In der dritten Staffel der packenden Wikinger-Abenteuerserie zieht Ragnar Lothbrok (Travis Fimmel) als neuer König mit seinen nordischen Kriegern in ein episches Abenteuer, welches sie von Essex‘ Küsten bis nach Paris führt. Doch unfassbarer Betrug und verborgene Gefahren werden Ragnars Mut und Kraft wie nie zuvor auf die Probe stellen. Das 1,78:1-Bild zeigt bei Tagszenen einen überhöhten Kontrastumfang und entsättigte Farben mit Cyan-Stich, die für einen kalten Nord-Look sorgen. Innenaufnahmen werden dagegen von warmen Orangetönen getragen. Kantenschärfe und Detail-auflösung sind fast durchweg ausgezeichnet. Die 5.1-Abmischung (leider nur bei englischer Sprachwahl in DTS-HD) sorgt mit präzisen Effekten, agilen Umgebungs-geräuschen und räumlichem…
Autor: Christoph Steinecke
Die fünfte „Homeland“-Season ist für deutsche Zuschauer ganz besonders interessant. Denn die 13 Folgen spielen nicht nur größtenteils in Berlin, im Gegensatz zu den Locations der Vorgänger-Staffeln wurde sie auch an den Original-schauplätzen gedreht. Dieser Umstand erklärt auch das Mitwirken von hiesiger Schauspielprominenz wie Sebastian Koch und Nina Hoss. Während Carrie versucht, als private Sicherheits-chefin in Berlin ein neues Leben zu beginnen, holt sie ihre Vergangenheit wieder ein. Ohne die Unterstützung von Saul (Mandy Patinkin) und Quinn (Rupert Friend) muss sie eine tödliche Verschwörung aufdecken, die tausende Leben in Gefahr bringt – sogar ihr eigenes. Bild- und Tonqualität: Wie bei…
Im bildgewaltigen, aber hyperaktiven „Superman“-Reboot fürs neue Jahrtausend muss der Mann aus Stahl (Henry Cavil) die Welt vor außerirdischen Invasoren retten. Bild: Wie bei bisher allen UHD-Katalogtiteln von Warner stammt auch „Man of Steel“ von einem 2K-Intermediate (gedreht wurde auf klassischem 35mm-Zelluloid und digital mit Red-Epic-Kameras). Entsprechend fallen die Auflösungsvorteile gegenüber der Blu-ray (Test in audiovision 12-2013) gering aus. Auch in Sachen HDR-Nachbearbeitung hielt man sich zurück. Zwar leuchten die Farben bei Explosionen bunter und heller, über weite Strecken wirkt die Szenerie mit eingeschränktem Kontrast aber trist und bedrückt, inklusive einer zum Teil fast monochromatisch anmutenden Farbgebung – was von…
Eine Gruppe junger Leute fällt im texanischen Hinterland einem von Wahnvorstellungen beseelten Familienclan zum Opfer. Der Klassiker des modernen Horrorfilms und Meilenstein des Exploitation-Kinos war in Deutschland bis 2012 wegen Gewaltverherrlichung beschlagnahmt. Bild: Dank 4K-Abtastung sieht der Film zwar besser aus als je zuvor, doch für UHD-Verhältnisse ist die Qualität bescheiden. Die optischen Limitierungen wie starkes Rauschen, blasse Farben, ein schwacher Kontrast und maue Detailzeichnung resultieren aus dem 16mm-Dreh und dem Mini-Budget. Daher sieht die Blu-ray kaum schlechter aus. Ton: Der in Mono gedrehte Film wird auf der 4K-Disc in Atmos und Auro präsentiert (Bild unten). Die 3D-Abmischungen wurden von…
Nach dem Tod seiner Frau lässt es Rentner Kelly (Robert De Niro) mit seinem Enkel (Zac Efron) beim Spring Break in Florida ordentlich krachen. Die acht Minuten längere Extended-Edition der mit deftigen Dialogen und männlicher Nacktheit gespickten Bad-Taste-Comedy enthält uns Highlight leider vor. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist scharf und detailreich, angesichts der sonnigen Location könnte das Bild aber ruhig etwas bunter und plastischer sein. Ton: Während der Party-Exzesse und Nachtclub-Besuche (u.a. 55:20) haben alle Lautsprecher gut zu tun. Meist klingt der 5.1-Mix aber verhalten. Extras: Making-of (9:49), Gag-Reel (1:39), „Day-tona Heat“ (3:46), „Die Kunst des Verführens“…
