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    av-Test

    Teufel Airy (Test)

    8. März 20162 Minuten Lesezeit

    Leicht, stylisch, kabellos – der Airy Blue-tooth wurde primär für den mobilen Musik-genuss entwickelt: Dank sparsamer Bluetooth-4.0-Technik und Lithium-Ionen-Akku spielt Teufels 150 Euro teurer Kopfhörer bis zu 20 Stunden lang. An USB-Ports lässt er sich in drei Stunden aufladen oder als konventioneller Kopfhörer nutzen. 

    Leicht und kabellos

    Bedenkt man, dass in dem zierlichen Kopfhörer Verstärker, Elektronik und Akku stecken, überrascht das geringe Gewicht von 150 Gramm. Die Tasten für An, Aus, Pause und Titelsprung sind unauffällig in die rechte Ohrmuschel integriert. Dort befindet sich auch das feinfühlig dosierbare, jedoch zu glatte Lautstärkepoti. Der Airy sitzt straff und eignet sich im Funkbetrieb bestens zum Joggen. Das Anschlusskabel verknotet sich dank Gewebe-Ummantelung zwar nicht, doch jede kleine Bewegung überträgt sich auf den Kopfhörer. Die geschlossenen Muscheln dämpfen Umweltgeräusche wie auch die des Kopfhörers gut. Unter den abnehmbaren und abwaschbaren Kunstleder-Polstern staut sich die Wärme, doch Druckgefühle treten kaum auf.

    Das Tiefbasswunder

    An schwachbrüstigen Handys spielt der Teufel dank eines hohen Wirkungsgrades kräftig auf. Die Maximallautstärke dürfte auch im Bluetooth-Modus, wo der Kopfhörer das Audiosignal verstärkt, ausgesprochenen Lauthörern genügen.

    Im Klang zeigt sich der Airy mit unverfärbt klingenden, aber etwas zurückhaltenden oberen Mitten und Höhen sanft abgestimmt, so dass langes und lautes Hören Spaß macht, während speziell bei leiser Wiedergabe für unseren Geschmack mehr Brillanz vorhanden sein dürfte. Im Bass und Grundton spart sich der Teufel eine effektvolle Überbetonung – die er auch nicht nötig hat, weil er mit vollem Pegel an die untere Hörgrenze vorstößt. Stets konturiert und verzerrungsarm gibt er dabei die Bässe wieder. Etwaige Klangunterschiede zwischen Kabel und Funk hängen vom verwendeten Telefon ab, das darüber entscheidet, ob der verlustfreie apt-X- oder der verlustbehaftete SBC-Codec zum Einsatz kommt. fg

    Den Kopfhörer gibt es in Weiß, Anthrazit und Ivory (Elfenbein). Wer es farbenfroh mag, kann von Teufel bunte Ohrmuscheln ordern. Das „Color up your AIRY“-Kit mit vier Paar Polstern und drei Paar Farb­ringen kostet  40 Euro.
    Den Kopfhörer gibt es in Weiß, Anthrazit und Ivory (Elfenbein). Wer es farbenfroh mag, kann von Teufel bunte Ohrmuscheln ordern. Das „Color up your AIRY“-Kit mit vier Paar Polstern und drei Paar Farb­ringen kostet
    40 Euro.

    teufel-wertung

    Der Testbericht Teufel Airy (Gesamtwertung: gut, Preis/UVP: 150 Euro) ist in audiovision Ausgabe 2-2016 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • Teufel Airy (audiovision 02-2016)In den Warenkorb

      Teufel Airy (audiovision 02-2016)

      PDF-Download €1,99

    Av-Fazit

    0 gut

    AV-Fazit: Teufels Bluetooth-Kopfhörer überzeugt durch apt-X-Funkübertragung und strammen Tiefbass. Mit sanften Mitten und Höhen klingt er stets angenehm, wenn auch nicht völlig neutral.

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