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    Marantz Cinema 50 (Test)

    8. September 202511 Minuten Lesezeit

    Nach dem Flaggschiff-Verstärker „Cinema 40“ und dem kleinen „Cinema 60“ steht jetzt der „Cinema 50“ auf dem Prüfstand. Der 2.000 Euro teure Marantz soll nicht nur die preisliche, sondern auch die technische Lücke schließen.

    Mit der Cinema-Serie präsentieren sich die Marantz-Verstärker nicht nur im neuen Gewand, sondern auch die Nomenklatur hat sich geändert. „Je höher die Ziffer, umso besser das Gerät“ war gestern, jetzt läuft der Hase anders herum. Cinema 40, 50, 60, 70 lautet die Rangfolge, der hier getestete Cinema-50-Verstärker (Radio gibt es nur in Web-Form) ist somit das zweitgrößte Modell – und immerhin 800 Euro günstiger als das 40er-Flaggschiff.

    Über das aufgefrischte Marantz-Design mit abgehobener Front sowie nach innen gewölbten, dezent geriffelten Wangen haben wir in unseren Tests bereits ausführlich berichtet, dem 50er fehlt jedoch die Beleuchtung der Wangen sowie das zweite und große Display unter der Klappe des 40er-Modells; geblieben sind einige Bedientasten, ein USB-Anschluss und die Mikrofon-Buchse – ebenso wie das Bullaugen-Display, das von satt und geschmeidig laufenden Rädern für Lautstärke und Eingang flankiert wird.

    Apropos Vergleiche: Der Cinema 40 besitzt einen HDMI-Eingang mehr, dazu analoge Video-Eingänge (YUV, FBAS), drei statt nur einen DC-Out (Trigger) und zwei statt nur einen Line-Out für Multiroom. Das ist nicht sonderlich viel gegenüber dem Cinema 50, der allerdings ein etwas flacheres Gehäuse (ca. 2 Zentimeter) und etwas schwächere Endstufen besitzt – mehr hierzu im Hörtest.

    Als große Neuerung der aktuellen Gerätegeneration unterstützt auch der Cinema 50 die Raumeinmessung von Dirac. Diese ergänzt optional das schon ab Werk integrierte Einmess-System von Audyssey (MultEQ XT32) und muss separat dazu gekauft werden. Die Geräte-Lizenz kostet je nach Version 260 Euro für die abgespeckte Version mit limitierter Frequenzgang-Korrektur (20 bis 500 Hz) oder 350 Euro für die Vollversion.

    Die Fernbedienung besteht aus Kunststoff und sieht mit ihrem goldenen Zierring edel aus. Ausreichend große Gummitasten mit sauberem Druckpunkt, eine logische Gliederung nach Funktionsgruppen und sogar eine Beleuchtung der Tasten sorgen für einen guten Auftritt.

    Auch die neuen Menüs dürften sich unter Heimkino-Fans inzwischen herumgesprochen haben. Ein elegant-modernes Design, hochaufgelöste 1080p-Grafi ken und bessere Erklärungen machen die Navigation zum Vergnügen – auch wenn die Reaktionszeit auf Befehle etwas fl otter sein könnte. Nichts zu klagen gibt es am Informationsgehalt und Verständnis von Menüs und Bildschirmanzeigen. So helfen Grafiken und Erläuterungen durch die manigfaltigen Einstellungen oder die erst malige Inbetriebnahme. Für Letzteres steht auch ein ausgezeichneter Setup-Assistenz zur Verfügung, der Schritt für Schritt durch Punkte wie Lautsprechereinstellung, Raumeinmessung, Netzwerk, Quellenanschluss oder die HEOS-App führt.

    Ebenfalls neu ist das Design der Fernbedienung: Die Gummitasten sind beleuchtet, die klare, räumliche Untergliederung in Funktionsgruppen sammelt Pluspunkte. Die Volume-Tasten wüschen wir uns aber größer und besser abgesetzt von den gleichgroßen Buttons für „CH/PAGE“. Das kantige Design des Gebers aus Plastik lässt ihn zudem nicht allzu sanft in der Hand liegen. Wer im Heimkino lieber mit Tablet oder Smartphone hantiert, kann den Amp auch mit dem Web-Interface oder der HEOS-App steuern.

    Neue Funktionen
    Spannend ist die Option zum Anschluss von 4 statt wie bisher 2 Subwoofern, die individuell justierbar in Pegel und Distanz sind. Eine Besonderheit hierbei ist die Option „Subwoofer Modus / Gerichtet“. Eine Platzierung von 2, 3 oder 4 Subs nach Marantz-Vorgaben im Hörraum vorausgesetzt, soll die Funktion für „gerichtete“ Bässe sorgen, indem (neben dem LFE-Signal) ein Subwoofer nur die Bass-Signale des unmittelbar benachbarten und im Boxenmenü als klein (nicht „Vollbereich“) definierten Lautsprechers übernimmt – und nicht wie üblich die Bässe aller Lautsprecher mit aktivem Crossover. Tönt also die hintere, linke Surround-Box, werden deren Bass-Signale auch nur an den hinteren, linken Subwoofer weitergegeben und nicht an alle.

