JVC: immer noch E-Shift

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Im November bringt JVC drei neue D-ILA-Projektoren für 4.500 bis 9.000 Euro auf den Markt. Dass es sich hier weniger um Neuentwicklungen als vielmehr um Weiterentwicklungen handelt, wird bereits an den Produktbezeichnungen DLA-X9000, DLA-X7000 und DLA-X5000 deutlich. Gegenüber den 2014er-Modellen (Tests in Ausgabe 5-2014 und 8-2014) hat man einfach eine Null drangehängt.

Doch während auch die Gehäuse weitgehend unverändert blieben, hat sich im Inneren einiges getan. So sind die Neuen über ihre beiden HDMI-Eingänge mit dem für die Ultra-HD Blu-ray notwendigen Kopierschutzstandard HDCP 2.2 kompatibel. Dank neuer 265-Watt-Lampe soll jetzt auch eine Projektion auf sehr großen Leinwänden oder in nicht vollständig abgedunkelten Räumen mit brillanten Bildern möglich sein (diesbezüglich hatten die Vorgänger so ihre Probleme). Ob allerdings die von JVC versprochenen Werte von 1.700 bis 1.900 Lumen erreicht werden, muss erst ein Test zeigen. Dank einer intelligenten Objektivblende soll das Kontrastverhältnis übrigens nicht unter der erhöhten Helligkeit leiden.

Bei den D-ILA-Chips handelt es sich leider noch immer um Full-HD-Ver­sionen. So wird die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln nach wie vor mit der „4K-e-shift-Scaling“-Technologie erreicht. Diese hat sich in der mittlerweile vierten Generation durch einen verbesserten Algorithmus für die Schärfe­anhebung aller­dings verbessert.

Die nur in Schwarz erhältlichen DLA-X9000 und DLA-X7000 werden voraussichtlich das THX-Logo tragen. 3D beherrschen hingegen alle, auch der ebenfalls in Weiß erhältliche DLA-X5000. 3D-Brillen kosten aber extra.

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