Sharp: Foxconn plant scheinbar Kauf des Unternehmens

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Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn wird meist mit Apple in Verbindung gebracht. Aber auch für andere internationale Unternehmen wie Microsoft oder HP fertigt der Elektronikkonzern Produkte. Nun soll laut Meldungen von Bloomberg Foxconn ernsthaftes Interesse an dem angeschlagenen japanischen Unternehmen haben.

Rund 625 Milliarden japanische Yen (umgerechnet rund 4,9 Milliarden Euro) soll der taiwanesische Konzern für Sharp auf den Tisch legen wollen, so die Information von mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Sharp steht unter Zugzwang. Im Mai vergangenen Jahres hatte sich der Konzern ein Rettungspaket über 225 Milliarden Yen (umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro) unter anderem bei Mitsubishi UFJ Financial und Mizuho Financial besorgt. Es war bereits das zweite dieser Art innerhalb von drei Jahren. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Elektronikkonzern, der unter anderem Displays für das iPhone herstellt, einen Verlust von 222 Milliarden Yen (ca. 1,7 Milliarden Euro) angehäuft.

Eine Entscheidung, ob die Offerte von Foxconn angenommen oder abgelehnt wird, sei noch vor dem Ende des Monats zu erwarten, berichtet Bloomberg. (ki)

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