Fünf mitgelieferte Silikonaufsätze sorgen bei Teufels neuem In-Ear-Kopfhörer Airy TWS Pro für guten Tragekomfort und passenden Sitz im Gehörgang. Das Ladecase ist mit 5,7 x 5,2 x 2,9 cm (B/H/T) kompakt genug für die Hosentasche. Seitlich finden sich vier LEDs für den Ladestatus, Bluetooth-Knopf und ein USB-C-Port. Das Case bietet bis zu 32 Stunden Hörvergnügen ohne Active Noise Cancelling (ANC). Die Hörer kommen auf jeweils bis zu sieben Stunden Laufzeit.
Die Bedienung gibt sich etwas eigenwillig. Denn die Touchsensoren befinden sich nicht an der Außenseite des Hörers, sondern an der Rückseite der Stiele. Diese erweisen sich als nicht besonders responsiv. Vor allem das Doppeltippen für die Titelwahl sowie die Wischgeste für die Lautstärke reagierte bei unserem Testgerät träge. Besser gefällt die Bedienung der „Teufel Go“-App. Hier greift man auf den Equalizer und acht Klang-Voreinstellungen zu, ein eigenes Preset lässt sich ebenfalls erstellen. Dazu verschiebt man eine grafische Hüllkurve am Bildschirm. Daneben aktiviert man per App den automatischen Wiedergabestopp beim Absetzen der Hörer und konfiguriert die Touchtasten.
Starker Sound
Bei neutralem Setting bieten die 10-Millimeter-Membranen gut punktuierte Bässe und satte Beats. Ebenso gefällt die gute Räumlichkeit sowie die überzeugende Sprachverständlichkeit – dem breiten Frequenzspektrum von 8 bis 20.000 Hz sei Dank. Die ausgeprägten Höhen erscheinen bei größeren Lautstärken für unsere Ohren jedoch etwas spitz. Das zuschaltbare Active Noise Cancelling inklusive Transparenz-Modus filtert die Umgebung solide heraus, erreicht aber nicht das Niveau zum Beispiel von Sony und Apple. Schön, dass High-Res-Soundformate wie SBC, AAC und aptX Adaptive unterstützt werden.

Der Testbericht Teufel Airy TWS Pro (Gesamtwertung: Sehr gut, Preis/UVP: 170 Euro) ist in audiovision Ausgabe 5-2025 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Soundtechnisch überzeugen Teufels In-Ear-Kopfhörer Airy TWS Pro mit starken Tiefen und gut verständlichen Stimmen. Bei der Funktionalität der Touchsteuerung ist aber noch Luft nach oben.
Thomas Stuchlik

