Blu-ray-Test: Annabelle 2

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12 Jahre nach dem Tod seiner Tochter nimmt der Puppenmacher Mullins (Anthony LaPaglia) eine Gruppe Waisenkinder bei sich auf. Neugierig gehen die Mädchen auf Entdeckungsreise in dem geräu­migen Landhaus, doch manch Familiengeheimnis sollte besser unentdeckt bleiben. Das Prequel übertrumpft dank konstanter Hochspannung das Original.

Bild: Zum Fürchten gut präsentiert sich auch die Qualität des rauschfreien Cinemascope-Transfers: Die hohe Detail- und Kantenschärfe nimmt selbst in den vielen dunklen Szenen kaum ab, Graustufen zeichnen trotz sattem Schwarz gut durch. Selten kann man dezente Banding-Effekte erspähen (88:50).

Ton: Score und Effekte halten sich anfangs noch im Hintergrund. Doch wehe, wenn sie losgelassen: Dann fegt bereits der komprimierte Dolby-5.1-Mix mit krasser Schock-Dynamik, Tiefbass-Attacken und einer enormen Räumlichkeit durchs Heimkino, die den Zuschauer in den Sessel drückt. Die englische Atmos-Abmischung legt nochmals eine Schippe drauf.

Extras: Regiekommentar, entfallene Szenen mit Regiekommentar (12:04), „Annabelle 2: die Regiearbeit“ (42:21), „Das Conjuring Universum“ (4:51), zwei Kurzfilme (6:19).

Die Wertung 
Film 4 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 5 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Warner
Bildformat 2,35:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch Dolby Digital 5.1
Tonspur Englisch Dolby Atmos / TrueHD 7.1
Untertitel deutsch, englisch
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