Close Menu
    Newsticker
    • Blu-ray-Test: Vaiana 2
    • Blu-ray-Test: Old Guy – Alter Hund mit neuen Tricks
    • Pure EAR Award 2026 fördert Zukunft des Radios
    • Sony stellt neue True Wireless In-Ear-Kopfhörer WF-1000XM6 vor
    • Welttag des Radios 2026
    • Studiocanal: Die Home Entertainment Highlights im März 2026
    • Blu-ray-Test: Das Gesetz ist der Tod
    • UHD-Blu-ray-Test: Hagen – Im Tal der Nibelungen
    audiovision
    • Home
    • News
    • Tests
      1. Gesamtübersicht
      2. Fernseher
      3. Projektoren
      4. Blu-ray-Player
      5. Ultra-HD-Blu-ray-Player
      6. Boxen-Sets
      7. Receiver & Verstärker
      8. Sound-Bars & Sound-Decks
      9. Bluetooth-Speaker
      10. Subwoofer
      11. Sonstige
        • Settop-Boxen
        • Kopfhörer
        • HDMI-Kabel
        • Media-Player
        • Digital-Radios
        • Weitere Geräte
      Im Blickpunkt
      26. Januar 2026

      Panasonic TV-55W95A (Test)

      Aktuell
      26. Januar 2026

      Panasonic TV-55W95A (Test)

      19. Januar 2026

      LG 55QNED86T6A (Test)

      14. Januar 2026

      JBL Stage 2 (Test)

    • Movies & More
      1. Gesamtübersicht
      2. Ultra HD-Blu-ray
      3. Blu-ray-Filme
      4. TV-Serien
      5. Musik & Comedy
      Im Blickpunkt
      12. Februar 2026

      Blu-ray-Test: Das Gesetz ist der Tod

      Aktuell
      13. Februar 2026

      Blu-ray-Test: Vaiana 2

      13. Februar 2026

      Blu-ray-Test: Old Guy – Alter Hund mit neuen Tricks

      12. Februar 2026

      Blu-ray-Test: Das Gesetz ist der Tod

    • Heft
    • Abo & Shop
      • Das aktuelle Heft
      • Digitale Ausgaben
      • Abo und Abo+
      • Digitales Abo
      • Heftnachbestellung
      • audiovision-App
      • Shop mit PDF-Tests
      • Jahresinhalt CD-ROMs
    1 Einkaufswagen
    audiovision
    • audiovision iOS-App
    • audiovision Android-App
    av-Test

    Denon AVC-X6800H (Test)

    2. Dezember 202511 Minuten Lesezeit

    Über drei Jahre hat sich Denon mit dem Nachfolger des AVC-X6700H Zeit gelassen. Nun ist er da und wir stellen uns die Frage: Hat sich das Warten auf den AVC-X6800H gelohnt?

    Darfs ein bisschen mehr sein? Wer diese Frage mit „Ja“ beantwortet, könnte auf den AVC-X6800H gewartet haben. Mit 11 Endstufen für 3.500 Euro schließt er die Lücke zwischen den ganz großen und entsprechend teuren Vertretern AVCA1H und AVC-X8500HA (7.000 respektive 4.500 Euro) sowie dem 9-Kanal-Allrounder AVC-X4800H für 2.600 Euro. Das Vorgängermodell X6700H war lange ein Preis-Leistungsknüller, wies aber auf Video-Seite Schwächen auf, welche die spätere Generation ausmerzte.

    Verglichen mit dem Vorgänger werden für den Neuen 800 Euro mehr fällig. Diesem Aufpreis, den man auch inflationsbereinigt erstmal sacken lassen muss, stehen etliche Technikneuerungen gegenüber, die Denon dem X6800H eingepflanzt hat. Vom etwas kleineren Bruder X4800H (Test in 2-2024) unterscheidet sich der X6800H vor allem in zwei Dingen: 11 statt 9 Endstufen sowie der DENON AVC-X6800H 13.4-Kanalverarbeitung via Pre-outs; der X4800H macht bei 11.4 Kanälen Schluss.

