Brutale Bibelfilme

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Auch wenn das Christentum eigentlich das friedliche Miteinander predigt, geht es in religiös aufgeladenen Filmen oft blutig zur Sache, wie etwa beim jüngsten irischen Action-Gemetzel „Gottes Wege sind blutig“ (Test hier)

Dabei dürfte „Die Passion Christi“ (2004), Mel Gibsons kontroverse Geschichte der letzten Stunden im Leben von Jesus Christus, die brutalste aller Bibel-Verfilmungen sein (Bild). Auch Martin Scorsese setzte in „Die letzte Versuchung Christi“ (1998) die qualvollen Leiden des Sohn Gottes in vielfacher Hinsicht explizit in Szene. Der von Orlando Bloom geführte Kreuzzug in „Königreich der Himmel“ fällt ebenfalls recht blutig aus.

Bei christlicher Gewalt muss es aber nicht immer ernst zugehen. Man denke nur an die dialoglastige Kreuzigung in „Das Leben des Brian“ (1979), die ebenso schwarze wie rotzfreche Religions-Satire „Dogma“ (1999) mit einem weiblichen Gott oder der einst sogar indizierte „Blutige Pfad Gottes“ (1999). Hier wird die Verbindung von christlicher Religion und Gewalt ironisch überzeichnet und Hollywoods Vorliebe für die gewalttätige Seite des Glaubens selbstreflektierend auf die Schippe genommen. Bei andere Religionen gibt es diesbezüglich noch Nachholbedarf.

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