Autor: Andreas Oswald

Aller guten Dinge sind drei. Das dachte sich wohl auch Pioneer und besetzt die LX-Oberklasse seiner AV-Receiver seit mehreren Jahren mit drei Modellen. Nach dem Test des Flaggschiffs SC-LX89 (audiovision 1-2016) und dem Einsteiger SC-LX59 (audiovision 3-2016) war ein Check des Kandidaten zwischen den Stühlen schon obligatorisch. Mit 2.100 Euro kostet der SC-LX79 immerhin 600 Euro weniger als sein großer Bruder, aber auch 400 Euro mehr als der kleinste LX-Receiver. Dabei besitzt das Trio viele Gemeinsamkeiten. Viel drin, wenig zu meckern Wie seinen Kollegen hat Pioneer auch dem SC-LX79 einen 3D-Ton-Dekoder für Dolby Atmos spendiert; DTS:X kann man voraussichtlich diesen…

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Als die neugierige Prinzessin Patema in einen Abgrund stürzt, findet sie sich in einer totalitären Parallelwelt wieder, wo die Schwerkraft verkehrt herum wirkt und alles auf dem Kopf steht. Origineller und in wunderschönen Bildern animierter Fantasy-Anime samt unterschwelliger Polit-Botschaft.         Bild: Mit ausbalanciertem Kontrast inklusive feiner Graustufenzeichnung, leuchtenden Farben sowie hoher, wenn auch nicht immer knackiger Detail- und Kantenschärfe schrammt der glasklare 1,78:1-Transfer nur knapp an unserer Höchstwertung vorbei.     Ton: Mal tönen die Effekte und der Score räumlich, mal nur von vorn. Unabhängig davon spielt die 5.1-Abmischung dünn und kraftlos. Zum japanischen Originalton gibt es…

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Auch in seinem vierten Live-Programm widmet sich der Comedian seinem Lieblingsthema: den Frauen und ihrer Beziehung zu Männern. Die 28.000 Fans in der Kölner Lanxess-Arena waren begeistert. Dem rauschfreien 1,78:1-Transfer fehlt etwas Schärfe, der Rest überzeugt aber. Extras: „Feng-Shui-Maaaaaster“ (8:49), „Johnny Kontrolletti“ (4:08), „Scheisse bauen II“ (5:03), „Wahre Jeschichte Backstage“ (14:06) und einiges mehr. Die Wertung  Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Sony Music Format Blu-ray Länge 139 Minuten Bildformat 1,78:1 (1080/50i) Tonspuren: Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 Stereo Untertitel keine

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Nur mit Gitarre und Begleitung am Klavier präsentierte sich Bryan Adams 2011 dem Publikum im welt­berühmten Opernhaus von Sydney. Das Akustik-Konzert umfasst 25 Hits aus Adams 30-jähriger Karriere und beweist eindrucksvoll, dass gute Musik nicht viel Drumherum braucht. Der 5.1-Ton kann mit hoher Dynamik und lebendigem Klangbild punkten. Trotz der wenigen Instrumente füllt der klare 5.1-Sound schön  räumlich den Hörraum, der natürliche Hall aus den Rears sorgt für eine schöne Live-Atmosphäre. Adams Gesang klingt kraftvoll, körperhaft und mit viel Timbre aus der Centerbox, seine Gitarre spielt nicht minder voluminös, greifbar und dynamisch. Das Klavier wurde entsprechend seiner Position auf der…

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Durch ein Schlupfloch im Regelwerk nimmt der 40-jährige Guy Trilby (Jason Bateman inszeniert sich selbst) an einem Buchstabierwettbewerb für Kinder teil – und löst so Chaos und Entsetzen aus. Was nach infantiler Comedy klingt, entpuppt sich als böser, herrlich inkorrekter Spaß – „Bad Santa“ lässt grüßen. Bild: Die Detail- und Kantenschärfe gefällt, allerdings wurde der Cinemascope-Transfer aus nicht nachvollziehbaren Gründen mit einem derart starken Sepia-Filter überzogen, dass die Optik nach vergilbten Fotos aussieht. Einzig die TV-Übertragungen sind knallbunt, dafür aber überschärft (27:22, 31:44). Ton: Der klassische 5.1-Comdey-Mix ist klanglich einwandfrei, bietet aber keine echten Highlights. Extras: Regiekommentar, „Die klugen Köpfe…

