Die IFA Berlin brachte mehr als 100 C-Level-Führungskräfte und hochrangige Entscheider:innen aus dem nationalen und internationalen Handel zusammen. Beim IFA Retail Leaders Summit diskutierten sie im Palais am Funkturm auf dem Gelände der Messe Berlin über die Zukunft des Handels.
Mit dem Retail Leaders Summit stärkt die IFA ihre Rolle als zentrale Plattform für den internationalen Handel. Idealo nahm als Gold-Sponsor am IFA Retail Leaders Summit 2026 teil und präsentierte, wie Verbraucher:innen Produkte entdecken, vergleichen und entscheiden, was und wo sie kaufen. Als IFA Retail-Partner unterstützten zudem die Marken Expert, Euronics, MediaMarktSaturn, EK Retail, Telering, Weltfunk und ElectronicPartner.
„Die Retailbranche ist und bleibt ein VIP der IFA. Gerade jetzt braucht die Branche Orte, an denen Händler, Marken und Technologieunternehmen gemeinsam darüber sprechen, wie Innovationen neues Wachstum schaffen können. Heute konnten wir in den Keynotes und Diskussionen tiefe Einblicke in neue Strategien und Technologien gewinnen, die für die Zukunft des Handels entscheidend sind. Genau dafür steht die IFA: Sie bringt die Branche zusammen und setzt neue Impulse“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management.
Neue GFU-Studie zeigt, wie sich der Handel bis 2030 verändert
Zum Auftakt des Summits präsentieren Carine Chardon, Geschäftsführerin der GFU Home & Consumer Electronics GmbH, und Dr. Martin Schulte, Partner Retail and Consumer Goods bei Oliver Wyman, die gemeinsame Studie „Einzelhandel 2030: Eine 360-Grad-Perspektive auf die Zukunft des Handels“.
Welche Herausforderungen ergeben sich aus dem veränderten Einkaufsverhalten im Bereich der Elektrogeräte für Industrie und Handel? Dieser Frage ist die Verbraucherumfrage der globalen Managementberatung Oliver Wyman, einem Unternehmen von Marsh, und der Branchenorganisation GFU Consumer & Home Electronics nachgegangen. Die Studie wurde im August 2026 in China, Deutschland, Großbritannien und den USA durchgeführt. Klar ist, dass künftig kein Weg mehr an Künstlicher Intelligenz vorbeiführt.
„KI findet mit großen Schritten Eingang in den Einkaufsprozess. Bereits jetzt spielte bei 60 Prozent der Befragten KI beim letzten Kauf von Elektronik-Geräten eine aktive Rolle. In China ist die generative Technologie sogar schon bei 90 Prozent der Befragten am Einkaufsprozess beteiligt. Damit entsteht eine neue Disziplin für Industrie und Handel: Marketing muss künftig nicht nur Menschen überzeugen, sondern auch Maschinen. Wer als Händler oder Anbieter in KI-Systemen nicht sichtbar ist, riskiert, bei der Produktauswahl künftig nicht mehr berücksichtigt zu werden,“ sagt Carine Chardon, Geschäftsführerin GFU Consumer & Home Electronics.
Aber nicht nur KI, sondern auch Social Commerce spielt eine zunehmende Rolle beim Konsum von Elektronik. Zugleich bleiben Themen wie Beratung, Installation, Reparatur und weitere Services für die Verbraucher hochrelevant und bilden entscheidende Aspekte für die Entscheidung, über welchen Anbieter eingekauft wird.
