„Kill Bitcoin! Die Kryptoqueen und ihr OneCoin-Betrug“: Ab 27. Juni auf Sky & WOW

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Es ist einer der größten Wirtschaftskrimis aller Zeiten: Mit ihrer Kryptowährung OneCoin sammelte die bulgarisch-deutsche Geschäftsfrau Ruja Ignatova mehrere Milliarden Dollar von Menschen auf der ganzen Welt ein. Als sich die Währung als Betrug entpuppt, ist Ignatova bereits abgetaucht. Mittlerweile steht sie auf der Liste des FBI der zehn meistgesuchten Personen der Welt – als einzige Frau. Die Sky Original Doku-Serie „Kill Bitcoin! Die Kryptoqueen und ihr OneCoin-Betrug“ von Regisseur Rudolph Herzog und Showrunner Sam Miller wirft in drei Teilen mit betrogenen Anlegern, Geheimdienstexperten, ehemaligen OneCoin-Mitarbeitern, sowie weiteren exklusiven Gesprächspartnerinnen ein Licht auf diesen weltweit einzigartigen Betrug. Am 27. Juni startet die Serie von Tondowski Films und Dare Pictures exklusiv auf Sky und WOW.

Über „Kill Bitcoin! Die Kryptoqueen und ihr OneCoin-Betrug”:
Die Serie erzählt die unglaubliche Geschichte der Geschäftsfrau Dr. Ruja Ignatova, die auch als „Queen of Crypto“ bezeichnet wird und in weniger als drei Jahren mit ihrer angeblichen Kryptowährung OneCoin Anleger und Investoren um Milliarden von Dollar gebracht hat. Die 1980 in Bulgarien geborene Ignatova kam im Alter von zehn Jahren mit ihrer Famlie nach Deutschland, wo sie sehr erfolgreich die Schule abschloss, Jura studierte und schließlich dort auch promovierte. Zusammen mit dem Amerikaner Sebastian Greenwood rief sie im Jahr 2014 die Kryptowährung OneCoin ins Leben, an der sich Menschen weltweit beteiligten. Viele machten im Glauben mit, hier in die Zukunft zu investieren. Das gut getarnte Schneeballsystem war schnell derart erfolgreich, dass Ignatova ihre Fake-Kryptowährung im Juni 2016 vor Tausenden Zuschauern auf der Bühne des Wembley-Stadions in London präsentierte, üppige Partys in Dubai und New York veranstaltete und sich mit Glanz und Glamour auf Kosten ihrer Investoren vergnügte. Weltweit investierten derweil täglich ahnungslos Menschen voller Hoffnung ihr Geld in die mysteriöse Kryptowährung. Auf dem Höhepunkt dieses Hypes im Oktober 2017 nahm Ignatova einen Flug nach Athen – die Gelder ihrer Anleger im Gepäck – und tauchte unter.

Die Doku-Serie beleuchtet detailliert die Hintergründe des Betrugs. Dabei kommen Geheimdienstexperten, betrogene Anleger und ehemalige OneCoin-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu Wort. Außerdem enthält die Serie exklusive Interviews etwa mit Dr. Jonathan Levy, der als Anwalt Entschädigungsforderungen in Höhe von 11 Milliarden Dollar gegenüber OneCoin vertreten hat, und mit dem US-Amerikaner Timothy Tayshun, der als einer der ersten vor dem OneCoin-Betrug gewarnt hat. Wie er gemeinsam mit Verbündeten versucht hat, auf das dubiose OneCoin-System aufmerksam zu machen und mit welchen Repressalien er und andere kämpfen mussten, das zeigt die Doku-Serie erstmals auf eindrucksvolle Weise. Außerdem beleuchtet sie mit großer Sorgfalt die Schicksale einiger privater Investoren auf der ganzen Welt, von denen viele nicht nur ihre Ersparnisse verloren haben, sondern auch noch ihre Verwandten mit in den OneCoin-Sumpf gezogen haben. Und die Serie versucht Antworten zu finden auf die Frage: Wo ist Ruja heute? Musste sie vor den Behörden fliehen, oder vor der Mafia? Ist sie tot, oder führt sie in Dubai ein geheimes Luxusleben?

„Kill Bitcoin! Die Kryptoqueen und ihr OneCoin-Betrug“ ist eine Produktion von Tondowski Films und DARE Pictures in Zusammenarbeit mit Lone Wolf Studios. Sky Deutschland und Channel 4 sind als Sendepartner mit an Bord. Regie bei der Serie führte der preisgekrönte Filmemacher Rudolph Herzog („Heist“, „The Paedophile Next Door“, „Last Exit: Space“), der eng mit Autor Raid Sabbah („How To Fake A War“) und Autorin Ira Tondowski zusammenarbeitete. Als Showrunner fungierte Sam Miller. Executive Producer sind Alex Tondowski, Ira Tondowski und Derren Lawford. Stephen Morse und Max Peltz von Lone Wolf Studios fungieren als Co-Executive Producer. Executive Producer von Sky sind Christian Asanger und Felix Kempter, von Channel 4 Jonah Weston.

 

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