Pioneer: UHD-Premiere

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Als Oppo vor einigen Monaten bekannt gab, aus dem UHD-Blu-ray-Player-Segment auszusteigen, war der Aufschrei unter Heimkino-Enthusiasten groß – galten die 4K-Scheibendreher UDP-203 und UDP-205 doch für viele als das Maß der Dinge. Auch bei uns landeten beide in der Referenzklasse (Tests in 3-2017 und 8-2017).

Im September will Pioneer diese Lücke mit ihrem ersten UHD-Blu-ray-Player UDP-LX500 füllen, den wir in der nächsten Ausgabe (VÖ: 14.9.) als Test des Monats veröffentlichen. Vom zu den hauseigenen AV-Receivern passenden Erscheinungsbild des 43,5 Zentimeter breiten und 11,8 Zentimeter hohen Gehäuses scheint das schon mal gelungen. Die Wertigkeit wird durch ein Netto-Gewicht von gut 10 Kilogramm unterstrichen.

Neben einer hochwertigen 4K-Wiedergabe mit Dolby Vision (von HDR10+ ist nicht die Rede) hat Pio-neer mit dem 1.000 Euro teuren LX500 offenbar die audiophile Kundschaft im Visier. So verfügt der LX500 über einen 32 Bit Stereo Audio DAC sowie einen Direct-Mode für die analoge Stereo-Audio-Ausgabe. Auf XLR-Ausgänge, über die  das einstige Blu-ray-Flaggschiff LX88 (Test in 2-2015) verfügte, muss man aber verzichten.    

Via Netzwerk, Disc und USB verarbeitet der Media-Player die Audio-Formate WAV, FLAC, DSD, AIFF, ALAC, Vorbis OGG, MPEG2 AAC, AAC, WMA, MP3 sowie die Video-Formate JPG, MPO, PNG, GIF, MP4, WMV, AVI, 3GP und FLV. Allerdings gibt Pioneers 4K-Premiere zwar SACDs, aber keine DVD-Audio-Scheiben wieder.

Die Bedienung kann optional über Pioneers Remote App erfolgen, auch lässt sich der Player im Verbund mit FlareConnect-, Chromecast- und Play-Fi-Komponenten in eine Multiroom-Umgebung einbinden. Angeblich um die Video-Elektronik nicht zu stören, geht der LX500 nur via LAN-Kabel ans Netz und das App-Angebot dürfte minimal oder nicht vorhanden sein – das wäre dann eine weitere Gemeinsamkeit mit den Oppos.

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