Yamaha: Mehr MusicCast

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Während Yamahas 2018er-Einsteiger-Receiver der RX-V-Serie bereits erhältlich sind bzw. in Kürze erscheinen, muss man sich für die höherwertigen Aventage-Modelle bis August/September gedulden.

Doch das Warten dürfte sich lohnen, denn sowohl die 9-Kanal-Modelle (wer 11 Endstufen will, muss nach wie vor zur Konkurrenz) A3080 und A2080 als auch die 7-Kanäler A1080, A880 und A680 wurden fit für zusätzliche MusicCast-Funktionen gemacht. Unter anderem können die beiden im Juli auf den Markt kommenden Aktivlautsprecher MusicCast 20 und MusicCast 50 (um die Preise macht Yamaha noch ein Geheimnis) per Funk als Surround-Speaker genutzt werden, so dass lästiges Strippen-ziehen quer durch den Raum entfällt. Kabellose Konfigurationen für die Decke oder die Front sind aller-dings in dieser Ausbaustufe nicht vorgesehen.   

Eine weitere Heimkino-Innovation erfahren die DSP-Klangprogramme: Mit der dynamischen „Surround:AI“-Funktion soll man nicht länger auf ein voreingestelltes Preset wie „Spectacle“, „Standard“ oder „Straight“ festgelegt sein. Stattdessen erkennt eine mit künstlicher Intelligenz arbeitende Software, ob im Film gerade geredet, geballert oder gesungen wird – und passt das Klang-programm in Echtzeit an. Wie gut das funktioniert, wird erst ein Test zeigen, die Idee klingt zumindest vielversprechend. Eine neue grafische Benutzeroberfläche und frische Fernbedienungen sollen zudem den Bedien-komfort erhöhen. 

DTS:X und Dolby Atmos werden decodiert, auf Auro verzichtet Yamaha hingegen bei seinen 2018er-Receivern, die preislich weitgehend identisch mit den Vorjahresmodellen sind.   

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