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    Stewart Luxus G2 (Test)

    27. August 20217 Minuten Lesezeit

    Stewart Filmscreen präsentiert seine Motorleinwand Luxus G2 mit neu konstruiertem Gehäuse, die zu Hause Bilder in Studioqualität ermöglichen soll. Dieser Anspruch hat freilich seinen Preis.

    Seit über 70 Jahren stellt Stewart Filmscreen professionelle Leinwände her, die von Kalifornien aus weltweit vertrieben werden. Für zuhause werden Bildwände aus exakt demselben Material, im selben Werk und von denselben Leuten hergestellt. Wir testen die Luxus G2 in der Ausführung mit 2,50 Meter Breite für 6.200 Euro. Das überarbeitete Design der Luxus G2 finden wir zeitgemäß. Das schwarze Gehäuse besitzt eine abgerundete Form, die Abschlusskappen können frei gewählt werden. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Weiß und Alu gebürstet. Das Gehäuse lässt sich mit jedem Stewart-Tuch bestücken.

    Ausstattung und Technik
    Unser Testmodell besteht aus zwei Teilen: dem Gehäuse Luxus G2 und dem Tuch FireHawk G5, einem Vinyl-Tuch mit grauer Grundtönung, in das zusätzlich mikroskopisch kleine lichtverstärkende und diffusierende Partikel eingelassen sind. Diese ermöglichen in Kombination, dass das Licht des Projektors zum Zuschauer reflektiert, während seitlich auftretendes Streulicht vom Publikum weggelenkt wird. Auf diese Weise wird das projizierte Bild kaum aufgehellt, selbst dann nicht, wenn von der Seite noch Tageslicht in den Raum fällt. Das Seilspannsystem Tension sorgt für eine exzellente Planlage.

    Zum Lieferumfang gehören (von links): RJ25-Adapter zur Steuerung, Klinkenstecker für die 12-Volt-Trigger-Verbindung, eine Infrarot-Fernbedienung mit nicht beleuchteten Tasten und ein Kabel mit Infrarot-Empfänger, das wunschgemäß verlegt werden kann.

    Das Gehäuse ist wartungsfreundlich konzipiert. Der Zugang zum Motor gelingt von der Seite. Dafür muss lediglich die Abschlusskappe entfernt werden. Halterungen für die unsichtbare Montage der Luxus G2 an Wand oder Zimmerdecke gehören zum Lieferumfang dazu. Die Steuerung erfolgt mit 12 Volt Trigger, IP und Funk oder via Infrarot-Fernbedienung, die zum Lieferumfang gehört. Ersteres finden wir sehr praktisch, weil die Leinwand automatisch herunterfährt, sobald der Projektor gestartet wird.

    Für die optimale Spannkraft des Tension-Systems kann mittels Schraubendrehungen an der Fallstange das Seil nachgespannt oder gelockert werden.

    Montage und Installation
    Stewart liefert die Motorleinwand in einer amt-lichen Holzkiste. Aufgrund des soliden Gewichts von 25 Kilogramm sollte die Montage zu zweit erfolgen. Dafür wird die Luxus G2 aus der Holzkiste entnommen und das Verpackungsmaterial entfernt. Anschließend werden die vertrauenserweckenden Wand-/Deckenhalter im Wohnzimmer montiert. Die Leinwand wird an diese flachen Winkel eingehakt, der Infrarot-Kollektor ins Gehäuse eingesteckt und die Leinwand mit Strom versorgt. Als Kabelführung ist im Gehäuse eine Nut eingelassen, so dass auch das Stromkabel unsichtbar verlegt werden kann. Überaus wichtig für eine langjährige Nutzung ist, dass die Stewart exakt in Waage ausgerichtet wird. Ist das nicht der Fall, können mit der Zeit unschöne Wellen im Tuch entstehen. Abschließend werden die Transportsicherungen noch entfernt, damit das Vinyl-Tuch aus dem Gehäuse ausfahren kann.

    Selbst in der Makroaufnahme können wir das Glitzern kaum festhalten, so gering ist es. Auffällig ist in diesem A/B-Vergleich mit dem Stewart Studiotek 100 (rechts), dass das FireHawk G5 (links) ohne Kalibrierung auf der Steintafel einen leichten Blauüberschuss erzeugt.

    Soll die Leinwand ein paar Zentimeter weniger ausgefahren werden, weil beispielsweise die hochgelegten Füße im Bild sind, muss die Tension nachgespannt werden, um die volle Spannkraft zu behalten. Das lässt sich ganz einfach unten an der Fallstange bewerkstelligen.

    Nicht nur die Abschlusskappen können bei Stewart ausgewählt werden, sondern auch die Gehäusefarbe. So kann die Luxus G2 noch unauffälliger in die gute Stube integriert werden.

    Technik und Messungen
    Das FireHawk G5 ist völlig plan gespannt. Die Ecken der grauen Sichtfläche besitzen einen vorbildlichen rechten Winkel. Hier ist nichts verzogen, so dass das Bild passgenau darauf abgebildet wird. Die  Nutzfläche beträgt 2,44 x 1,37 Meter, also exakt 16:9. Die Leuchtdichte beziffert Stewart mit Gain 1,1. Unsere Messungen bestätigen diesen Wert. Im Sweetspot wird das auftreffende Licht daher 10 Prozent heller reflektiert, aufgrund einer leichten Lichtbündelung. Davon abweichend reduziert sich die Lichtausbeute kontinuierlich. In einem Winkel von 35 Grad verbleiben noch 50 Prozent (Half Gain), was zu einer entsprechenden Abwertung in der Kategorie „Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung“ führt. Doch dieses Manko ist nicht Stewart-spezifisch, vielmehr haben es alle Leinwände mit einer grauen Grundtönung und lichtverstärkenden Partikeln, weil anders eine Richtwirkung nicht erzielt werden kann. Die Farbtemperatur fällt mit 7.100 Kelvin (D65) zu kühl aus. Erst nach der Projektor-Kalibrierung auf dem FireHawk G5 beträgt das RGB-Niveau 100 Prozent für Rot, Grün und Blau. Der technisch bedingte Hotspot fällt gering aus.

