Autor: AV Redaktion

Gerade als Mac (Seth Rogen) und Kelly (Rose Byrne) ihr Haus verkaufen wollen, zieht nebenan eine Studentenverbindung ein. Und die Party-Mädels lassen die Immobilienpreise in den Keller rauschen. Kurzweiliges Sequel zum Überraschungshit von 2014. Bild: Der von warmen Farben geprägte Cinemascope-Transfer ist scharf und detailreich, lediglich in feinen Strukturen kommt es gelegentlich zu Moiré-Effekten (Hemd bei 5:13, Dach bei 81:38). Ton: Diverse Song-Einspielungen (u.a. 44:43) und die obligatorische Party-Mucke (64:14) bringen die Lautsprecher hin und wieder auf Trab. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (29:00), Gag Reel (4:24), „Nu-Nachbarn“ (8:09), „Die verlorenen Freunde kehren zurück“ (5:01), „Die Frauen“ (6:14), „Ultimative Parkplatzparty“ (5:09).…

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London im 19. Jahrhundert: Der angehende Arzt Victor Frankenstein (James McAvoy) und sein Assistent Igor (Daniel „Harry Potter“ Radcliffe) wollen mit einem selbst erschaffenen Menschen die Medizin revolutionieren. Doch je weiter ihr unheimliches Projekt voranschreitet, desto mehr zweifelt Igor an den Idealen seines Mentors. Im Gegensatz zu den meisten Adaptionen des Roman-Klassikers legt „Victor Frankenstein“ den Fokus auf die Beziehung zwischen den beiden Wissenschaftlern – heraus kommt eine gut gespielte, aber zuweilen etwas überfrachtete Mischung aus Beziehungsdrama, Monster-Horror, Krimi und Liebesgeschichte. Alles andere als überfrachtet ist das Bonusmaterial. Während die entfallenen Szenen leidlich spannend sind, liefert zumindest das halbstündige Making-of…

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2014 gaben die Alt-Rocker von Styx im Rahmen ihrer „Soundtrack of Summer“-Tour ein ausverkauftes Konzert in der „Orleans Arena“ von Las Vegas. Zwischen unvergesslichen Stücken wie „Too much time on my Hands“, „Renegade“ und „Blue Collar Man“ berichten Band und Crewmitglieder von ihrem Rocker-Alltag und stellen unter anderem ihren erstklassig ausgestatteten Tour-Bus vor. Die Trennung der Instrumente gelingt dem 5.1-HD-Mix gut: Gitarren, Keyboard und Drums kommen gleichermaßen zur Geltung. Übermäßig räumlich oder sonderlich dynamisch klingt die Show aber nicht – der Ton klebt etwas an den Frontboxen, was eine eingeschränkte Live-Wirkung nach sich zieht. Die Bilder vom Konzert gefallen mit…

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Im Krankenhaus Chicago Med müssen Ärzte und Pfleger täglich aufs Neue um das Leben ihrer kleinen und großen Patienten kämpfen. Das etwas seichte Hospital-Drama ist ein Spin-off der Feuerwehr-Serie „Chicago Fire“. Das DVD-Bild weist eine gute Schärfe und Feinzeichnung auf, die HDTV-Ausstrahlung bietet aber mehr Details. Der Krankenhaus-Alltag wird meist in kühlen Farben dargestellt. Der Score erklingt leicht räumlich, dagegen kommen Effekte (z.B. das Piepen von Geräten) meist von vorne. Keine Extras. Die Wertung  Serie 3 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universal Format…

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1963 startet das Raumschiff Ascension mit 600 Menschen an Bord zu einer 100-jährigen Mission ins All. Als nach der Hälfte der Reise ein Mord geschieht, gerät das Leben der Besatzung aus den Fugen. Spannendes Science-Fiction-Drama mit cleveren Wendungen. Eine hohe Schärfe und Feinzeichnung gepaart mit gedämpften Farben bestimmen die futuristische Optik. Der Score schallt räumlich, dazu landen immer wieder Effekte auf den hinteren Boxen. Extras: „Ascension: ein Blick hinter die Kulissen“ (4:16). Die Wertung  Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Studiocanal Format…

