In der fürs Fernsehen produzierten Fortsetzung des musikalischen Sommer-Camps müssen sich Teeniestars Demi Lovato und die Jonas Brothers gegen ein benachbartes Konkurrenz-Camp wehren. Schrecklich schleimige Musikschmonzette des Disney Channel (siehe Fakten-Check). Bild: Die Schärfe des von kräftigen Farben geprägten 1,78:1-Transfers liegt auf gutem Niveau, HD-Wow-Momente sind aber selten. Dazu fehlt es dem Bild in vielen Einstellungen an Tiefe und Detailzeichnung (Strand bei 72:47). Ton: Abgesehen von Akustik-Gitarrentracks sind die Songs räumlich abgemischt, teils wurden sogar einzelne Instrumente (Synthesizer, Gitarren) auf den Rears platziert. Allerdings klingen die Liedchen wie Fremdkörper (Studioaufnahme). Extras: Drei Musikvideos, Karaoke-Funktion, "Wer sind die Stars im Camp…
Autor: Christoph Steinecke
Basierend auf wahren Ereignissen schildert das oscarprämierte Drama (beste Regie, bester Hauptdarsteller, bestes Drehbuch) den Überlebenskampf des jüdisch-polnischen Pianisten Wladyslaw Szpileman (Adrien Brody) im Warschauer Ghetto. Ein bewegender Film, der dem Zuschauer die Unmenschlichkeit des Holocaust vor Augen führt. Bild: Wie bei Zweiter-Weltkriegs-Filmen üblich dominieren erdig-monochromatische Farben den Transfer. Die gute bis sehr gute Schärfe wurde teils mit elektronischen Filtern herbeigeführt, was Doppelkonturen zur Folge hat. Ton: Während der spärlich gesäten Actionszenen (Aufstand ab 79:50) versorgen die Rears den Zuschauer meist nur mit ergänzendem Hall frontaler Effekte. An der Klangtreue gibt es hingegen nichts zu kritisieren. Extras: Making-of (39:43), Trailer.…
Im 12. Jahrhundert ringt der deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa (Rutger Hauer) um seine Vorherrschaft in der Lombardei. Denn die Norditaliener stellen sich ihm mit einem militärischen Geheimbund entgegen. Aufwändig inszeniertes Historienepos voll von italienischem Nationalstolz. Bild: Trotz entsättigter Farben (düsterer Mittelalter-Look) und harten Kontrasten liegen Detail- und Kantenschärfe auf sehr gutem Niveau – auch wenn teilweise durch elektronische Filter nachgeholfen wurde (leichte Überschärfung). Ton: Die mittelalterlichen Schlachten mit durch die Luft fliegenden Teerbomben (41:43) oder wild geschwungenen Sensen (108:55) wurden räumlich in Szene gesetzt. Daneben nutzen an "Gladiator" erinnernde Gesänge die Rears. Extras: "Dreharbeiten Featurette" (7:19), "Film Promo" (8:15), Kinotrailer.…
1975 kommt mit den Runaways die erste Mädchen-Rockband groß raus. Doch die minderjährigen Girls, allen voran Sängerin Cherie Currie (Dakota Fanning) und Gitarristin Joan Jett (Kristen Stewart), verkraften den weltweiten Hype nicht. Cooles Rock’n’Roll-Biopic (siehe Kasten), das sich auf bandinterne Konflikte konzentriert. Bild: Die Detailzeichnung schwankt zwischen gut und sehr gut, geht aber in vielen Nacht- oder Clubszenen in die Knie. Kräftige Farben und harte Kontraste visualisieren die Siebziger Jahre. Dicke vier Punkte. Ton: Musikeinspielung – egal ob Live-Performances oder Score – erzeugen eine räumliche Klangkulisse. Ab und an gibt es Umgebungsgeräusche (Helikopter bei 90:06). Extras: Audiokommentar, Making-of (15:37), Promo-Featurette…
Mit harter Hand herrscht der Boss (Jean Reno) eines armenischen Verbrecherclans über seine in Südfrankreich lebende Familie. Doch statt zum Nachfolger aufzusteigen, will sein Sohn lieber ein braves Leben mit der Freundin führen. Actionreiches Gangsterdrama mit "Der Pate"-Anleihen. Bild: Sonnendurchflutete Außenaufnahmen der malerischen Côte d’Azur versprühen dank toller Kanten- und Detailschärfe (Wiese bei 17:36, Tal bei 63:35) sowie hoher Tiefenwirkung viel HD-Flair. In einer Reihe von Nachtszenen rauscht es jedoch zuweilen stark (Disco, 19:55). Knappe fünf Punkte. Ton: Der räumliche Score und eine angemessene Untermalung mit Umgebungsgeräuschen stehen auf der Habenseite. Ausgewachsene Surroundeffekte sind trotz der vielen Actionszenen selten (u.a.…
