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    Blu-ray-Filme

    Blu-ray-Test: John Wick

    6. Juli 20153 Minuten Lesezeit

    Blu-ray-Test: John Wick „Vier Monate, fünf Tage die Woche, acht Stunden am Tag“ – so lang hat sich Hauptdarsteller Keanu Reeves dem Bonusmaterial zufolge mit Schieß- und Kampfsporttraining auf seine Rolle in „John Wick“ vorbereitet. Das war auch nötig, denn Schießen und Kämpfen ist so ziemlich das einzige, womit der mittlerweile 50-jährige „Matrix“-Star in diesem atemlosen Rachethriller seine Zeit verbringt. Das macht er auf eine so überzeugende wie unterhaltsame Art und Weise, dass nie Langeweile aufkommt – auch wenn der ein oder andere Plot-Twist mit Sicherheit nicht geschadet hätte. Eine coole Optik – eine Mischung aus Comic-Book und Filmnoir – tut ihr Übriges.

    Dass die mit einem Budget von 20 Millionen Dollar verhältnismäßig günstige Produktion zuweilen wie ein überlanger Stunt wirkt, kommt nicht von ungefähr. Denn wie man im Beitrag „Destiny of the Collective“ und dem Audiokommentar erfährt, sind die beiden Regisseure Chad Stahelski und David Leitch ehemalige Stuntmänner.

    Entsprechend übersichtlich fällt die Handlung aus. Eigentlich hatte sich der Auftragskiller John Wick (Keanu Reeves) nach seinem letzten Job endgültig aus dem Geschäft zurückgezogen. Doch als sein Haus verwüstet, er zusammengeschlagen und sein Hund getötet wird, legt sich der einst beste Hitman der Branche mit dem gefährlichsten Gangstersyndikat von New York an. Feuer frei.

    Der trotz FSK-16-Freigabe ungeschnittene Selbstjustiz-Actioner erscheint auch in einer etwas teureren Steelbook-Edition.      

    Fazit:  Die ehemaligen Stuntmänner Chad Stahelski und David Leitch liefern mit ihrem Regie-Debüt einen kompromisslosen Rache-Actioner mit rekordverdächtigem Bodycount ab.

    Bild: Auch wenn die teils extremen Farbfilter (von grün über gelb bis blau ist alles dabei) dem Bild regelmäßig Plastizität und Detailzeichnung rauben, bietet sich dem Betrachter eine durchweg gute bis sehr gute HD-Optik. Rauschen und Dropouts sind kein Thema.

    Ton: Während der nicht enden wollenden Schieße­reien und Prügeleien werden die rückwärtigen Boxen permanent ins Geschehen einbezogen – auch der pulsierende Score nutzt alle ihm zu Verfügung stehenden Lautsprecher. Das sind allerdings nur 5.1, obwohl der Film im Kino in Auro 11.1 lief und in den USA auf Blu-ray mit Dolby-Atmos-Ton erschienen ist.

    Extras: Audiokommentar mit den Regisseuren, Making-of (9:59), „Don‘t Fuck with Joh Wick – Die Stunts“(15:17), „Calling in the Cavalry – Die Schauspieler“ (11:58), „Destiny of the Collective – Die Regisseure“ (6:19), „Assassin‘s Code – Die Unterwelt“ (5:18), „Red Circle – Der Club“ (6:26), „NYC Noir – Das Design“ (5:59), Trailer. 

    Die Wertung   
    Film 5 von 6 Punkten
    Bildqualität 5 von 6 Punkten
    Tonqualität 5 von 6 Punkten
    Bonusmaterial 4 von 6 Punkten
       
       
    Die technischen Daten  
    Anbieter Studiocanal
    Laufzeit 101 Minuten
    Bildformat 2,35:1 (1080/24p)
    Ton Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
    Ton Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
    Untertitel deutsch
       
       

     

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