    Eine Neuheit bei Marantz ist zudem eine Option zur Steuerung eines Körperschallwandlers (Bodyshaker). Der wird an den Subwoofer-Pre-out Nr. 4 angeschlossen und lässt sich in Pegel und Tiefpass-Filter (40 bis 250 Hertz) einstellen.

    Eine weitere Premiere ist das erweiterte Bassmanagement im Reiter „Lautsprecher/Verteilung“. Hier kann der LFE-Kanal (also der .1-Kanal) in 2dBSchritten von -20 bis 0 db individuell auf alle als groß definierten Lautsprecher sowie den Center (sofern „Groß“) umgelenkt werden – der Subwoofer teilt sich damit in definierten Anteilen die Basslast des LFE-Signals mit den ausgewählten Boxen.

    Einrichtungsmenü: Übersichtlich und elegant gibt sich das neue Design der Menüs, auch die dezente Farbwahl und die Grafiken sind gelungen.
    Viel dran: Der Marantz Cinema 50 besitzt 6 HDMI-Eingänge und 3 HDMI-Ausgänge, bis auf den Zone-2-Out sind alle Anschlüsse 8K-tauglich. Pre-outs sind für 7.4.4-Kanäle vorhanden. Trotz nur 9 verbauten Endstufen kann man 11 Lautsprecher verkabeln. 4 digitale Toneingänge, Phono und 6 analoge Cinch-Eingänge komplettieren das Paket.
    Die 9 Endstufen schmiegen sich an einen großen Alukühlkörper; zudem sind zwei Lüfter verbaut.
    Der große Trafo sitzt vorne links im Gehäuse, weitest möglich entfernt von der empfindlichen Audioelektronik.
    Video-Board: Die sehr heiß werdenden HDMI-2.1-Chips müssen von Alukörpern gekühlt werden.
    Audio-Board: Oben sitzt die Digital-Platine mit den Prozessoren für 3D-Sound mit Dolby Atmos, DTS:X und Auro.

    Boxen-Setup und Decoder
    Mit 9 Endstufen bietet der Marantz Cinema 50 eine Vielzahl von Boxen-Kombinationen für Dolby Atmos, DTS:X und Auro-3D. Die interne Signalverarbeitung unterstützt auch 7.4.4- bzw. 5.4.6-Kanäle. In diesem Fall müssen 2 Kanäle extern verstärkt werden. Der Auro-Decoder funktioniert jetzt auch mit Deckenlautsprechern an „Top“-Positionen (Front, Middle, Rear) – bisher klappte Auro nur mit „Height“-Boxen. Auch Dolby wird flexibler und unterstützt nun seitliche Surround-Height-Lautsprecher; nicht zu verwechseln mit den hinteren Rear-Heights.

    An Decodern ist alles mit Klang und Namen an Bord, und einiges mehr: Dolby Atmos, DTS:X, Auro 3D, Dolby Surround, DTS Neural:X und die Auro- Matic. Das Cross-Format-Upmixing klappte im Test ohne Probleme. Hinzu kommen IMAX-Enhanced, DTS Virtual:X, die Dolby Atmos Height Virtualization, MPEG-H des Fraunhofer-Instituts und Sonys Raumklangformat 360 Reality Audio.

    Der Equalizer ist schon lange ein Schwachpunkt bei Marantz und eignet sich eher für gröbere Justagen und weniger zur Behebung von Raumakustik-Problemen. So lassen sich die Subwoofer überhaupt nicht regeln, alle anderen Kanäle erst ab 63 Hertz. Auch kann man den EQ nicht zusammen mit Audyssey nutzen. Immerhin darf man die „Flat“-Kurve der Audyssey-Einmessung auf den EQ kopieren.

    HDMI 2.1 für 8K
    Der Cinema 50 unterstützt den HDMI-2.1-Standard an allen Eingängen und an zwei von den drei Ausgängen. Mehrere Quellen mit Auflösungen bis zu 8K/60Hz bzw. 4K/120Hz samt HDCP 2.3, ALLM, VRR und HDR (Dolby Vision, HDR10+, HDR10, Dynamic HDR und HLG) sind somit ohne Umwege realisierbar. Hinzu kommt ein 8K-Upscaling, nicht mehr integriert sind der manuelle Video-Equalizer und die 6 vorgefertigten Bild-Presets. Der eARC lässt sich nun auch ohne die CEC-Funktion nutzen, zudem darf man für die Schnellwahltasten „(Smart Select“) jetzt gezielt einzelne Parameter aus- bzw. abwählen.

