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    Philips BDP 5180 (Test)

    1. April 20114 Minuten Lesezeit

    Philips BDP 5180 – Blu-ray-Player für 190 Euro

    Philips BDP 5180 - Blu-ray-Player für 190 €Fünf 3D-Modelle bietet Philips inzwischen an. Der BDP 5180 ist der günstigste; er kos­tet sogar 40 Euro weniger als der bauähnliche BDP 5100 ohne 3D-Technik und punktet zudem in Sachen Multimedia und Internet.

    Ausstattung und Bedienung

    Der Player zeigt schicke Hochglanzoptik, kommt ohne Lüfter aus und hat ein leises Laufwerk. DVDs spielt er schon nach zehn Sekunden an, Blu-rays brauchen je nach Mastering 22 bis 32 Sekunden. Nach einer Unterbrechung wird die Wiedergabe automatisch an der letzten Abspielstelle fortgesetzt. Die übergroßen Menü-Einblendungen dürften dezenter ausfallen.

    Per USB und DLNA-Netzwerk gelingt der Zugriff auf viele unterschiedliche Multimedia-Formate. An die hintere USB-Schnittstelle passt ein WiFi-Adapter (ca.50 Euro), der den Kontakt zum PC drahtlos aufbaut. Alle Ordner und Dateien lassen sich direkt aufrufen, die passende Abspielfunktion für Musik, Video und Foto aktiviert sich automatisch. Die Fotoshow prunkt mit Hintergrundmusik, hoher Schärfe und automatischer Erkennung von Hochformaten. 3D-Fotos kennt der Philips aber nicht, und für BD-Live-Downloads wird ein freier USB-Stick benötigt.

    Unter Net TV findet sich ein besonders attraktives Internet-Angebot: Neben Twitter, YouTube und Co. stecken hinter dem Button "App Gallery" weitere 50 Diens­te mit Internet-Radios, Wetterportalen und Web-TV. Einmalig ist die Möglichkeit, Internetseiten per Browser aufzurufen. Die Navigation per Fernbedienung gestaltet sich dabei aber mühsam.

    Philips BDP 5180 - Blu-ray-Player für 190 €

     Die Fernbedienung kommt mit wenigen Tasten aus. Sie verzichtet
    auf eine Eject-Funktion, ist dafür aber komfortabel und handlich.

    Bildqualität Blu-ray

    Der 3D-Modus lässt sich lediglich von "Auto" auf "Aus" schalten; eine 2D/3D-Konvertierung oder raffinierte Vi­deo­einstellungen gibt es nicht. Neben dem neutralen "Standard"-Modus stehen vier weitere Bildmodi zur Verfügung, die sich jedoch als nutzlos entpuppen. Zwar verändert der Videoprozessor bei ihnen jeweils Schärfe, Farben und Farbtemperatur, bietet aber keinen Zugriff auf die einzelnen Parameter. Immerhin kann man alle HDMI-Formate von 576i bis 1080/24p manuell einstellen oder im Modus "Nativ" die Ausgabe der Quellauflösung festlegen. Nur der HDMI-Farbmodus lässt sich nicht auswählen.

    Blu-rays sehen immer sehr gut aus, denn hier leistet der Videoprozessor ganze Arbeit. In Dokumentationen entstehen selbst bei schnellen Motiven keine Kämme, an waagerechten Kanten kommt es nur zu minimalen Treppenstufen. Kinofilme erscheinen mit 24 oder 60 Vollbildern stets flimmerfrei, und selbst HD-Videos im seltenen Format 1080/30p gelingen knackscharf. Auch 3D-Filme gibt der Philips in originalgetreuer Qualität aus. Allerdings störte im Test der IR-Sender unseres 3D-Testmonitors TX-P 50 V 20 von Panasonic die Fernbedienungssignale des Philips-Gebers.

    Philips BDP 5180 - Blu-ray-Player für 190 €

    Option auf Wireless LAN: An der rückwärtigen USB-Schnittstelle des Philips lässt sich ein separat
    erhältlicher WiFi-Adapter anschließen, der die drahtlose Verbindung zum Netzwerk herstellt.
    Das weitere Anschlussfeld ist übersichtlich; analoge YUV-Bildausgänge sind aber vorhanden,
    was inzwischen nicht mehr selbstverständlich ist. Die Fernbedienung kommt mit wenigen
    Tasten aus. Sie verzichtet auf eine Eject-Funktion, ist dafür aber komfortabel und handlich.

     

       

    Bildqualität DVD

    In der "Standard"-Einstellung liefert der Philips originalgetreue Bildqualität. Die DVD-Wiedergabe wirkt etwas grob, da beim Hochskalieren unschöne Säume an vertikalen Kanten entstehen; in SDTV-Auflösung verschwinden sie. Auf schwierige Szenen in DVD-Kinofilmen reagiert der Player unterschiedlich: In "Sechs Tage, sieben Nächte" gelingt der Schwenk über den Strand perfekt. Dagegen flimmert in "Space Cowboys" der Bauzaun auf dem Rummelplatz für sechs Sekunden, in "Gladiator" flackern die Ziegeldächer beim Flug über Rom knappe drei Sekunden.

    Philips BDP 5180 - Blu-ray-Player für 190 €
    Wenig hilfreich: Neben dem neutralen Modus "Standard" gibt es vier
    willkürlich vorprogrammierte Bildmodi. Echte Bildregler wären besser.

    Tonqualität

    Alternativ zur HDMI-Bitstream-Ausgabe decodiert der Philips alle HD-Tonformate selbst und gibt sie als vollständigen 7.1-PCM-Ton aus. Eine Besonderheit ist der für Musik und Kino umschaltbare Surround-Modus Neo 6, der Musik-CDs in 6.1-Ton konvertiert. Messtechnisch liefert der analoge Stereoton mit knapp 92 Dezibel keine besonders guten Rauschwerte, klingt im Hörtest aber subjektiv dynamisch und ausgewogen. Eine Tonverzögerung gibt es nicht.

    Philips BDP 5180 - Blu-ray-Player für 190 €

    190 Euro: Der BDP 5180 braucht keinen Lüfter und hat ein leises Laufwerk.
    Der günstigste 3D-Player aus dem Hause Philips verfügt über zwei USB-Anschlüsse
    und ist ein flexibler Netzwerker.

    Fazit 

    Der Philips BDP 5180 zeigt 2D- und 3D-Blu-rays in bester Qualität. DVDs gelingen nicht ganz so gut, sinnvolle Bildregler fehlen. Attraktiv machen den leisen und gut bedienbaren Player die vielen Mul­timedia-Formate und das große Net-TV-Angebot.

    Philips BDP 5180 - Blu-ray-Player für 190 €

     

       

    Technische Ausstattung und Bewertung

    Philips BDP 5180 - Blu-ray-Player für 190 €

     

       

    Der Testbericht Philips BDP 5180 (Gesamtwertung: 78, Preis/UVP: 190 Euro) ist in audiovision Ausgabe 4-2011 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • Kenwood BD-7000, LG BX 580, Panasonic DMP-BDT 110, Philips BDP 5180, Pioneer BDP-430, Samsung BD-C 5900, Sharp BD-HP 90 S, Toshiba BDX 3100 KE (audiovision 4/2011)In den Warenkorb

      Kenwood BD-7000, LG BX 580, Panasonic DMP-BDT 110, Philips BDP 5180, Pioneer BDP-430, Samsung BD-C 5900, Sharp BD-HP 90 S, Toshiba BDX 3100 KE (audiovision 4/2011)

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