    Monoblock-Aufbau
    Die Endstufen-Sektion basiert wie beim X4800H auf separaten Monoblock-Platinen, auf denen je eine Verstärkereinheit sitzt. Der diskrete Aufbau aus einzelnen Platinen soll elektronische Einstreuungen untereinander minimieren. Zum Vergleich: Beim X3800H sind alle 9 Endstufen auf zwei mächtigen Platinen untergebracht. Die Frontblende sowie die große Klappe, hinter der sich Bedienelemente und Eingänge (Kopfhörer, USB, Mess-Mikro) verstecken, besteht bei beiden Geräten aus Aluminium, was in der Preisklasse ein Muss ist. Der Gehäusedeckel biegt sich allerdings schon bei leichtem Druck durch.

    Neuerungen des X6800H
    Um Verbesserungen auszumachen, bietet sich der Vergleich zum Vorgänger an. Mit der 800er-Gerätegeneration gibt Denon dem Nutzer erstmals die Option auf das Einmess-System „Dirac Live“ an die Hand. Dieses dürfte für Heimkino-Enthusiasten kein Unbekanntes sein, kommt Dirac doch in Geräten von Arcam, Rotel, Onkyo, Pioneer oder Stormaudio zum Einsatz. Allerdings ist Dirac Live bei Denon nicht ab Werk integriert, sondern muss zusätzlich erworben werden. Mehr Details zu den verfügbaren Versionen haben wir im Kasten auf der rechten Seite zusammengefasst. Zweite Neuerung gegenüber dem Vorgänger ist „360 Reality Audio“: Audiodateien in diesem Tonformat von Sony kann der Denon ebenfalls raumfüllend wiedergeben.

    Wie bei allen Geräten der aktuellen Modellgeneration hat Denon beim X6800H das Erscheinungsbild der Menüs und des Einrichtungsassistenten mit neuen Designs, Grafiken und (Erklärungs-)Texten verbessert. Auch die Auflösung wurde erhöht, so dass jetzt auch auf XXL-Fernsehern und Leinwänden alles scharf aussieht. Übersichtlich sind die Informationen zu eingehenden und ausgehenden Ton- und Bildsignalen, die sich in Form von Menüs ober- wie unterhalb über das laufende Bild legen. Das aufpoppende „Option“-Menü bietet unter anderem Einstellungen zu den eingangsspezifischen Kanalpegeln aller aktiven Boxen, zum Dialog Enhancer, für Bass- und Höhenregler, Lip-Sync und für Zugriff auf den flotten Wechsel zwischen den beiden unabhängigen Lautsprecher-Setups. Im Zuge der Überarbeitung hat Denon eine neue Fernbedienung (siehe links) beigelegt, die entschlackter daherkommt als der alte, für unser Empfinden etwas überladene Geber.

    Im Video-Menü darf man die Ausgabe des Bildsignals an die Fähigkeiten des Fernsehers oder des Projektors anpassen – und zwar für jede Eingangsquelle.
    Lautsprecher-Layout mit 7.4.6 Kanälen: Die Zahl der aktiven Lautsprecher, die Nutzung der Pre-outs und bis zu vier Subwoofer lassen sich hier definieren.
    In Hülle und Fülle: Die üppige Anzahl der vergoldeten Video- und Audioschnittstellen reicht auch für ganz große Heimkinos aus. 13 Paar Boxen kann man verkabeln, es laufen aber nur 11 Endstufen gleichzeitig. Die 13.4-Pre-outs erlauben noch komplexeren 3D-Sound mit Dolby Atmos, DTS:X und Auro 3D; Vinyl-Fans freuen sich über die Phono-Buchse.
    Upgrade mit Dirac: Preise und Optionen
    „Dirac Live“ ist eine renommierte Software zur Messung der Raumakustik mit anschließender Klangoptimierung kompatibler AV-Geräte. Mit der aktuellen Gerätegeneration bieten auch Denon und Marantz eine Option zur Nutzung von Dirac mit ausgewählten AV-Receivern/Verstärkern an. Die Preisgestaltung, Lizenzierung (sprich Kauf) und Freischaltung der Dirac-Software erfolgt allerdings direkt über Dirac selbst.

    Wie der Tabelle unten zu entnehmen, kann man zwischen einer Version mit eingeschränkter Frequenzgang-Korrektur (20 bis 500 Hz) für 259 Euro und der Vollversion mit kompletter Frequenzgang-Korrektur (20 Hz bis 20 kHz) für 349 Euro wählen. Ein Upgrade von „limitiert“ zu „voll“ ist zwar für 100 Euro stets möglich, unabhängig vom Preis halten wir die Vollversion aber für die sinnvollere Anschaffung.

