Der informative Doku-Dreiteiler der BBC begleitet ein Team von Wissenschaftlern und Naturfilmern auf der Suche nach Tigern im Königreich Bhutan am Fuße des Himalaja-Gebirges. Die Bildqualität variiert leicht, zwischen die vielen knackscharfen Szenen (Tigerkopf, 9:50) mischen sich mal weiche (35:58) und etwas verrauschte Einstellungen. Bei Szenen mit vielen Details (Urwaldüberflug, 1:30) schwächelt die Kompression. Die Musik spielt räumlich und lebendig, die fortwährenden Naturgeräusche (Gewitter bei 13:40) sprechen auch die Rears an. Keine Extras. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen…
Autor: Andreas Oswald
Größer, stärker, gefährlicher! Mit modernster Technik und Forensik geben sachkundige Paläontolgen in 12 Episoden einen spannenden Einblick in die raffinierten Kampftechniken der Urzeitmonster. Das Bild der Interviews und Animationen ist meist scharf und detailreich, die teils stark verfremdeten Dino-Szenen (u.a. mit Rauschen) fallen in der Qualität jedoch ab. Musik sowie Effekte klingen räumlich und bedienen auch die Rears, die Dynamik bleibt leider auf TV-Niveau. Die deutsche Sprecherstimme dröhnt zudem etwas. Extras: 15 Mini-Featurettes (ca. 23 Minuten). Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Bonusmaterial 3 von 6 Punkten …
Sherlock Holmes und Dr. Watson ermitteln wieder. Die erfolgreiche BBC-Produktion verlagert die Verbrecherjagd ins 21. Jahrhundert, die erste Staffel fesselt mit spannenden Geschichten, brillanten Dialogen und einer guten Portion Zynismus. Das Bild ist scharf und plastisch, in dunklen Szenen rauscht es auch mal stärker (54:27). Dem 5.1-Track fehlt es an Räumlichkeit. Während Musik auch mal die Rears anspricht, tönen Effekte meist von vorne (3:55). Extras: Zwei Audiokommentare, Making-of (32:38), alternative Pilotepisode (55:15, nur englischer Ton). Die Wertung Film 6 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 3 von 6 Punkten …
…und sie rocken bis heute. Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum feiert AC/DCs legendärer Konzertfilm über ihren Auftritt in Paris 1979 seine HD-Premiere – mit Abstrichen bei Bild und Ton. Trotz Restauration sieht man dem 4:3-Bild sein Alter an, es mangelt erheblich an Schärfe und Details, meist wird nur DVD-Niveau erreicht. Der DTS-HD-5.1-Upmix (Coverangabe Dolby Digital ist falsch) klingt undifferenziert und flach, die sperrigen Gitarren preschen nur von vorne, die Rears begnügen sich mit etwas Hall. Drums und Bass fehlt es an Durchschlagskraft – kein Vergleich zu aktuellen Aufnahmen. Extras: "Die Rituale des Rock" (8:38), "Urgestein des Gitarrenriffs" (11:10), "Angus Young" (11:50),…
Die Fakten lassen aufhorchen: dreieinhalb Jahre Produktionszeit, 1200 Drehtage und 600 Stunden Material. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn mit tollen Tier- und Naturaufnahmen gelang ein faszinierender Blick in die noch unberührte Wildnis Russlands. Im Auftrag des NDR durchreisten zehn Kamerateams 100.000 Kilometer, um kämpfende Riesenseeadler, Bären beim Lachsfang oder tollende Robben zu filmen. Die Bildqualität schwankt je nach Kameratyp und Einstellung. Meist ist der 1080/50i Transfer gestochen scharf und zeigt viele Details – jedes Wüstensandkorn ist klar erkennbar (41:10). Regelmäßig fällt digitales Kamerarauschen auf, das im Grad variiert (7:05, 32:31) und die Bilder etwas grieselig macht. Der Vulkanausbruch…
Der beschwingte Konzertfilm blickt mit Interviews und Backstage-Material auch hinter die Kulissen von Byrnes 2008/2009-Tour. Die DTS-HD-Abmischung bietet eine klare Differenzierung bei Stimmen und Instrumenten, lässt aber Weite und Räumlichkeit vermissen. Der Sound tönt meist nur vorne, die Rears liefern den Nachhall und das Publikum. Bass und Drums hätten wir uns druckvoller gewünscht. Gute drei Punkte. Das Bild gefällt mit guter Schärfe und Detailzeichnung, der Kontrast könnte etwas knackiger sein. Extras: keine. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten…
Mit Teil 2 und 3 von Richard Wagners Tetralogie fand der Ringzyklus, den das Deutsche Nationaltheater und die Staatskapelle Weimar zwischen 2007 und 2009 darboten, einen würdigen Abschluss. Wie schon in "Die Walküre" (Test in audiovision 9-2009) gibt es detailreiche Abmischungen mit hervorragender Klangtreue und einer authentischen Wiedergabe der Bühnenakustik. Optisch schlägt erneut Rauschen in dunklen Bereichen negativ zu Buche. Extras: jeweils ein 32-seitiges Booklet. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Arthaus Musik Format Blu-ray Wende-Cover…
In einer raffiniert-modernen Produktion inszenierte Nicholas Hytner in der Glyndebourne Festival Opera Mozarts Oper über Liebe und Versöhnung. Dirigent der Aufführung ist Ivan Fisher. Gesangsstimmen und Orchester verteilen sich detailreich über das Stereopanorama. Die Streicher erklingen regelmäßig auch aus den Rears. Das selbst in dunklen Szenen meist rauschfreie 1080/60i-Bild verfügt über eine tolle Detailschärfe. Boni: Inhaltsangabe (6:17), Interviews (13:42), Featurette über den Cast (6:02), Booklet. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Opus Arte Format Blu-ray Wende-Cover…
Am 4. Juli 2008 feierte Ted Nugent den amerikanischen Unabhängigkeitstag, wie nur er ihn feiern kann, und spielte in Detroit das 6000. Konzert seiner Karriere – inklusive einer Nugent’schen Version der Nationalhymne und einer spärlich bekleideten Dame, die einer Torte entsteigt. Der 5.1-Mix bringt die rockige Stimmung und groovenden Riffs räumlich rüber. Laut applaudierende Zuschauer grölen und jubeln aus den Rears und verleihen der Abmischung ein tolle Live-Note. Das Bild zeigt enorm viele Details, rauscht jedoch ab und an heftig. Keine Extras. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten…
In einer Mischung aus fiktiven Szenen und zahlreichen Archivaufnahmen wird die Geschichte der Mondlandungs-Mission von 1969 erzählt. Im Mittelpunkt des Doku-Dramas, das hierzulande bei ProSieben lief, stehen die drei Besatzungsmitglieder von Apollo 11. Das Bild erreicht nicht die Schärfe und Plastizität von TV-Serien wie "Lost" – vor allem weil die alten NASA-Aufnahmen teils arg verrauscht und verschmutzt sind. Der Raketenstart und diverse Weltraummanöver wurden mit kräftigem Bass und räumlichen Effekten in Szene gesetzt. Keine Extras. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten …