Autor: Andreas Oswald

Die interessante Dokumentation begleitet den weltbekannten Jazz-Trompeter und Komponisten Wynton Marsalis durch New York und seine Heimat New Orleans, wo die Proben und Aufnahmen zu seinem Album „Blood on the fields“ stattfanden. Der 2.0-Mix klingt trotz aktiviertem ProLogic-Upmixer bei Proben frontbetont und dünn, eingespielte Studioaufnahmen dagegen räumlich und dynamisch; der Off-Sprecher ist gut verständlich. Die oft unscharfen 1,78:1-Bilder rauschen stark. Extra: Text-Booklet. Die Wertung  Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Arthaus Musik Format Blu-ray Länge 54 Minuten Bildformat 1,78:1 (1080/60i) Tonspuren Deutsch:…

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Fünf japanische Schülerinnen verwandeln sich im Namen der Gerechtigkeit und Liebe in magische Kriegerinnen, um das Böse aus der Welt zu vertreiben. Herrlich drollig und sehr unterhaltsam atmet das „Sailor Moon“-Reboot den liebenswerten Geist der Original-Serie. Die rund 45 Euro teure Sammlerausgabe birgt die ersten sieben von bis dato 39 produzierten Episoden des Anime. Bild: Die rauschfreien und bunten Animationen überzeugen mit hoher Detail- und Kantenschärfe sowie ausgewogenem Kontrast. Wer genau hinguckt, entdeckt bisweilen leichte Banding-Effekte (z.B. Episode 1 bei 5:52). Ton: Der detailreiche 2.0-Ton spielt mit aktiviertem Surround-Upmixer schön lebendig und räumlich. Die deutschen Untertitel sind bei Wahl der…

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Als Gründer und Frontmann der Progressive-Rocker „Jethro Tull“ schrieb Ian Anderson Musik­geschichte. 2012 entstand sein Album „Thick as a brick 2“ als Fortsetzung zum damaligen Kultalbum. Auf der Blu-ray befindet sich ein Auftritt in Island, der beide Teile vereint. Der 5.1-Mix klingt trocken, nah und klar. Hall gibt es kaum, weshalb etwas Live-Atmosphäre fehlt. Das schwammige Bild ist nur von SD hochskaliert, wie der Cover-Aufdruck „SD-Blu-ray“ verrät. Extras: Interview (14:16), Auftritte (16:44). Die Wertung  Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 2 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle Format…

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In Rumänien sorgt Graf Dracula (Thomas Kretschmann) bei Bürgern (Asia Argento) wie Besuchern (Marta Gastini, Rutger Hauer) für Angst und Schrecken. Schön bebilderte, aber langatmige und ideenlose Dracula-Verfilmung von Horror-Ikone Dario Argento („Suspiria“). Bild 2D: Detail- und Kantenschärfe  des Cinemascope-Transfers sind topp, der überzogene Kontrast und digital aussehendes Rauschen stören etwas. Bild 3D: Gute Raumtiefe und Plastizität verleihen den nativen 3D-Bildern eine glaubwürdige Drei­dimensionalität. Dicke vier Punkte. Ton: Trotz 7.1-Mix spielt sich akustisch das Meiste vorne ab, selten drückt auch mal der Subwoofer. Extras: Musikclip (5:10), Making-of (63:54), „Dario Argento beim Slash Festival“ (35:03), Trailer. Die Wertung  Film 3 von…

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Nach der Trennung von seiner Frau verliebt sich der sensible Theodore (Joaquin Phoenix) in ein lernfähiges PC-Betriebssystem, das selbstständig denkt und mit ihm redet wie ein realer Mensch. Spike Jonze inszenierte eine intelligente wie einfühlsame Love-Story der außergewöhnlichen Art. Zu Recht gab es für das Drehbuch den Oscar. Bild: Die gute bis sehr gute Schärfe und Detailzeichnung liefern plastische Bilder, allerdings sieht die Zukunft meist etwas blass aus. Ton: Der ruhige 5.1-Mix konzentriert sich fast nur auf die Front, selbst der sparsam eingesetzte Score bringt kaum Räumlichkeit ins Spiel. Extras: „Das titellose Rick-Howard-Projekt“ (24:19), „Liebe im modernen Zeitalter“ (15:10), „Wie …

