Die Dokumentarfilme FOOD FOR PROFIT, FOOD, INC. 2 und I COULD NEVER GO VEGAN sind ab 7. Mai als DVD erhältlich. Im Vorfeld werden sie auf den gängigen Plattformen als TVoD zum Kaufen und Leihen verfügbar sein.
Die drei Dokumentarfilme FOOD FOR PROFIT, FOOD, INC. 2 und I COULD NEVER GO VEGAN bilden ein eindringliches filmisches Panorama unseres Ernährungssystems und seiner Folgen für Umwelt, Mensch und Tier: Eine investigative Recherche von Journalistin Giulia Innocenzi und Pablo D’Ambrosi, die neue Arbeit des Oscar®-nominierten Dokumentarfilmduos Robert Kenner und Melissa Robledo, sowie die persönliche Spurensuche des britischen Filmemachers Thomas Pickering führen uns von den erschütternden Bildern der Massentierhaltung über die verborgenen Strukturen der Lebensmittelindustrie bis hin zur Frage nach der Verantwortung und den Handlungsmöglichkeiten eines oder einer jeden Einzelnen.
Zu den Filmen:
FOOD FOR PROFIT, eine investigative Dokumentation, die schonungslos die Zustände der industriellen Tierhaltung in Europa beleuchtet, zeigt durch versteckte Aufnahmen und Interviews mit Expertinnen und Experten, wie eng wirtschaftliche Interessen und politische Entscheidungen in der Agrarindustrie miteinander verflochten sind. Der Film macht sichtbar, was hinter verschlossenen Stalltüren geschieht und konfrontiert mit der grausamen Realität der Massentierhaltung, die mehr denn je einer der Grundsteine unserer Lebensmittelindustrie ist. Die Bilder schockieren und stellen unausweichlich die Frage, wer von diesem System profitiert und welche Folgen es für Tiere, Umwelt und Gesellschaft hat.
Genau diesen Fragen widmet sich FOOD, INC. 2. Die Fortsetzung der Oscar®-nominierten Dokumentation untersucht, wie stark Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln heute von den wirtschaftlichen Interessen großer Konzerne bestimmt werden und wie sich dieses System auf Landwirtschaft, Arbeitsbedingungen und Verbraucherinnen und Verbraucher auswirkt. FOOD, INC. 2 führt damit tiefer in die strukturellen Probleme unseres Ernährungssystems und macht deutlich, dass die Missstände weit über einzelne Betriebe hinausgehen.
Doch in Anbetracht dieser Missstände in eine Ohnmacht zu verfallen und die Verantwortung abzugeben ist für Filmemacher Thomas Pickering keine Option: In I COULD NEVER GO VEGAN greift er gängige Argumente und Ausreden gegen eine pflanzliche Ernährung auf und entzieht ihnen ihre Grundlage, vom klassischen „Woher bekommen Veganer ihre Proteine?” im Kleinen bis hin zu eventuellen ökologischen Nachteilen im Großen. Der Film lädt dazu ein, festgefahrene Annahmen zu hinterfragen und sich mit den Möglichkeiten einer bewussteren Ernährung auseinanderzusetzen.
Es entsteht ein Filmprogramm, das nicht nur informiert, sondern auch zur Diskussion anregt: Über Macht, Konsum und die Zukunft unserer Ernährung, aber auch über die eigene Verantwortung zu Handeln.