    Ebenfalls erhältlich ist das „Bass Control“-Feature. Das Erweiterungspaket soll Basslöcher ausbügeln und damit im gesamten Hörbereich für einen gleichmäßigen Tiefton sorgen. Dazu gehört auch die Optimierung der Übergänge (Crossover) zwischen Subwoofer und den restlichen Lautsprechern. Die Software wird für einen einzelnen (349 Euro, inklusive Upgradeoption) oder mehrere Subwoofer (499 Euro) angeboten. Wer sowohl „Dirac Live“ als auch „Bass Control“ zusammen kaufen möchte, für den gibt es günstigere Komplettpakete, wobei das Ganze mit bis zu 799 Euro bereits so viel kostet wie ein AV-Receiver der Einsteigerklasse. Und es könnte noch teurer werden, denn Diracs Active Room Treatment (ART) soll demnächst folgen.

    Dirac muss für die AV-Geräte von Denon und Marantz separat erworben werden, die ersten Software-Pakete gibt es seit 2023.

    Neu ist zudem die Möglichkeit zum Anschluss und die separate Konfiguration (Pegel, Abstand) von vier Subwoofern; bisher waren nur zwei möglich. Eine Besonderheit ist dabei die Option „Subwoofer Modus / Gerichtet“. Voraussetzung ist die Platzierung von zwei, drei oder vier Krawallwürfeln nach Denon-Vorgaben im Hörraum. Dann soll die Funktion für „gerichtete“ Bässe sorgen, indem (neben dem LFE-Signal) ein Subwoofer nur die Bass-Signale des unmittelbar benachbarten Lautsprechers übernimmt und nicht wie üblich die Bässe aller Boxen mit aktivem Bass-Crossover („kleiner“ Lautsprecher). Tönt die hintere, linke Surround-Box, werden deren Bass-Signale nur an den hinteren, linken Subwoofer weitergegeben statt an alle vier Bassboxen.

    Neu ist auch die Option, einen Körperschallwandler steuern zu können. Dieser kommt an den Subwoofer-Ausgang 4 und lässt sich separat in Pegel und Tiefpass-Filter (40 bis 250 Hertz) justieren. Beim Equalizer gab es hingegen kein Upgrade. So lassen sich keine Subwoofer justieren und auch die gleichzeitige Nutzung von EQ und des integrierten Einmess-Systems von Audyssey ist nicht möglich.

    Audio- und Videofeatures
    Für den dreidimensionalen Sound sorgen die Decoder für Dolby Atmos, DTS:X und Auro 3D sowie deren Upmixer Dolby Surround, DTS Neural:X und die Auro-Matic. Auch IMAX-Enhanced-Inhalte gibt der Receiver wieder. Bei den Virtualisierern stehen „DTS Virtual:X“ und „Dolby Atmos Height Virtualization“ bereit. Das Cross-Format-Upmixing von 2D-Tonsignalen funktionierte im Test problemlos. Neben Sonys 360 Reality Audio beherrscht der X6800H das Tonformat MPEG-H des Fraunhofer-Instituts.

    Wie bereits erwähnt, besitzt der X6800H elf Endstufen, kann dank 13.4-Pre-outs aber auch größere Lautsprecher-Konfigurationen bedienen. Bis zu sechs Deckenboxen in verschiedenen Kombinationen sind für die Wiedergabe mit Dolby Atmos, DTS:X und Auro 3D möglich. Die meisten Layouts lassen sich parallel für alle drei Decoder nutzen. Neu ist die Option, für einzelne Kanäle gezielt zwischen integrierten Endstufen und Pre-outs wählen zu können. Hier kann man zum Beispiel die Endstufen für die Frontkanäle und den Center physisch von der Vorstufe abtrennen und stattdessen nur die Pre-outs der Kanäle nutzen. Im „Vorverstärker“-Modus werden alle internen Endstufen abgeschaltet, womit der AVC-X6800H als reiner Pre-Amp arbeitet. Dies soll die Signalklarheit erhöhen und größere Toleranzen gegenüber Clipping ermöglichen. Wer will, kann Bi-Amping betreiben oder eine zweite bzw. dritte Hörzone beschallen. Auch die Nutzung von zwei Paar Frontboxen ist möglich.