    Das Tension System
    Mit dem Tension-System werden Wellen und eingedrehte Ränder unterbunden, weil das Vinyl-Tuch an den Seiten gespannt wird.

    Das seitliche Spannseilsystem wird als Tension bezeichnet. Es sorgt für eine ausgezeichnete Planlage des Projektionstuches. Um über Jahre ein optimales Ergebnis zu erhalten, muss die Leinwand jedes Mal vollständig ausgefahren werden. Da Stewart die Leinwand wunschgemäß produziert, sind Vorlauf und Nachlauf so ausgelegt, dass die Tension ihre optimale Spannfähigkeit entfaltet.
    Ein technisch bedingter Nachteil von Tension-Systemen sind Druckstellen, die auf dem Vinyl-Tuch entstehen können. Diese haben ihre Ursache in Seilen und Halterungen, die sich beim Aufwickeln des Bildwandtuches durchdrücken. Damit diese Dinge nicht auf der Projektionsfläche erscheinen, hat Stewart die Luxus G2 so entwickelt, dass die Abdrücke der Spannseile ganz am Rand der schwarzen Kaschierung erfolgen. Aus üblichen Betrachtungsabständen, heller Aufprojektion und typischen Umgebungslichtbedingungen sind sie praktisch nicht zu sehen.

    Bei seitlich einfallendem Tageslicht erscheint die Explosion in „Iron Man“ mit hoher Farbbrillanz, weil die FireHawk G5 das Fremdlicht zur Seite ablenkt. Sogar die schwarzen Letterboxbalken bleiben herrlich dunkel.
    Der Projektor sollte auf der Luxus G2 kalibriert werden. Auf diese Weise werden Himmel, Berge und Vegetation in „Iron Man“ mit originalgetreuen Farben dargestellt.

    Praxis und Bildeindrücke
    Die Luxus G2 fährt das Tuch zügig herunter und stoppt zuverlässig an seiner Endposition. Das FireHawk G5 ist spiegelglatt gespannt und vollkommen geruchsneutral. Tagelanges Lüften des Wohnzimmers ist nicht notwendig. Der Filmspaß kann sofort beginnen. Nach der Kalibrierung des Projektors starten wir die Comic-Verfilmung „Iron Man“. Das Marvel-Logo erscheint knackscharf. Die Durchzeichnung in hellen und dunklen Bereichen ist exzellent. Nichts überstrahlt ins Weiß oder säuft im Schwarz ab. Allerdings fällt uns ein ganz leichtes Glitzern in hellen einfarbigen Flächen auf. Das ist der Kompromiss, den man eingehen muss, wenn auch tagsüber bei Restlicht im Wohnzimmer Filme geschaut werden. Aus üblichen Betrachtungsabständen empfinden wir es nicht als störend.Brillanz und Farbpräzision beeindrucken. Als Tony Stark im Militärfahrzeug sitzt, wird die Wüste um den Konvoy herum wunderbar gleichmäßig auf der Leinwand ausgeleuchtet. Während der Explosion werden feinste Details in UHD-Pixelauflösung dargestellt. Störende Moirè-Effekte zeigt die Stewart Luxus G2 nicht. Farbverläufe im Himmel sind homogen und frei von Fehlern. Unser Betrachtungsabstand beträgt rund die 1,5-fache Bildbreite. Aus dieser Distanz ändert sich auch auf den Außenplätzen der Couch nicht viel vom sehr guten Bildeindruck. Einen nennenswerten Lichtabfall zu den Seiten können wir nicht ausmachen. Erst weit abseits neben der Couch/Leinwand nimmt die Lichtausbeute zunehmend ab.

    Im Lichtweg kalibriert erzielt der JVC DLA-N7 leinwandunabhängig jeweils 100% Rot, Grün und Blau (linkes Balkendiagramm). Auf der FireHawk G5 (rechtes Diagramm) projiziert er anschließend 93% Rot, 99% Grün, 106% Blau. Die Leinwand schluckt demnach 7% Rot und verstärkt Blau um 6%. Grün ist mit 1% zu vernachlässigen.

    Am Nachmittag, als noch etwas Tageslicht durch die heruntergelassenen Jalousien ins Wohnzimmer fällt, hält die Stewart das Streulicht vom Bild fern. Dabei ist es keine Tageslichtleinwand. Gegen pralles Sonnenlicht kann auch sie wenig ausrichten, weil sie dafür nicht konzipiert wurde. Aber für abgedunkelte Wohnzimmer ist sie wie geschaffen, tagsüber und abends.    

               

    Der Testbericht Stewart Luxus G2 (Gesamtwertung: 93, Preis/UVP: 6200 Euro) ist in audiovision Ausgabe 9-2021 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • Stewart Luxus G2 (audiovision 9-2021)In den Warenkorb

      Stewart Luxus G2 (audiovision 9-2021)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    93 sehr gut

    Anspruchsvolle Filmfreunde erhalten mit der Stewart Luxus G2 eine exzellent verarbeitete Motorleinwand mit Tension-System für Wand- und Deckeninstallation. In Kombination mit dem FireHawk G5 Tuch ermöglicht sie im abgedunkelten Wohnzimmer auch am Nachmittag eine Großbildprojektion in Studioqualität.

    REFERENZKLASSE

    Michael B. Rehders

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