Während die 18-jährige Ronnie (Miley Cyrus) die Ferien bei ihrem Vater an der Küste verbringt, verliebt sie sich in einen attraktiven Einheimischen. Doch die Vorlage des triefenden Dramas wäre nicht von Nicholas Sparks, wenn das Gefühlshoch nicht mit vielen Tränen bezahlt werden müsste. Bild: Der Cinemascope-Transfer vermittelt dank einem filmischen Bild sowie toller Detail- und Kantenschärfe viel HD-Flair, inklusive feinem Filmkorn. Ton: Eine räumliche Klangkulisse bietet der 5.1-Mix nur selten. Das höchste der Surroundgefühle sind Umgebungsgeräusche (Möwen bei 32:29, Brandung bei 61:23). Zumindest gefällt der dynamische Score. Extras: Audiokommentar, alternativer Anfang (2:55), entfallene Szenen (7:09), "Rundgang am Filmset mit Bobby…
Eigentlich ist die 1.300-Seelen-Gemeinde Ogden Marsh einer der friedlichsten Orte in Amerika. Nette Nachbarn, kaum Kriminalität und ein freundliches Miteinander prägen den Dorfalltag. Doch eines Tages verwandeln sich einige Menschen ohne Vorwarnung in aggressive Monster. Die Regierung sieht sich gezwungen, den jetzt von Gewalt und Anarchie beherrschten Ort von der Außenwelt abzuriegeln. Unter der Führung des Sheriffs (Timothy Olyphant) versucht eine kleine Gruppe von normal Gebliebenen der Hölle zu entfliehen. Horrorfans dürfte die Geschichte bekannt vorkommen, denn bei "The Crazies" handelt es sich um ein Remake. Niemand Geringeres als Zombie-Papst George A. Romero, der diesmal als ausführender Produzent agiert, drehte…
"Ich würde gerne eine Fortsetzung drehen" verrät Regisseur Ridley Scott am Ende des 62-minütigen Making-ofs. "Eine Fortsetzung von Robin Hood, wie soll das denn gehen", dürften sich nicht nur Kenner der Kevin-Costner-Verfilmung fragen. Des Rätsels Lösung: Scott erzählt nicht die bekannte Heldensage vom Beschützer von Witwen und Waisen, sondern dessen Vorgeschichte. Kettenhemd statt Strumpfhosen, Realismus statt Mythos, lautet die Devise des "Gladiator"-Regisseurs. Doch obwohl handwerklich gut gemacht kommt "Robin Hood" nicht mal ansatzweise an das oscarprämierte Sandalenepos heran – weder in der 140-minütigen Kinofassung noch im 15 Minuten längeren Director’s Cut (beide befinden sich auf der Disc). Nachdem Robin Longstride…
In einem Plantagenhaus pflegt Caroline (Kate Hudson) den gelähmten Ben. Als sie anfängt die Geschichte des Gemäuers zu erforschen, wird das heruntergekommene Anwesen von mysteriösen Ereignissen heimgesucht. Oft langweiliger Gruselthriller mit nettem Finale. Bild: Ungeachtet der schummrigen Lichtverhältnisse sieht der okkulte Gruselthriller in HD sehr schön aus. Egal ob Gesichter oder die sumpfige Vegetation Louisianas – alles wird scharf und detailreich abgebildet. Die entsättigten Farben sind Stilmittel. Knappe fünf Punkte. Ton: Trotz idealer Voraussetzungen (mysteriöse Mächte, Regen etc.) zieht sich die 5.1-Abmischung oft saft- und kraftlos vor dem Zuschauer zusammen. Der englische Track klingt nicht nur dynamischer, sondern auch räumlicher. …
Im Rahmen einer Verlosung fragten wir in der September-Ausgabe, welcher Film möglichst bald auf Blu-ray erscheinen soll. Ganz vorne landete, wie nicht anders zu erwarten, "Star Wars". Doch bereits auf den zweiten Platz wählten unsere Leser die "Alien"-Filme. Kein Wunder, denn die mit Horrorelementen angereicherten SciFi-Streifen schreien aufgrund ihrer optischen Opulenz geradezu nach einer HD-Präsentation. Mit der aus sechs Blu-ray-Discs bestehenden "Alien Anthology"-Box hat Fox den Ruf der Heimkino-Gemeinde erhört. Für die Hardcore-Klientel gibt es zusätzlich eine limitierte Egg-Edition, die neben einer coolen Verpackung (Bild rechts) zusätzlich die vier Filme als DVD-Edition enthält. Bild- und Tonqualität Unter persönlicher Aufsicht von…