    HEOS, Streaming und Multiroom
    Für die Verschmelzung von Streaming und Multiroom ist in allen aktuellen AV-Verstärkern von Denon das HEOS-System zuständig. Die HEOS-Technologie verteilt Musik aus dem Netz und externen Quellen auf jedes HEOS-kompatible Gerät von Denon und Marantz – egal, ob AV-Verstärker, Soundbar, Kompaktanlage oder Smart-Speaker. Der gleiche Sound im Wohnzimmer aus dem AV-Receiver sowie in der Küche aus dem Smart-Speaker ist kein Problem mehr.

    Der AVC-X6800H kann mehrkanalige Inhalte auf ein 2-Kanal-Signal heruntermischen und an eine andere Zone oder ein anderes HEOS-Built-in-Gerät weitergeben. Damit lässt sich Dolby Atmos im Wohnzimmer hören, während man im Schlafzimmer auf einem Denon Home-Speaker einen 2-Kanal-Downmix der gleichen Quellen genießt.

    Gesteuert wird alles mit der kostenlosen HEOS-App über Smartphone und Tablet. Mit Alexa von Amazon, Google Assistant und Siri von Apple ist zudem eine Sprachsteuerung von Musikwiedergabe und AV-Verstärker möglich, allerdings wird hierfür ein kompatibler Smartspeaker benötigt. HEOS unterstützt Streaming-Dienste wie Spotify und Spotify Free, Napster, Amazon Music (HD), TuneIn (Radio gibt es beim AVC-X6800H nur in Web-Form), Deezer, SoundCloud und TIDAL. Auch das einfache Zuspielen von lokaler Musik auf Tablets, Smartphones, Servern oder USB-Geräten ist möglich. Via AirPlay 2 lassen sich Songs von Apple Music kabellos zum AV-Receiver streamen; außerdem erlaubt es die Gruppierung mit anderen AirPlay2-kompatiblen Geräten. Das Musik-Streaming kann auch über Bluetooth erfolgen, zudem sendet der AV-Verstärker Bluetooth-Signale aus, etwa an kompatible Lautsprecher und parallel an einen Bluetooth-Kopfhörer.

    Der AVC-X6800H verfügt über eine „Roon Tested“-Zertifizierung und eignet sich damit für das Zusammenspiel mit dem Music-Server-System „Roon“.

    HEOS verbindet kompatible Lautsprecher und Geräte im ganzen Haus zu einem Streaming-Netzwerk.

    Das Videoboard wurde ebenfalls aufgestockt, denn jetzt unterstützen alle HDMI-Eingänge den 2.1-Standard; beim X6700H war es nur einer. Bis zu sieben Quellen am Receiver mit Auflösungen bis zu 8K/60Hz bzw. 4K/120Hz samt HDCP 2.3, VRR, ALLM und HDR (Dolby Vision, HDR10+, HDR10, Dynamic HDR und HLG) sind so möglich. Analog-Fans bekommen zwei FBAS- und einen YUV-Eingang, von denen der X6700H noch ein paar mehr besaß. Komplett verschwunden sind die YUV- und FBAS-Ausgänge, denen die wenigsten Heim kino-Freunde nachtrauern dürften. Weniger schön ist, dass sich auch der Video-Equalizer verabschiedet hat.

    Tonqualität
    Mit 124 Watt im 5-Kanal-Betrieb (6 Ohm) und 98 Watt im 7-Kanal-Modus (6 Ohm) besitzt der AVCX6800H in etwa gleich viel Power wie sein Vorgänger AVC-X6700H. Im Stereo-Modus kletterte die Leistung auf beachtliche 222 Watt (4 Ohm). Bei normalem Betrieb zieht der Amp durchschnittlich 346 Watt aus der Steckdose, im Eco-Modus (Betriebsart „On“) sinkt der Verbrauch auf 152 Watt.

    Vor dem Hörtest ließen wir die Audyssey- Einmessung laufen. Bei den Lautsprechergrößen mussten wir (wie so oft) etwas nachjustieren, was aber schnell erledigt ist. Die „Dynamic EQ“-Schaltung zügelten wir, weil uns die hinteren Boxen in der Standard-Einstellung „0“ zu vorlaut spielten – „10“ oder „15“ klang in unserem Hörraum ausgeglichener, aber hier sollte jeder für sich das optimale Setting finden. „Dynamic Volume“ eignet sich aufgrund der gut hörbaren und zudem dreistufig einstellbaren Dynamikkomprimierung bestens für das Leisehören. Im Test spielte der Japaner schön kräftig, dynamisch und lebendig, Steely Dan auf seiner DVD-Audio „Two against nature“ im PCM-5.1-Format hatte ordentlich Schwung und bot überdies eine feine Auflösung, ohne bei hohen Pegeln in Härten abzudriften. Musik ist das eine, Filmton das andere – und wie immer griffen wir zum Testen der 3D-Sound-Performance erst einmal zu Atmos-Trailern der Dolby-Demo-Discs.

