Mit coolen Sprüchen und Protonenbeschleunigern machen die Ghostbusters Jagd auf paranormale Phänomene in New York. Die Kultkomödie wurde für zwei Oscars (Songs, Effekte) nominiert. Bild: Trotz einer 4K-Abtastung hält sich der optische Zugewinn gegenüber der Blu-ray in Grenzen. Details wie Häuserfassaden werden zwar etwas besser aufgelöst, doch trotz HDR wirkt das teils stark verrauschte Bild zuweilen immer noch trist. UHD-Feeling kommt hier kaum auf. Ton: Während der englischen Spur ein Atmos-Upmix zuteil wurde, bekommt man bei deutscher Sprachwahl nur komprimierten 5.1-Ton (die Blu-ray hatte noch TrueHD-Sound an Bord). Beide Tracks können nicht mit modernen Produktionen konkurrieren. Extras: ……
Autor: Christoph Steinecke
Tontechniker Jack (John Travolta) wird Zeuge eines tödlichen Unfalls und in ein Netz aus Korruption, Verschwörung und Mord verstrickt. Packende Hommage an „Blow Up“ von Brian De Palma. Bild: Nach einer verrauschten Vorspann-sequenz bietet sich dem Betrachter ein scharfes und knackiges Bild, das im Rahmen einer neuen HD-Abtastung zudem von Verschmutzungen befreit wurde. Ton: Ironie des Schicksal, dass ein Film über Toneffekte nur in muffigem Mono synchronisiert wurde. Extras: Neben dem Film auf Blu-ray und DVD enthält das mit einem 16-seitigen Booklet ausgestattete 3-Disc-Media-Book eine Bonus-DVD mit folgenden, oft tiefschürfenden Featurettes: „Return to Philadelphia“ (17:52), „Black and White“ (26:29), „Rag…
Im Bonus-Beitrag „Das Vermächtnis“ erfährt man, inwiefern die Anschläge vom 11. September 2001 mit dem Erfolg bzw. Misserfolg der mittlerweile Kultstatus genießenden Modesatire „Zoolander“ zusammenhängen. Auch wird erklärt, wieso die Fortsetzung 15 Jahre auf sich warten ließ und das Drehbuch gleich mehrfach umgeschrieben werden musste. Trotz der zahlreichen Script-Revisio-nen ist eine stringente Story nur mit Mühe auszumachen, was bei einer durchgeknallten Anarcho-Komödie wie dieser aber auch nicht übermäßig stört. Zusammen mit der sexy Interpol-Agentin Montana Grosso (Penélope Cruz) jagen die Ex-Models Derek (Ben Stiller) und Hansel (Owen Wilson) einen Serienkiller, der die schönsten Menschen der Welt ermordet. Begleitet wird die…
In der mittelprächtigen Fortsetzung zum Überraschungserfolg von 2014 kommt das chaotische Copduo (Ice Cube, Kevin Hart) im sonnigen Miami einem mächtigen Drogenkartell auf die Schliche. Bild: Der auf Hochglanz polierte Cinemascope-Transfer punktet mit kräftigem Kontrast, satten Farben und hoher Kantenschärfe. Ton: Bis auf den explosiven wie bleihaltigen Showdown (86:24) gibt die raplastige Musikuntermalung mit hohem Tempo und gutem Bassfundament den Ton an – in der englischen HD-Ambischung etwas detailreicher. Extras: „Fahr doch mal mit“ (1:48), Gag-Reel (3:47), „Hinter den Kulissen“ (1:24), „Schwäger-Cops“ (6:52), „Im-Black-Hammer-Modus“ (3:24), entfallene Szenen (10:03). Die Wertung Film 3 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten…
Fast 14 Jahre nachdem die X-Akten geschlossen wurden, untersuchen die FBI-Agenten Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) erneut paranormale Fälle – diesmal allerdings nur sechs Folgen lang. Trotz vieler bekannter Gesichter und teils netter Einfälle will der kultige Mystery-Funke von früher nicht recht überspringen – auch, weil David Duchovny eine andere, wenig passende Synchronstimme verpasst wurde. Für solide TV-Unterhaltung ist aber allemal gesorgt. Bild- und Tonqualität: In Sachen Farbgebung und Kontrast orientiert man sich an den alten Folgen, dank Dreh mit modernen HD-Digitalkameras wirkt aber alles schärfer, plastischer und vor allem rauschärmer. Nur hin und wieder wünscht man…