    Für Streaming ist der Marantz dank HEOS-System gut gerüstet. Die HEOS-Technologie verteilt Musik aus dem Netz und externen Quellen auf jedes HEOS-kompatible Gerät von Denon und Marantz – egal, ob AV-Verstärker, Soundbar, Kompaktanlage oder Smart-Speaker. Auch unterstützt HEOS Streaming-Dienste wie Spotify, Napster, Amazon Music (HD), TuneIn, Deezer, SoundCloud und Tidal. Zudem ist das einfache Zuspielen von lokaler Musik auf Tablets, Smartphones, Servern oder USB-Geräten möglich. Gesteuert wird alles mit der kostenlosen HEOS-App über Smartphone und Tablet. Mit Alexa von Amazon, dem Google Assistant und Siri von Apple ist zudem eine Sprachsteuerung möglich, allerdings wird hierfür ein kompatibler Smart-Speaker benötigt.

    Boxen-Setup: Im 11.1-Betrieb können z.B. ein Center-Height- und ein Voice-of-God-Kanal für die Wiedergabe von Auro-3D-Tonsignalen gewählt werden. Die Frontboxen werden in diesem Beispiel von externen Verstärkern befeuert.
    Die Raumeinmessung mit Dirac Live
    Jetzt bieten auch Denon und Marantz eine Option zur Nutzung von Dirac mit ausgewählten AV-Receivern/Verstärkern an. Die Lizenz für ein Gerät muss direkt bei Dirac gekauft werden und ist nicht ab Werk dabei. Zur Nutzung der Software ist ein Dirac-Account notwendig, mit dem die Lizenz verknüpft ist. Nach dem Einloggen in die „Dirac Live“-App (Android, iOS) oder Software (MacOS, Windows) ist das Gerät freigeschaltet. Nach dieser kostspieligen Hürde (260 Euro für die Version mit limitierter Bandbreite von 20 bis 500 Hertz oder 350 Euro für die Vollversion) folgt die nächste. Für die Einmessung wird ein Mikrofon benötigt, denn das dem Cinema 50 beiliegende Audyssey-Mikro kann bei Dirac nicht genutzt werden. Für den Test griffen wir zum Mini-DSP UMIK-1. Benötigt das Mikrofon eine Kalibrierungsdatei (wie das UMIK-1), kann diese in die Dirac-Software geladen werden (klappte bei der App leider nicht). Das Mikrofon kommt bei Nutzung der PC-Software direkt an den Rechner, bei Einsatz der App wird das Mikrofon an den USB-Anschluss des AV-Receivers gestöpselt.

    Als Betriebssysteme für die zum Test genutzte Version 3.4.4 werden Windows 10 bzw. MacOS 14 oder höher benötigt. Für die Kommunikation untereinander müssen sich PC bzw. Mac und AV-Receiver im gleichen Netzwerk befinden. Vor der Einmessung muss am Receiver die Basis Boxenkonfiguration (Kanäle und eventuell Crossover) vorgenommen werden, denn das leistet Dirac nicht. Ist alles eingerichtet, erkennt das Programm beim Start automatisch die Boxen-Konfiguration. Bei der Einpegelung der Kanäle soll die Lautstärke laut Dirac etwa 30 dB über dem Pegel der Hintergrundgeräusche liegen. Achtung: Pegel nicht zu laut machen. Nach Wahl des Sitzplatzes („Eng fokussierte Bildgestaltung“, „Fokussierte Bildgestaltung“, „Breite Darstellung“) ermitteln Testtöne die Frequenzgänge aller Boxen an bis zu 17 Messpositionen; man kann die Messung aber auch nach nur einem Durchgang beenden.

    Auf Basis einer Zielkurve, die sich nach persönlichen Vorlieben modellieren lässt, erfolgt die Frequenzgang-Optimierung; auch der Subwoofer-Kanal lässt sich anpassen. Seit Version 3.3 gibt es in Dirac eine automatisch generierte Zielkurve, die Optimierung erfolgt einerseits mit Griffen links und rechts im Filter-Design-Fenster (siehe Bild), die auf Bässe und Höhen Einfluss nehmen. Alternativ kann mit Ankerpunkten für eine differenziertere Manipulation des Frequenzgangs gearbeitet werden. Im finalen Schritt wird die Frequenzkurve auf den Cinema 50 übertragen und automatisch im Lautsprecher-Preset 2 abgelegt; bis zu 3 Dirac-Filter kann der Marantz in sogenannten „Slots“ speichern. Das Boxen-Preset 1 kann für Audyssey genutzt werden, was den Vergleich zwischen beiden Einmess-Systemen erlaubt. Am Ende sollte man sein Dirac-Projekt speichern, um jederzeit wieder Änderungen daran vornehmen zu können.

