Die Dokumentation beleuchtet die Hintergründe und das musikalische Wirken von „Hillsong United“, der vermutlich bekanntesten christlichen Band der Welt. Akustisch stehen Dialoge im Mittelpunkt, bei den Songs tönen Instrumente und Stimmen klar aus den Boxen. Das Bild ist scharf und natürlich. Extras: „Captain“ (5:26), „Scandal of Grace“ (3:52), „The Stand“ (6:46), „Wake“ (3:11), „Hillsong – Die Bewegung hinter dem Film“ (29:00), „L.A. Recording Extended“ (8:04), „San Clemente Extended“ (10:41), Trailer. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 3 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter daredo Format Blu-ray Länge…
Autor: AV Redaktion
Günstige Projektoren locken gerne mit hohen ANSI-Werten; das schaffen sie aber oft nur auf Kosten der Farbneutralität. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie zum Beispiel der 1.300 Euro teure BenQ W2000 mit „CinematicColor“-Technik (Test in audiovision 3-2016). Ähnliches gelingt jetzt sogar dem abgespeckten Bruder W1090, der im Internet schon ab 650 Euro angeboten wird und deshalb ein veritables Schnäppchen ist. Ausstattung und Praxis Im Vergleich zum W2000 fehlen dem W1090 der analoge YUV-Eingang und die vertikale Lens-Shift-Funktion. Die Trapezkorrektur erfolgt manuell statt automatisch und nur noch vertikal, was allerdings verschmerzbar ist. Auch die Lampe wurde etwas schwächer dimensioniert und offiziell ist…
1970 nimmt Elvis (Michael Shannon) Kontakt zum US-Präsidenten (Highlight des Films: Kevin Spacey) auf, mit der fixen Idee, den Kommunismus zu bekämpfen. Die absurde Komödie kommt nie richtig in Gang, fängt den Zeitgeist aber gut ein. Bild: Der mit Kontrastfiltern und matter Lichtgebung auf 70er-Jahre getrimmte Cinemascope-Transfer bietet ein ordentliches Schärfeniveau. Das völlig verrauschte Archivmaterial (zum Beispiel 47:00) fällt optisch natürlich stark ab. Ton: Viele Dialoge und wenig Action bedeuten Fokus auf den Center-Speaker. Leider kommen auch die knappen Song-Einlagen arg frontlastig daher. Extras: Zu Interviews mit den Darstellern und der Regisseurin (27:17) gesellt sich der Trailer. Der Audiokommentar der…
London im Jahr 1873: Der abgebrühte Inspector Marlott (Sean Bean) stößt am Ufer der Themse auf eine aus verschiedenen Körperteilen zusammengenähte Kinderleiche. Die Aufklärung des bestialischen Verbrechens führt ihn in die dunkelsten Ecken der Stadt und fördert immer mehr grausige Entdeckungen zutage. Scheinbar versucht jemand, Tote wieder zum Leben zu erwecken. Die TV-Alternative zur bekannten Frankenstein-Story gefällt mit düsterer Atmosphäre und spannendem Verlauf. Eine zweite Staffel befindet sich bereits in der Produktion. Passend zum Stil der Serie und der Epoche dominieren kühle sowie dunkle Farbtöne das scharfe 1080i-Bild. Die Durchzeichnung gelingt nicht immer optimal, vor allem die schmutzigen Details im…
Gerade als der obdachlose Straßenmusiker James (Luke Treadaway) keine Perspektive mehr sieht, trifft er auf den Kater Bob. Der vierbeinige Freund wird zum Seelenverwandten und rückt ihn wieder auf die rechte Bahn. Tragikomödie zum Mitfühlen. Bild: Das nur mäßig scharfe Bild wirkt oft matt und trüb, was auch an der Londoner Location liegen dürfte. Obendrein grießelt es regelmäßig bei Innenaufnahmen und dunkleren Schauplätzen. Ton: Meist wird nur wenig für die Ohren geboten. Lediglich die gefühlvollen Gitarren-Songs des Hauptdarstellers (9:25, 47:42) bringen die Membranen zum Schwingen, allerdings nur die der Frontlautsprecher. Extras: Zu einem Blick hinter die Kulissen (33:13) gesellen sich…