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Die interessante Dokumentation begleitet den weltbekannten Jazz-Trompeter und Komponisten Wynton Marsalis durch New York und seine Heimat New Orleans, wo die Proben und Aufnahmen zu seinem Album „Blood on the fields“ stattfanden. Der 2.0-Mix klingt trotz aktiviertem ProLogic-Upmixer bei Proben frontbetont und dünn, eingespielte Studioaufnahmen dagegen räumlich und dynamisch; der Off-Sprecher ist gut verständlich. Die oft unscharfen 1,78:1-Bilder rauschen stark. Extra: Text-Booklet. Die Wertung  Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Arthaus Musik Format Blu-ray Länge 54 Minuten Bildformat 1,78:1 (1080/60i) Tonspuren Deutsch:…

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Fünf japanische Schülerinnen verwandeln sich im Namen der Gerechtigkeit und Liebe in magische Kriegerinnen, um das Böse aus der Welt zu vertreiben. Herrlich drollig und sehr unterhaltsam atmet das „Sailor Moon“-Reboot den liebenswerten Geist der Original-Serie. Die rund 45 Euro teure Sammlerausgabe birgt die ersten sieben von bis dato 39 produzierten Episoden des Anime. Bild: Die rauschfreien und bunten Animationen überzeugen mit hoher Detail- und Kantenschärfe sowie ausgewogenem Kontrast. Wer genau hinguckt, entdeckt bisweilen leichte Banding-Effekte (z.B. Episode 1 bei 5:52). Ton: Der detailreiche 2.0-Ton spielt mit aktiviertem Surround-Upmixer schön lebendig und räumlich. Die deutschen Untertitel sind bei Wahl der…

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Als Gründer und Frontmann der Progressive-Rocker „Jethro Tull“ schrieb Ian Anderson Musik­geschichte. 2012 entstand sein Album „Thick as a brick 2“ als Fortsetzung zum damaligen Kultalbum. Auf der Blu-ray befindet sich ein Auftritt in Island, der beide Teile vereint. Der 5.1-Mix klingt trocken, nah und klar. Hall gibt es kaum, weshalb etwas Live-Atmosphäre fehlt. Das schwammige Bild ist nur von SD hochskaliert, wie der Cover-Aufdruck „SD-Blu-ray“ verrät. Extras: Interview (14:16), Auftritte (16:44). Die Wertung  Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 2 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle Format…

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In Rumänien sorgt Graf Dracula (Thomas Kretschmann) bei Bürgern (Asia Argento) wie Besuchern (Marta Gastini, Rutger Hauer) für Angst und Schrecken. Schön bebilderte, aber langatmige und ideenlose Dracula-Verfilmung von Horror-Ikone Dario Argento („Suspiria“). Bild 2D: Detail- und Kantenschärfe  des Cinemascope-Transfers sind topp, der überzogene Kontrast und digital aussehendes Rauschen stören etwas. Bild 3D: Gute Raumtiefe und Plastizität verleihen den nativen 3D-Bildern eine glaubwürdige Drei­dimensionalität. Dicke vier Punkte. Ton: Trotz 7.1-Mix spielt sich akustisch das Meiste vorne ab, selten drückt auch mal der Subwoofer. Extras: Musikclip (5:10), Making-of (63:54), „Dario Argento beim Slash Festival“ (35:03), Trailer. Die Wertung  Film 3 von…

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Nach der Trennung von seiner Frau verliebt sich der sensible Theodore (Joaquin Phoenix) in ein lernfähiges PC-Betriebssystem, das selbstständig denkt und mit ihm redet wie ein realer Mensch. Spike Jonze inszenierte eine intelligente wie einfühlsame Love-Story der außergewöhnlichen Art. Zu Recht gab es für das Drehbuch den Oscar. Bild: Die gute bis sehr gute Schärfe und Detailzeichnung liefern plastische Bilder, allerdings sieht die Zukunft meist etwas blass aus. Ton: Der ruhige 5.1-Mix konzentriert sich fast nur auf die Front, selbst der sparsam eingesetzte Score bringt kaum Räumlichkeit ins Spiel. Extras: „Das titellose Rick-Howard-Projekt“ (24:19), „Liebe im modernen Zeitalter“ (15:10), „Wie …

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