In einer der besten Buddy-Action-Komödien der 1980er versuchen Gregory Hines und Billy Crystal mit unkonventionellen Cop-Methoden einen Drogenboss hinter Schloss und Riegel zu bringen. Bild: Dank einer relativ neuen HD-Abtastung ist der Cinemascope-Transfer fast völlig frei von analogen wie digitalen Artefakten und sieht entsprechend filmisch aus. Da Regisseur Hyams weitgehend auf künstliche Lichtquellen verzichtet und eher Freund von Weichzeichnern ist, sollte man aber kein knackscharf-kontrastreiches Bild erwarten. Denkbar knappe vier Punkte. Ton: Die Musik tönt zwar einigermaßen räumlich, die Effekte verpuffen aber aber saft- und kraftlos. Extras: Die Boni der US-Disc (u.a. Regiekommentar, Outtakes) wurden leider ersatzlos gestrichen. Die Wertung …
Eine kleine Gruppe von Investment-Bankern (u.a Christian Bale, Steve Carell) sieht den Börsencrash von 2008 voraus – und versucht daraus Kapital zu schlagen. Der furiose Finanzthriller wurde für fünf Oscars nominiert und konnte die Trophäe für das beste Drehbuch mit nach Hause nehmen. Bild: Mit Ausnahme einiger Archivaufnahmen und bewusst verwackelten Einstellungen ist der Cinemascope-Transfer scharf und detailreich. Ton: Der deutsche 5.1-Mix gibt den gar nicht so tristen Büroalltag adäquat wieder, O-Ton-Fans kommen sogar in den Genuss von 3D-Sound (siehe Kasten). Extras: „Die Besetzung“ (15:51), „Adam McKay“ (11:31), „Die Figuren“ (11:28), „Der Beginn des Einsturzes“ (14:01), „Nachbildung einer Ära“…
Im Jahr 1823 wird Trapper Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) in den Bergen Montanas von einem Grizzly verletzt. Mit zerfetzter Kehle, aufgerissenem Rücken und gebrochenem Bein von seinem Begleiter (Tom Hardy) zurückgelassen, kämpft er sich mit nur einem Ziel hunderte Kilometer durch die schroffe Natur: Rache. Brutales Survival-Abenteuer vor grandios bebilderter Naturkulisse. Leonardo DaCaprio liefert eine Oscar-prämierte Vorstellung ab. Bild: In Sachen Bildqualität ist „The Revenant“ die bislang beste 4K-Disc, die wir in unsere Testfinger bekommen haben. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass im Gegensatz zum Großteil der bisherigen UHD-Veröffentlichungen „The Revenant“ von einem 4K-Digital-Intermediate stammt (gedreht wurde zum Teil…
Beginnend mit der mediterranen Atmosphäre Italiens nimmt uns die Dokumentation mit ins Kultur- und Gourmet-Mekka Frankreich und wagt einen Sprung durch den Kontinent ins östliche Ungarn mit seiner durch Geschichte und Kontraste geprägten Hauptstadt Budapest. Bild: Vor allem die Totalen von Metropolen wie Paris (43:04) faszinieren mit einer hohen Detail- und Kantenschärfe, aufgrund teils schneller Überblendungen kann sich der 4K-Effekt beim Betrachter aber nicht immer voll entfalten. Ein Schärfefilter führt in feinen Strukturen (1:01) zu Unruhen im Bild. Die fehlende HDR-Encodierung kostet einen Punkt. Ton: In Ermangelung einer echten Effektkulisse gibt hier neben dem Sprecher die…
Mit seltenem Archivmaterial der NASA zeigt diese außer-ordentliche, aber mit 57 Minuten leider etwas kurz geratene Dokumentation nicht nur technische Zeitgeschichte, sondern bietet auch erhellende und zutiefst anrührende Einblicke in das Leben an Bord der Apollo-Raumkapseln. Bild: Während die Computeranimationen und Foto-grafien der Mondoberfläche (25:22) mit teils 4K-würdiger Detailzeichnung und Kantenschärfe glänzen, erreicht das verstaubte Archivmaterial der 1960er- und 1970er-Jahre (3:46, 9:40) oft nicht einmal Full-HD-Niveau. Auf eine HDR-Encodierung wurde verzichtet, was einen Punkt kostet. Ton: Musik, eher spärlich eingesetzte Effekte und der Sprecher halten sich die klangliche Waage. Extras: Trailer, Bildergalerie. Die Wertung Film 4 von…