Emotionales, knapp dreistündiges TV-Drama über die Brüder Adi und Rudi Dassler, deren Rivalität zur Gründung der Sportartikelgiganten Adidas und Puma führte. Gedämpfte Farben und ein teils deutliches Rauschen (zum Beispiel 22:42) trimmen die Optik auf alt. Das nagt an der Detailzeichnung, insgesamt ist das Bild jedoch ausreichend scharf. Akustisch muss man sich mit komprimiertem Stereoton (192 KBit/s) zufrieden geben, der weitgehend auf Effekte verzichtet. Extras gibt es leider keine. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter ARD Video Format Blu-ray Discs…
Gleich zwei Premieren feiert Denon mit dem AVR-X6300H: Als erster Receiver der Japaner besitzt der Neuling 11 integrierte Endstufen für 3D-Sound mit 7.2.4-Kanälen. Zudem haben die Ingenieure das hauseigene Multiroom-System HEOS erstmals in die aktuelle 300er-Serie verbaut. So kann der X6300H als Zentrale für einen Verbund an HEOS-Geräten bestehend aus Lautsprechern, Soundbar und externen Verstärkern fungieren. Das „H“ am Ende der Gerätebezeichnung weist darauf genauso hin wie das prominent auf der Front platzierte Logo. 200 Euro Aufpreis gegenüber dem Vorgänger X6200W verlangen die Japaner für die Neuerungen, womit der X6300H für 2.500 Euro den Besitzer wechselt. Wem das zu viel Geld…
Sönke Wortmann („Der bewegte Mann“) führte Regie beim aufwändigen Sechsteiler über Forschung, Behandlungsmethoden und Schicksale im Berliner Krankenhaus Charité anno 1888. Das 1080i-Bild ist scharf und von kühlen Farben dominiert, allerdings könnten Details zuweilen klarer herausgearbeitet sein. Akustisch spielt hauptsächlich der Score auf, großartige Effekte hat der historische Klinikaufenthalt selten zu bieten. Im Zentrum stehen die Dialoge. Extras sind trotz historischer Thematik nicht dabei. Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universum Format Blu-ray Discs / Folgen 1 / 6 Zirka-Preis…
Das Doppel-Disc-Digibook enthält zwei Konzerte der norwegischen Metal-Helden Dimmu Borgir, aufgenommen im letzten Jahr in Oslo sowie beim Wacken Open Air. Beide Auftritte wurden von einem Orchester samt Chor veredelt, die den symphonischen Black-Metal um neue Facetten bereichern. Klasse Düstermucke mit Klassik-Touch! Das Osloer Konzert wurde mit 170 Mikrophonen aufgezeichnet, der 5.1-Mix hievt den Sound dynamisch, differenziert und ausbalanciert ins Wohnzimmer. Die Wucht der fetten und räumlich abgemischten E-Gitarren harmoniert dabei ausgezeichnet mit dem Orchester und Chor, die nicht untergebuttert werden. Der Kreisch-Gesang ist seiner Natur nach nicht besonders verständlich, schallt aber körperhaft und authentisch. Die Drums trommeln zudem druckvoll…
Die Dokumentation porträtiert die Entstehung des Albums „Skeleton Tree“ der australischen Rockband „Nick Cave & The Bad Seeds“. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein PR-lastiges Making-of. Vielmehr liefert Regisseur Andrew Dominik einen tiefen und sehr persönlichen Blick in die schwierigen Umstände, die zum 16. Studio-Album der Gruppe führten. Etwas sperrig, aber sehenswert. Bild- und Ton: Genau wie die inhaltliche Aufmachung entsprechen auch Bild und Ton keinen gängigen Musikdoku-Konventionen. So wurde der rund 113 Minuten lange Film komplett in Schwarz-Weiß gedreht. Schärfe und Detailauflösung der mono-chromen Bilder schwanken bewusst: Während einige Aufnahmen glasklar sind, mangelt es anderswo an Fokus.…