CES 2016: Bluesound setzt auf den MQA-Standard

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Auf der CES in Las Vegas präsentierte Bluesound erstmals die Vorabversion einer MQA-fähigen BluOS Firmware, die Studio-Klangqualität bei einer viel geringeren und somit anwenderfreundlichen Dateigröße ermöglichen soll. Die  All-in-One-Streaming-Player von Bluesound (Pulse 2, Pulse Mini und Pulse Flex) werden künftig zu den ersten Geräten gehören, die gestreamte Musik mit MQA in einer Qualität erlebbar machen sollen, als säße man selbst mit den Musikern im Studio.

MQA („Master Quality Authenticated“) ist eine neue Technologie des Audiospezialisten Meridian, der bereits die Audioverfahren für DVD-Audio entwickelt und am Blu-ray-Tonstandard Dolby TrueHD mitgearbeitet hat. Die MQA-Technologie fängt bereits bei der Aufnahme des Original-Masters verlustfrei jede Nuance ein, kodiert die Audio-Informationen in bekannten Lossless-Formaten wie ALAC, FLAC oder WAV und lässt sich dank seiner geringen Dateigröße sehr gut streamen oder downloaden. Von traditionellen Abspielgeräten wird MQA in CD-Qualität wiedergegeben, neue Gerätegenerationen mit dem entsprechenden Decoder spielen MQA dagegen in der noch weitaus besseren Studioqualität ab und machen jedes Detail der Aufnahme völlig verlustfrei hörbar.

2015 erstmals vorgestellt, hat MQA zur CES 2016 Marktreife erreicht. Nach einem Software-Update sollen alle Bluesound-Geräte, auch die bereits verkaufte erste Produktgeneration, künftig dank MQA in der Lage sein, Musik exakt so wiederzugeben, wie sie im Studio aufgezeichnet wurde. Dies geschieht sowohl drahtlos bei der Wiedergabe heruntergeladener Dateien als auch beim Streaming über entsprechende Internet-Musik-Dienste.

Aktuell hat der Streaming-Dienst TIDAL ebenfalls zur CES erstmals High-Res-MQA-Musikstreaming demonstriert. Partner von TIDAL für die Bereitstellung MQA-codierter Musik ist das skandinavische Musiklabel 2L, das sich auf hochauflösende Musikqualität spezialisiert hat.

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