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Nachdem im Kino ein Feuer ausbricht, flüchten Teenagerin Max (Taissa Fermiga) und ihre Freunde durch die Leinwand – und finden sich plötzlich in dem 80er-Jahre-Horrorfilm wieder, der gerade lief: „Camp Bloodshed“. Originelle wie witzige Parodie auf die ersten Slasher-Filme wie „Freitag der 13.“. Bild: Mit hoher Schärfe und Feinzeichnung, Top-Kontrast und satten Farben holt der meist glasklare Cinemascope-Transfer unsere Höchstwertung. Ton: Der 80er-Synthesizer-Score strömt lautstark aus allen Boxen, Effekte poltern bei Schockszenen mit guter Dynamik und kräftigen Bässen. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen mit Audiokommentar (21:42), „Vorvisuelle Animationen“ (5:30), „Aufnahmen des Visuelle-Effekte-Fortschritts“ (2:33), Regienotizen als PDF-Download. Die Wertung  Film 5 von 6…

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Als Teenager Broodie (Milo Cawthorne) und seine Heavy-Metal-Band satanisches Liedgut zum Besten geben, mutieren die Bewohner einer neuseeländischen Kleinstadt zu Dämonen. Satirischer Zombie-Spaß mit hohem Splatter-Faktor – Geheimtipp! Bild: Das Gemetzel holt der meist rauschfreie 2,35:1-Transfer mit hoher Schärfe und Feinzeichnung auf den Schirm. Blut und Eingeweide leuchten satt rot, die restlichen Farben wirken dagegen etwas blass. Bisweilen sieht Schwarz eher nach Grau aus. Ton: Die vielen Metal-Songs fetzen überaus räumlich, auch die Effekte und Zombie-Geräusche dringen aus allen Boxen. Insgesamt fehlt es dem 5.1-Mix aber etwas an Schock-Dynamik und Bassdruck. Extras: Audiokommentar, Intro (0:13), Trailer. Auch in 3D und als…

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Mit Power, starker Stimme und einer vor Farben und Formen regelrecht explodierenden Bühnenshow begeisterte Katy Perry die Besucher ihrer „Prismatic“-Welt-Tour. Bild- und Tonqualität: Die Blu-ray zeigt das mitreißende Konzert in Sydney im Dezember 2014, die 5.1-Abmischung holt das Konzert dynamisch und druckvoll in die eigenen vier Wände. Instrumente wurden ortbar auf der Front platziert, klingen aber überraschend flach, körperlos und wenig räumlich. Percussions, Synthesizer und Fan-Kreischen hallen dagegen hörbar auf den Rears nach und schaffen so Live-Atmosphäre. Perrys kräftiger, authentischer Gesang ist nahe am Mikrofon abgenommen und wurde nicht durch elektronische Stimm-Prozessoren glattgebügelt – so soll es sein. Dank hoher…

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In seinem auf dem legendären „The Wall“-Album basierenden Kinofilm beschreitet Pink-Floyd-Musiker Roger Waters den schwierigen Pfand zwischen anspruchsvoller Musik und Politik. Dabei wurden Konzert-Clips seiner hochgelobten Bombast-Welttournee 2010 mit einem Dokumentarfilm zu politischen Themen um Krieg, Unterdrückung und Freiheit vereint. Ein anspruchsvolles Projekt, das mehr zum Nachdenken als relaxten Musik-hören einlädt. Bild- & Tonqualität: „The Wall“ überrascht mit Dolby-Atmos-Ton, der den Zuhörer regelrecht einhüllt: Gitarren und andere Instrumente sind ortbar und plastisch auf der breiten Frontbühne platziert, die Bässe machen teilweise gut Druck. Waters Gesang klingt klar und gut verständlich. Aus den Surround-Boxen schallt kräftiger wie authentischer Hall, die Höhenkanäle…

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Ihre 2015er „Wheels Up Tour“ führte die Nashviller Country-Band „Lady Antebellum“ von Norwegen über Europa nach Australien und Nordamerika. Die Blu-ray birgt die Show im kalifornischen Irvine vom 27. Juni, zwischen das Wohlfühl-Konzert wurden Backstage-Aufnahmen geschnitten. Bild- und Tonqualität: Der relaxte 5.1-Mix plätschert mit warmer Abstimmung vor sich hin, Instrumente spielen weder dynamisch noch druckvoll oder besonders ortbar; von hinten tönt nur leiser Hall. Das rauschfreie Bild sieht scharf aus. Keine Extras. Die Wertung  Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle Format…

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