Mit dem 170 Euro teuren Grab reiht sich eine kleine Outdoorbox in die xboom-Reihe von LG. Der Bluetooth-Speaker besitzt Wasser- und Staubschutz nach IP67-Standard sowie LEDs, die nach unten gerichtet den Boden beleuchten. Für einen stabilen Stand sorgen Gummifüße. Mit zwei elastischen Trageschlaufen lässt sich der Lautsprecher zum Beispiel an einem Fahrradrahmen oder einem Ast befestigen. Den 700 Grad schweren und 20 Zentimeter breiten xBoom Grab kann man locker in einer Hand tragen. Die Box passt zudem hochkant in Getränkehalter.
An der Oberseite befindet sich eine überschaubare Auswahl an Bedienelementen. Hier sind gut fühlbare Tasten zum Anschalten, Pausieren, Bluetooth, Favoriten, Lautstärke und Auracast verbaut. Mit letzterer lassen sich mehrere Speaker verbinden. Physische Audio-Anschlüsse sucht man hingegen vergeblich, lediglich ein USB-C-Anschluss zum Aufladen ist noch an Bord. Hierüber kann der Akku innerhalb von drei Stunden für eine mittlere Laufzeit von 20 Stunden fit gemacht werden.
Klein, aber oho
Trotz der überschaubaren Größe überrascht uns der füllige Sound des xboom Grab. Laut LG passt sich dieser dank KI an die Umgebung an. Gerade der Bass wirkt ausgefeilt, obwohl der Tieftöner nur 20 Watt leistet. Da helfen vor allem die seitlich angebrachten Passsivradiatoren. Nach oben wird der Klang etwas spitz, vor allem wegen des mageren 10-Watt-Hochtöners. Als App kommt wie beim Bounce-Modell LGs ThinQ-App zum Einsatz. Die Funktionalität ist identisch (siehe unten). Hiermit wird die Konnektivität mehrerer Geräte und der EQ gesteuert.

Der Testbericht LG xboom Grab (Gesamtwertung: Gut, Preis/UVP: 170 Euro) ist in audiovision Ausgabe 6-2025 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Dank gutem Klang und stabiler Verarbeitung ist der LG xboom Grab ein empfehlenswerter Partybox-Vertreter im Kompaktformat.
Thomas Stuchlik

