Ende des 20. Jahrhunderts sorgt eine bunt zusammengewürfelte Polizeitruppe mit Hightech-Robotern für Recht und Ordnung in Tokio. Basierend auf dem „Patlabor“-SciFi-Manga bietet die 12-teilige Real-Verfilmung viel skurrilen Humor, aber kaum Action. Die rauscharmen, aber etwas blassen 1,78:1-Bilder sind scharf, der kraftlose 5.1-Sound tönt frontlastig. Die Boni (ca. 6 Stunden) umfassen Making-ofs, Interviews, Premierenfeiern, Featurettes und Trailer. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Bonusmaterial 5 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Tiberius Format Blu-ray Discs / Folgen 7 / 12 Zirka-Preis 55 Euro Bildformat 1,78:1 (1080/24p) Tonspur Deutsch DTS-HD…
Autor: Andreas Oswald
Die ruhige Doku holt in Flugaufnahmen zwei der eindruckvollsten Landschaften Nordamerikas ins heimische Wohnzimmer: den Grand Canyon und die Rocky Mountains. Lebensräume und Ökosysteme werden ebenso erläutert wie die Geologiegeschichte. Bild: Die Luftaufnahmen des 1,78:1-Transfers liefern leider nur Blu-ray-Qualität, statt ultrafein aufgelöster Details erblickt man bei genauem Hinsehen meist verschwommene Konturen; auch das häufige Hitzeflirren mindert den Schärfeeindruck. Farben und Kontrast wirken natürlich, die fehlende HDR-Codierung drückt die Bildwertung um einen Punkt. Ton: Der angenehm voluminös, doch auch vorlaut klingende Sprecher drängt den räumlichen Score ins Abseits. Geräusche sind praktisch nicht vorhanden. Extras: … gibt es leider keine. Die Wertung …
Die Savannenlandschaft der Serengeti gehört zu den außergewöhnlichen wie gefährlichen Lebensräumen der Erde. Vom ständigen Kampf ums Überleben der heimischen Tierwelt berichtet die Doku ebenso informativ wie spektakulär. Bild: Die meist rauschfreien 1,78:1-Aufnahmen versprühen dank hoher Feinzeichnung und meist knackiger Schärfe UHD-Feeling. Selbst mit der Nase vor dem Bildschirm sind kaum Kompressionsartefakte erkennbar. Klasse! Farben und Kontrast wirken zwar satt und harmonisch, aufgrund der fehlenden HDR-Codierung müssen wir aber einen Punkt abziehen. Ton: Die Begleitmusik spielt meist frontbetont und die wenigen Geräusche fallen kaum auf. Der natürlich klingende Sprecher thront über allem. Extras: … sucht man vergebens. Die Wertung Film…
Auch auf ihrem vierten Album nehmen uns die Brüder Giorgio und Martin Koppehele alias Lichtmond mit auf eine audiovisuelle Reise, die thematisch die Geschichte und Transformationen des Lebens in symbolischen Bildern aufzeigt. Die faszinierenden Animationen fremder Welten wurden teils in 8K-Auflösung gerendert, die sphärischen Ambient-Sounds mit viel Chill-out-Flair bekamen zudem eine spektakuläre Dolby-Atmos-Abmischung verpasst. Bild- und Tonqualität: Besagte Atmos-Spur lullt den Zuhörer mit einem 360-Grad-Sounderlebnis ein, das Musik, Toneffekte und Gesang konsequent auf alle Lautsprecher verteilt; inklusive verspielter Panning-Effekte und permanenter Nutzung aller Höhenboxen. Kurzum: bestes Demomaterial. Die glasklaren Animationen zeigen eine hohe Kantenschärfe, die Feinzeichnung liegt aufgrund zum Teil…
Die Räuberkinder Ronja und Birk sind beste Freunde. Doch als ihre verfeindeten Eltern weitere Treffen verbieten, flüchten sie in die Wälder, wo finstere Fabelwesen lauern. Etwas langatmige Anime-Adaption von Astrid Lindgrens Kinderbuch, das vom legendären Studio Ghibli („Chihiro“) koproduziert wurde. Am klaren, bunten und kantenscharfen 1,78:1-Bild gibt es nichts auszusetzen. Der 2.0-Ton klingt auch bei aktiviertem Surround-Upmixer zu frontbetont; Bass und Dynamik bleiben kindgerecht. Keine Extras. Die Wertung Serie 3 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universum Format Blu-ray Discs / Folgen 1 /…
