision 5-2014) erreicht die Motionflow-Technologie allerdings nur eine Bildfrequenz von 200 statt 400 Hertz – das macht sich besonders in rasanten Actionstreifen bemerkbar. Die „X-tended…
Wie kaum ein anderer Hersteller treibt Pio-neer die Entwicklung von AV-Receivern voran. Anfang des Jahrtausends überraschten die Japaner mit der ersten Einmess-Automatik, 2010 mit hocheffizienten Klasse-D-Endstufen. Auch das brandneue Spitzenmodell SC-LX 88 ist randvoll mit innovativer Technik. So beherrscht der 2.600 Euro teure Bolide Dolby Atmos und die Einmess-Automatik korrigiert Laufzeit- bzw. Phasendifferenzen auf den Millimeter genau. Das Thema „Auro 3D“ steht laut Product-Manager Jürgen Timm hingegen „nicht zur Disposition“. Ausstattung und Praxis Das in Schwarz und Silber erhältliche Verstärker-Flaggschiff wiegt stolze 18 Kilogramm, was es seinem aufwändig verstrebten Metall-Gehäuse verdankt, das neun identische Endstufenzüge und einen riesigen Transformator beherbergt.…
„Leuchtende Farben wie nie zuvor“ verspricht LG auf seiner Produktseite – handelt es sich beim 55 UF 8509 etwa um ein Color-Prime-Modell mit Quantum-Dot-Technologie nach Vorbild des UF 9509? (Test audiovision 5-2015) Nein. Eine gute Figur macht er in unserem Vergleich trotzdem. Ausstattung und Praxis Der Piepmatz ist wieder da! Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene dürfte die Inbetriebnahme ein kurzweiliges Vergnügen sein, führt LGs knuffiges Maskottchen „BeanBird“ doch spielend einfach durch alle Installationsschritte. Auch die Bedienung selbst gelingt dank des übersichtlichen webOS-Betriebssystems und der 2015er Magic Remote so intuitiv wie bei keinem anderen Kandidaten. Dafür sorgt in erster…