    Zielkurve in Dirac Live 3.4.4: Nach der Einmessung aller Lautsprecher erfolgt die Frequenzgang-Optimierung, hier der beiden Front-Kanäle. Über Griffe links und rechts (blau) können Bässe und Höhen angehoben oder abgesenkt werden. Wer eine genauere Justage benötigt, der kann auch mit frei setzbaren Ankerpunkten arbeiten.

    Tonqualität
    Bei der Leistung bot der Cinema 50 etwas weniger Power als der große Bruder Cinema 40, was nicht verwundert, denn irgendwo muss der Hersteller ja Klassenunterschiede generieren. Im 7-Kanal-Betrieb an 6-Ohm-Last waren es 80 Watt pro Kanal, der Cinema 40 bot noch 92 Watt. Mit 5 aktiven Endstufen legte der Amp 103 (6 Ohm) bzw. 112 (4 Ohm) Watt pro Kanal an den Tag, der Cinema 40 konnte mit 110 (6 Ohm) bzw. 126 (4 Ohm) Watt aufwarten. Im Stereo-Modus kletterte die Power auf 184 (4 Ohm) bzw. 155 (6 Ohm) Watt, der Cinema 40 kontert mit 207 (4 Ohm) bzw. 167 (6 Ohm) Watt. Der durchschnittliche Stromverbrauch lag bei 321 Watt, im Eco-Modus sank er auf 144 Watt.

    Für den Hörtest ließen wir den Cinema 50 im 5.1.4-Modus laufen, Dirac war aktiviert. Für etwas Abwechslung starteten wir diesmal mit Joe Bonamassa von seiner Blu-ray „Live at Radio City Musik Hall“. Die Akustik-Session des Konzerts mit 5.1-HD-Sound ist grundsätzlich etwas auf der spitzeren Seite, was dem Marantz gut zu Gesicht stand, der mit einer klaren, fein aufl ösenden und etwas „helleren“ Tendenz spielte. Dazu gesellte sich eine fantastische Räumlichkeit, Durchhörbarkeit und Leichtigkeit, die Instrumente wunderbar von den Boxen löste. Aus Bonamassas etwas grell aufgenommener Stimme machte der Cinema 50 keinen Hehl und gab Gesang ebenso prägnant und „scharf“ wieder. Natürlich durfte anschließend auch Steely Dan seinen Indie-Rock auspacken (PCM 5.1) und musizierte nicht minder körperhaft und eindrucksvoll – Bässe kamen etwas schlank, dafür sehr stramm und schlackenfrei.

    Weiter ging es mit Dolby-Atmos-Clips. Der Marantz spielt ungemein präzise doch luftig, verortete Effekte zum Greifen körperhaft an ihren angestammten Platz im Raum. Selbst kleinste Details wurden dabei klar herausgearbeitet, was auch für die bestens nachvollziehbaren Effekte über dem Kopf galt. Der Panzer im Finale von „Ghost in the Shell“ (Dolby Atmos) wütete zudem mit aggressiver Dynamik und Bässen, die der Szene den nötigen Realismus verliehen. Unseren Wertungskriterien gemäß müssen wir der Surround-Performance trotzdem zwei Punkte abziehen, da zu einem vollwertigen Kino-3D-Setup mit 7.1.4-Kanälen zwei interne Endstufen fehlen, was naturgemäß Räumlichkeit kostet.

    Selbstredend brachte der Cinema 50 seine Tugenden auch im Stereo-Modus mit Musik verschiedenster Genres zu Gehör; wir hörten wie immer im Pure Direct Modus für die reinste Klangwiedergabe. Wer nach einem offenen, leichtfüßigen, detailreichen und sehr räumlichen Klang sucht, der wird mit dem Cinema 50 seine Freude haben.

    Der Testbericht Marantz Cinema 50 (Gesamtwertung: 87, Preis/UVP: 2.000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 11-2023 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • Marantz Cinema 50 (audiovision 11-2023)In den Warenkorb

      Marantz Cinema 50 (audiovision 11-2023)

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    AV-Fazit

    87 Sehr gut

    Der Marantz Cinema 50 ist fast so gut wie der Cinema 40, kostet aber 800 Euro weniger. Auro 3D, 9 Endstufen, 11.4-Processing, HDMI 2.1 und gute Multiroom-Optionen machen ihn zum Allrounder im gehobenen Heimkino.

    Andreas Oswald

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