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Im Jahr 2077 ist die Erde nach einem Atomkrieg unbewohnbar und die Menschheit flieht ins All. Nur Techniker Jack (Cruise) und Offizier Victoria (Andrea Riseborough) überwachen noch den Rohstoffabbau und beschützen die Maschinen. Als ein altes Raumschiff abstürzt, erfährt Jack die Wahrheit über das Schicksal der Menschen. Tolles Science-Fiction-Kino mit Edel-Optik und starker Atmosphäre. Bild: Die Red Epic-Digitalkameras zaubern die stilisierten SciFi-Bilder klar, plastisch und nahezu rauschfrei auf den Bildschirm. Schärfe und Detailzeichnung sind hervorragend, selbst in dunklen Szenen (Abendessen bei 24:19) bleibt die Feinauflösung weitgehend erhalten. Leider stammt dieser Universal-Titel nur von einer 2K-Vorlage. Entsprechend überschaubar fällt der Gewinn…

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Das Künstlerpaar Paul (Matthias Schoenaerts) und Marianne (Tilda Swinton) will sich auf einer abgeschiedenen Insel erholen. Doch das Auftauchen von Mariannes Ex-Lover und seiner attraktiven Tochter sorgt für Spannungen. Gelungenes Remake des 60er-Jahre-Klassikers „Der Swimmingpool“. Bild: Rauschen und erhöhte Kontraste stilisieren das noch ausreichend scharfe Bild, sorgen jedoch für eine nicht optimale Durchzeichnung von Details und mitunter unsauberen Konturen. Ton: Tönen zu Beginn während eines Konzertes noch Gitarren und Publikum (0:50) räumlich und dynamisch, bestimmen danach überwiegend die Dialoge das klangliche Geschehen. Extras: Audiokommentar, Making-of (3:42), entfallene Szenen mit Audiokommentar (25:44), Trailer. Die Wertung  Film 4 von 6 Punkten Bildqualität…

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Die brillante CIA-Agentin Evelyn Salt (Angelina Jolie) wird von einem Überläufer bezichtigt, eine russische Spionin zu sein. Im Gegensatz zur Blu-ray liegt der atemlose Actionthriller auf der 4K-Scheibe nur in der Kinofassung vor. Bild: Obwohl man die Farbpalette in Richtung warm verschoben hat, liegen Schärfe und Detailzeichnung auf sehr gutem Niveau. Das relativ starke Filmkorn wird artefaktfrei reproduziert. Trotz 4K-Abtastung ist der Qualitätsgewinn gegenüber der Blu-ray gering.  Ton: Egal ob Schießereien, Auto-Crashs oder Explosionen – die turbulenten Actionszenen unterstützt der 5.1-Mix perfekt. Im Gegensatz zur Blu-ray allerdings nur in komprimiertem Dolby Digital. O-Ton-Zuschauer bekommen gar keinen Atmos-Upmix.  Extras: … gibt es…

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Pathologe Bennet Omalu (Will Smith) entdeckt bei der Untersuchung eines toten Ex-Football-Stars Anzeichen auf Hirnschäden, hervorgerufen durch die berufsbedingten Zusammenstöße. Überzeugend gespieltes Drama nach wahren Begebenheiten. Bild: Auch weil nur ein 2K-Digital-Intermediate verwendet wurde, fallen die Unterschiede zur bereits sehr guten Blu-ray (Test in 8-2016) gering aus – auch HDR macht sich hier kaum bemerkbar.  Ton: Selbst ohne viel Action klingt der kraftvolle 5.1-Mix räumlich und überraschend effektreich (z.B. Hubschrauber 23:32, Regen 48:50) – im Gegensatz zur Blu-ray aber nur in komprimiertem Dolby Digital. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (12:52), „Die wahre Geschichte“ (11:10), „Die Entstehung von Concussion“ (12:55), Film auf…

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Als einer der letzten namhaften Hersteller betritt Philips das HDR-Parkett: Konnte der PUS 8601 zum Testzeitpunkt (audiovision 4-2016) noch nichts mit High-Dynamic-Range-Inhalten anfangen, soll sie der 3.000 Euro teure 65 PUS 7601 nach einem jüngsten Firmware-Update in voller Pracht zeigen. Allerdings nur im offenen HDR-10-Standard, Dolby Vision bleibt wie bei Samsung und Sony außen vor. Ausstattung und Praxis Je höher die Zahl im Modellnamen, desto leistungsfähiger und teurer ist der Fernseher normalerweise. Bei Philips scheinen die Grenzen zwischen den beiden Serien jedoch zu verschwimmen: Der 8000er hebt sich zwar durch ein besseres Soundsystem, einen Twin-Tuner und ein vier- statt dreiseitiges…

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