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    Denon DHT-T 110 (Test)

    2. April 20153 Minuten Lesezeit

    Denon DHT-T 110 – Sounddeck für 300 Euro

    Denon DHT-T 110 – Sounddeck für 300 EuroDenon hat mit dem sieben Zentimeter hohen DHT-T 110 ein extra flaches Sounddeck im Programm, das bis zu 27 Kilogramm schweren Fernsehern Halt bietet. 

    Wie die Bezeichnung schon suggeriert, fallen die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger DHT-T 100 (Test in 12-2013) überschaubar aus – in der Autobranche würde man von einem Facelift sprechen. Das 300 Euro günstige Deck erfreut mit einem apt-X-Bluetooth-Eingang (siehe Kasten Seite 62) sowie Zubehör in Form von Lichtleiter-, Miniklinken- und Miniklinken-Cinch-Adapterkabeln. Nicht aufwarten kann es mit Klang­reglern, einem HDMI-Anschluss und DTS-Decoder, wofür wir Punkte bei der Ausstattung abziehen. Steuern lässt sich das Deck am Gerät, per Lernfunktion über die TV-Fernbedienung oder per eigener Denon-Fernbedienung, die mit großen Tasten und gut fühlbarem Druckpunkt erfreut. Geschmackssache sind die automatische Eingangswahl und die Einschaltautomatik, die zwar die Bedienung vereinfacht, aber verhindert, dass man zwischen zwei aktiven Quellen umschalten, respektive Fernsehen kann, ohne dass sich das Deck einschaltet. 

     

     

    Angenehmer Musik-Klang

    Im Unterschied zur Konkurrenz erzeugt das Sounddeck die Tiefen ohne zusätzliche Woofer am Gehäuseboden. Stattdessen setzten die Entwickler auf klassische Zwei-Wege-Technik mit einem Oval-Mitteltöner und einer Gewebe-Hochtonkalotte links und rechts, ergänzt durch zwei hinten abstrahlende Bassreflex-Öffnungen. Weniger bassbetont abgestimmt als das Pioneer-Deck, klingt der Denon-Vertreter im Vergleich ein wenig dünn, auch scheint die unverzerrte Maximallautstärke niedriger zu sein. Trotzdem gefiel uns in der Summe der Klang des DHT-T 110 von den günstigen TV-Klang-Optimierern mit am besten.

    Seine Bässe tönen bei Zimmerlautstärke sauber und reichen bis etwa 55 Hertz, während der Grundton-, Mittel-, Präsenz- und Hochton-Bereich wie aus einem Guss erscheinen. Musik wie Filmsound klingen ausgewogen und Dialoge lassen sich gut verstehen. Nur seitlich sitzende Zuschauer nehmen leichte Verfärbungen wahr – die Sprachverständlichkeit lässt sich bei Bedarf mit dem kombinierbaren Nacht- und Dialog-Hörprogramm verbessern.

    Der Film-Hörmodus verbreitert den Stereo-Effekt, ohne dass es zu Verfärbungen oder schlechterer Präzision kommt. Wir hatten das Gefühl, als breite sich der Klang über eine drei Meter breite Bühne aus. Echtes Surround-Feeling kommt aber nicht auf: Zwar verteilen sich einzelne Schallanteile diffus im Raum, trotzdem lassen sich Klänge von vorne nicht von hinteren unterscheiden.    

     

    Denon DHT-T 110 – Sounddeck für 300 Euro

    Schick: Das Denon-Sounddeck ist inklusive Füßen nur sieben Zentimeter hoch.
    Dank der hinteren, oben offenen Aussparung lassen sich die Kabel komfortabel anschließen.

     

     

    Fazit:

    Denons Sounddeck bietet zwar nicht den sattesten Bass, aber den insgesamt ausgewogensten Klang. Mit einer besseren Ausstattung (u.a. HDMI, Display) wäre sogar der Testsieg möglich gewesen.  Florian Goisl

    Denon DHT-T 110 – Sounddeck für 300 Euro  - Seite 3

     

    Technische Ausstattung und Bewertung 

    Denon DHT-T 110 – Sounddeck für 300 Euro  - Seite 3

     

     

     

     

     

    Der Testbericht Denon DHT-T 110 (Gesamtwertung: 71, Preis/UVP: 300 Euro) ist in audiovision Ausgabe 4-2015 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

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