Der kauzige Andi (Matthias Schweighöfer) und Lebenskünstler Benno (Florian David Fitz) sind todkrank. Um es vor dem Ableben noch mal richtig krachen zu lassen, ergaunern beide viel Geld und reisen nach Afrika. Witzig-nachdenkliches Roadmovie im Stil von „Knockin‘ on Heaven‘s Door“. Bild: Der Trip ist scharf und gut kontrastiert. Während in Deutschland kühle Farben dominieren, herrschen in Afrika warme Töne vor. In beiden Ländern ist die Detailauflösung hoch. Ton: Die Effekte bleiben frontlastig, selten tönt es von hinten (Naturgeräusche 33:25). Auch der Score spielt überwiegend von vorn. Extras: Making-of (51:58), „Der geilste Talk“ (2:51), unveröffentlichte Drehtagebücher (8:57), „Die magische Minute“…
Bevor ihr Elternhaus verkauft wird, wollen die beiden grundverschiedenen Schwestern Maura (Amy Poehler) und Kate (Tina Fey) es dort mit einer Party noch einmal richtig krachen lassen. Die nicht sonderlich lustige Mischung aus Slapstick und anzüglichem Humor gibt es hier in der Kinofassung und einer vier Minuten längeren Extended Edition. Bild: Die hollywoodtypische Hochglanz-Produktion mit einem etwas überzogenen Kontrast und ihren kräftigen Farben ist kantenscharf und detailreich. Ton: Nach centerlastigem Auftakt bekommen mit dem Start der XXL-Party (54:57) auch die restlichen Boxen inklusive Subwoofer ordentlich zu tun. Extras: Zu einem Audiokommentar und einem Making-of (10:26) gesellen sich rund 60 Minuten…
Journalisten des „Boston Globe“ decken entgegen vieler Widerstände einen Kindermissbrauchsskandal der katholischen Kirche auf. Der Thriller im Stil von „Die Unbestechlichen“ wurde dieses Jahr mit dem Oscar als bester Film prämiert. Bild: Während die Farbpalette in den Redaktionsräumen bewusst entsättigt wurde, gibt es bei der Detailauflösung des Digital-Drehs (Arri Alexa in 2,8K) keinerlei Abstriche zu vermelden – vor allem Außenaufnahmen sehen hervorragend aus. Ton: Die sich in Bezug auf Dynamik und Bass zurückhaltende 5.1-Abmischung versorgt die Rears gelegentlich mit Umgebungsgeräuchen, zu 95 Prozent dominieren aber Dialoge das Geschehen. Extras: „Blick ins Innere“ (2:30), „Der Zustand des Journalismus“ (3:14), „Wahrheit aufdecken“…
In ihrem zweiten Leinwand-Abenteuer müssen die Ghostbusters nicht nur gegen den bösen Karpatenfürsten Vigo antreten, sondern New York auch von rosarotem Schleim befreien. Trotz Original-Besetzung nicht annähernd so lustig wie Teil 1. Bild: Auch „Ghostbusters 2“ kommt in den Genuss einer 4K-Filmabtastung. Dank höherem Budget und jüngerem Datum sieht das Sequel nicht nur schärfer, kontrastreicher und bunter aus als das Original, sondern rauscht auch weniger. Zudem macht sich der HDR-Effekt deutlicher bemerkbar als beim ersten Teil. Ton: Der deutsche 2.0-Track kann sich im Rahmen seiner begrenzten technischen Möglichkeiten hören lassen, der englische Atmos-Upmix klingt aber mindestens zwei Klassen besser.…
Hollywood in den frühen Fünfzigern: Als der Star (George Clooney) des Prestigeprojekts „Hail, Caesar!“ entführt wird, muss Studiomanager Mannix (Josh Brolin) die Situation retten. Verrückte Film-Farce der Coen-Brüder. Bild: Das mit Gegenlichtaufnahmen, diffusen Lichtquellen und einer warmen Farbgebung (mit braun-rötlichem Einschlag) auf 1950er-Jahre getrimmte Bild verfügt meist über eine hohe Detailauflösung. Ton: Während der Gesangs- und Tanzeinlagen wird die komplette Stereofront effektiv genutzt, hinten tut sich hingegen relativ wenig. Extras: „Einen Film über Hollywood drehen“ (4:11), „Konstellation der Sternchen“ (11:34), „Eine glamouröse Epoche“ (6:22), „Magie einer vergangenen Epoche“ (6:01). Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6…