    Verbessertes Quick-Select: Hier darf man für jede der vier Schnellwahltasten der Fernbedienung einzelne Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
    Praktisch: Ein ausführlicher Einrichtungsassistent nimmt den Nutzer bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes bei der Hand.

    Mit seinen kräftigen Endstufen waren für den Denon die wuchtigen wie dynamischen Effekte im „Amaze“-Clip kein Problem. Der „Powerful Bass“, den weitgehend der Subwoofer übernahm, spielte zudem enorm tief und grollte kräftig, ohne jedoch den Sound einzudicken. Besonders schön gelang dem Denon die Räumlichkeit mit einem riesigen 3D-Klangfeld: Die luftige, transparente und trotzdem präzise Darbietung von Effekten war eine Klasse für sich. Präzise Höheneffekte sollten für AV-Receiver kein Problem sein (im Gegensatz zu Soundbars), mit unseren Decken-Boxen fabrizierte der X6800H dann auch über unseren Köpfen überzeugend je nach Signal diffuse Klangwolken oder akkurat im Raum ortbare Geräuschquellen.

    Weiter ging es mit dem Dolby-Atmos-Sound aus „Ghost in the Shell“. Im Finale wütete der Kampfpanzer mit satten Tiefbässen, die nicht nur im Magen spürbar waren, sondern auch dröhnfrei und konturiert aus den untersten Basslagen heraus drückten. Das Effekte-Bombardement aus Schüssen und Explosionen dröselte der X6800H besonders schön auf und setzte jeden Effekt klar verortet an seinen Platz im 3D-Klangraum – nichts wurde verschluckt oder vermatscht.

    Im Stereo-Betrieb („Pure Direct“) klotzte der X6800H mit denselben Tugenden wie im Stereo-Betrieb, was nicht überraschend ist. Dynamisch, druckvoll und ausgesprochen räumlich ging es da auf der Front zur Sache, Gesang wie Instrumente standen körperhaft zwischen den Boxen. Das machte schon richtig Spaß, zumal auch bei gehobenen Pegeln keine Härten oder Spitzen dem lebendigen Klang in die gut gewürzte Suppe spuckten.

    Der Testbericht Denon AVC-X6800H (Gesamtwertung: 92, Preis/UVP: 3.500 Euro) ist in audiovision Ausgabe 7-2024 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • DENON AVC-X6800H (audiovision 7-2024)In den Warenkorb

      DENON AVC-X6800H (audiovision 7-2024)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    92 Sehr gut

    Der Denon AVC-X6800H ist eine gelungene Weiterentwicklung seiner Vorgängers und wartet mit tollem Klang, viel Leistung, einfacher Bedienung und erweiterter HDMI-2.1-Funktionalität auf. Die deutliche Preiserhöhung auf 3.500 Euro dürfte hingegen nicht jedem schmecken.

    Andreas Oswald

    Das könnte Sie auch interessieren...

    Blu-ray-Test: Vaiana 2

    Blu-ray-Test: Old Guy – Alter Hund mit neuen Tricks

    Pure EAR Award 2026 fördert Zukunft des Radios



    > Übersicht aktueller Tests
    Aktuelle Umfrage

    Wie groß ist Ihr aktueller Fernseher?

    Zeige Resultat

    Wird geladen ... Wird geladen ...
    [the_ad_group id="1393"]
    [the_ad_group id="1392"]
    • Brandneu
    13. Februar 2026

    Blu-ray-Test: Vaiana 2

    13. Februar 2026

    Blu-ray-Test: Old Guy – Alter Hund mit neuen Tricks

    13. Februar 2026

    Pure EAR Award 2026 fördert Zukunft des Radios

    13. Februar 2026

    Sony stellt neue True Wireless In-Ear-Kopfhörer WF-1000XM6 vor

    13. Februar 2026

    Welttag des Radios 2026

    Version 2.1 © 2026, Cybermedia GmbH und SGC Network
    • Team
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • AGB
    • Kontakt
    • Werben auf audiovision.de

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.