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    Sharp SumoBox Pro (Test)

    7. April 20263 Minuten Lesezeit

    Mit der 625 Euro teuren SumoBox Pro hat Sharp jetzt ein mächtiges Upgrade zu seiner originalen SumoBox (Test in Ausgabe 9-2023) auf den Markt gebracht. Dabei fallen zunächst zwei Dinge auf: Die SumoBox Pro übertrifft mit Abmessungen von 45,5 x 69 x 35 (B/H/T) Zentimetern ihren Vorgänger in alle Richtungen und ist zudem 225 Euro teurer. Dieses Wachstum wirkt sich auch auf die beiden 10-Zoll-Tieftöner und die beiden 3-Zoll-Hochtöner aus, die sich hinter einem stabilen Metallgitter befinden. Außerdem hat sich die Verstärkerleistung um 40 Prozent auf nunmehr 200 Watt gesteigert. Damit soll die Box eine Maximallautstärke von satten 108 Dezibel erreichen.

    Außerdem ist die neue Pro-Variante nach IPX4-Standard vor Spritzwasser geschützt, was bei einem feuchtfröhlichen Gartenbetrieb praktisch sein kann. Eine Gummiabdeckung verbirgt nun die Anschlüsse und Eingänge auf der Rückseite (siehe Kasten).

    Für den Bühneneinsatz ist an der Unterseite der SumoBox-Pro eine 35-mm-Bohrung für ein Stativ verbaut.
    Dank des austauschbaren Akkus ist die SumoBox Pro auch für den Outdoor-Gebrauch gerüstet.
    Für den Live-Betrieb
    Das große Bedienfeld an der Rückseite offenbart das wahre Potenzial der SumoBox Pro als Bühnenmaschine. Hier finden sich zwei multifunktionale XLR/TRS-Anschlüsse für Instrumente oder Mikrofone. Mithilfe der Schieberegler über den XLR/TRS-Eingängen bestimmt man die Art des gekoppelten Geräts (Gitarre, Keyboard oder Mikrofon). Darüber reihen sich beleuchtete Drehregler zum separaten Einstellen beider Eingangs-Kanäle auf (Lautstärke, Höhen, Bass und Echo).

    Als dritter Kanal kommt 3,5-mm-Klinke samt zuschaltbarer Ducking-Taste für einen angepassten Soundpegel zum Einsatz. Zwei 6,3-mm-Anschlüsse dienen zur Verbindung weiterer Speaker, auch ein „Daisy Chain“-Betrieb ist möglich. Zudem versteckt sich ein USB-Ladeport unter einer Gummiabdeckung.

    Für private Konzerte bietet die SumoBox Pro ausreichend Anschlussmöglichkeiten.

    Mehr Bass, gleiche Höhen
    Auch wenn die Sharp SumoBox Pro über mehr Leistung verfügt, am Klangbild hat sich im Vergleich zur gewöhnlichen SumoBox nicht sonderlich viel geändert. Ein Großteil der dazugewonnenen 80 Watt steckt in den Tieftönern. Diese sind dann auch eine Spur druckvoller als beim Vorgänger. Jedoch kann man vom Hoch- und Mitteltonbereich keine außergewöhnliche Finesse erwarten. Das finden wir etwas schade, denn auch beim Standardmodell war dieser Bereich eher dem neutralen Spektrum zuzuordnen. Somit wäre eine Verbesserung in Hoch- und Mitteltonbereich ausschlaggebender, als den Bass auf ein Maximum zu schrauben.

    Auch am Grundrauschen im Bluetooth-Modus hat sich nichts getan. Dieses Manko ist aber beim Party-Betrieb zu vernachlässigen. Der austauschbare 5.000mAh-Akku verspricht eine Laufzeit von acht Stunden. Nützlich ist bei ihm die integrierte LED-Anzeige, die den Ladestand verrät. Die „Sharp Life“-App für Mobilgeräte hat sich nicht verändert. Zwar bietet sie individuelle Equalizer mit Preset-Optionen, aber noch immer keine Klangprogramme. Auch eine klassische Fernbedienung glänzt weiter mit Abwesenheit.

    Dafür sind anschraubbare Gummi-Stoßdämpfer für alle Gehäuseecken enthalten; so ist die Sumobox auch für den raueren Einsatz auf einer Bühne gut gerüstet. Oben und an beiden Seiten sind zudem stabile Tragegriffe integriert. Die Box kann vertikal wie horizontal betrieben werden, alternativ auf einem Stativ. Für eine druckvollere Beschallung sorgt der Duo-Modus, um einen weiteren Speaker kabellos zu koppeln.

    Der Testbericht Sharp SumoBox Pro (Gesamtwertung: Gut, Preis/UVP: 625 Euro) ist in audiovision Ausgabe 6-2025 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • Sharp SumoBox Pro (audiovision 6-2025)In den Warenkorb

      Sharp SumoBox Pro (audiovision 6-2025)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    0 Gut

    Die solide Partybox für lautstarke Beschallung ist auch für Musikschaffende gut geeignet. Der Klang ist druckvoll, aber nicht sonderlich ausgefeilt.

    Thomas Stuchlik

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