Die IMAX-Doku zeigt die Naturlandschaften unserer Weltmeere samt exotischen Korallenriffen und ihrer bunten Tierwelt. Die Aufnahmen entführen an Orte wie Palau, Mexico und die Bahamas. Die 3D-Blu-ray gibt es leider nicht als kostenlose Dreingabe. Bild: Während Landaufnahmen mit referenzwür-diger Schärfe und Feinauflösung klar über Blu-ray-Niveau faszinieren, wirken Bilder unter Wasser weniger detailreich. An den intensiven Farben sowie am Kontrast samt tiefem Schwarz gibt es nichts zu kritisieren. Wie bei „Wonders of the Arctic“ (Test hier) kann man HDR optional aktivieren. Ton: Die detailreichen Geräusche und der transparente Score des 5.1-Mixes untermalen die Bilder räumlich. Auf Englisch tönt es gar in…
Die eindrucksvoll bebilderte IMAX-Naturdokumentation zeigt faszinierende Landschaften vom abgelegensten Teil der Erde sowie deren Tierwelt über und unter dem Eis. Die zeitgleich veröffentlichte 3D-Blu-ray liegt der UHD-Veröffentlichung nicht bei. Bild: Der Transfer samt feinem Filmkorn überzeugt mit hoher Schärfe und Detailzeichnung knapp über Blu-ray-Niveau; Unterwasseraufnahmen wirken weicher. Die wenigen Farbtupfer leuchten kräftig (rotes Schiff bei 7:58), die dominanten Weiß- und Blautöne sehen im Kontrast ausgewogen aus und überstrahlen nicht. Optional lässt sich die Doku mit HDR abspielen. Ton: Der Score des HD-5.1-Tons spielt ebenso räumlich wie Natur- und Tiergeräusche oder Maschinenlärm. Der Originalton liegt in Dolby Atmos vor. Extras: Trailer.…
„Die stärkste Konsole der Welt“ – so preist Sony die neue PS4 Pro auf seiner Webseite an. Für Spiele mag das zutreffen (siehe Kasten „Die Spiele: mehr Leistung, bessere Grafik“), für Filme aber nicht. Denn im Gegensatz zu Microsofts Xbox One S (Test in audiovision 10-2016) spielt die PS4 Pro keine Ultra-HD-Blu-ray-Scheiben ab. 4K-Inhalte kommen lediglich per Stream in Form von Amazon Video und Netflix auf den Schirm. Dazu schleppt sie einige Altlasten des Vormodells mit sich rum. Ausstattung & Technik Vor exakt drei Jahren stand die PS4 auf unserem Prüfstand (Ausgabe 1-2014) und war zum Marktstart mehr schlecht als…
Anfang des 19. Jahrhunderts wird England von einer Zombie-Seuche befallen. Auch die schlagkräftigen Töchter des Adelshauses Bennet müssen sich ihrer Haut erwehren, kennen abseits der Untoten-Bekämpfung aber nur ein Thema: die Jagd nach einem Bräutigam. Während ihre Schwestern galante Edelmänner becircen, findet die eigensinnige Elizabeth (Lily James) am schroffen Colonel Darcy (Sam Riley) Gefallen, der zwar mit Leidenschaft Monster metzelt, in Liebesdingen aber blutiger Anfänger ist. Seth Grahame-Smiths gleichnamiger Mashup-Bestseller stand Pate für diese amüsant-absurde Leinwandadaption, die Jane Austens klassisches Sittendrama „Stolz und Vorurteil“ mit einer modernen Zombie-Apokalypse kreuzt. Das funktioniert bisweilen wunderbar – Lily James als Schwert schwingende Martial-Arts-Amazone…
Die junge Rosaleen (Sarah Patterson) verliert sich in einer Traumwelt, wo Legenden von Werwölfen Realität werden. Neil Jordans bildgewaltiges und doppelbödiges Horrormärchen hat auch nach über 30 Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Bild: Nach verwaschenem Vorspann wird der 1,78:1-Transfer schärfer und detailreicher, allerdings kommt nur bei Halbnah- und Nahaufnahmen echtes HD-Feeling auf. Das Master ist bis auf vereinzelte Dropouts sauber, das Bild rauscht aber häufig stark. Der Kontrast samt tiefem Schwarz ist meist ausgewogen, Farben leuchten teils (41:56) kräftig. Ton: Der deutsche wie englische 5.1-Sound tönt wie ein Center-lastiger Upmix der gleichfalls enthaltenen Mono-Tonspur. Die Rears sind praktisch tot. …