In-Ear-Kopfhörer tun sich beim Klang und bei der Unterdrückung von Außengeräuschen generell schwerer als massive Over-Ear-Modelle. Der 280 Euro teure WI-1000X von Sony will nicht nur akustisch punkten, sondern kommt mit ausgeklügelter Noise-Cancelling-Funktion daher. Gelungen sind das Design und der Tragekomfort: Die Technik und der Akku stecken in einem mit weichem Leder überzogenen Nackenbügel, den man sich bequem um den Hals hängt. Dadurch sind die In-Ears leicht und sitzen gut im Ohr. Während die Taste zur Geräuschreduktion vorne rechts problemlos zu erreichen ist, findet man die Bedienfelder für Lautstärke, Play und Pause am Nackenbügel nicht so intuitiv. Mit Geräuschminimierung hält…
Autor: AV Redaktion
Die OLED-TVs von Philips waren echte Volltreffer. An der LCD-Technik halten die Holländer trotzdem weiterhin fest – mit Erfolg, wie der neue 55PUS8602 beweist. Während die meisten Hersteller jedes Jahr eine ganze Reihe an neuen TV-Geräten vorstellen, benötigte Philips für das Update – oder besser gesagt Upgrade – des PUS8601 (audiovision 4-2016) gut doppelt so viel Zeit. Dafür wurde beim 55PUS8602 nicht nur das Design, sondern auch die technische Ausstattung einer umfassenden Frischzellenkur unterzogen. Speziell im HDR-Bereich hat sich gegenüber früheren Modellen viel getan. Ausstattung und Praxis Mit seinem kantigen Gehäuse, dem vergleichs-weise dicken Displayrahmen aus dunkelgrau gebürstetem Aluminium sowie…
Die britische HiFi-Schmiede IOTA Electronics möchte mit der Vor-End-Kombi AVX1 / AVXP1 auch den deutschen Heimkino-Markt aufmischen. Zwar fehlen 3D-Ton-Decoder und Netzwerk-Funktionen, dafür lockt der Preis von 2.000 Euro. IOTA? – Da dürfte es bei den wenigsten Heimkino-Freunden klingeln. Anders sieht es mit Nakamichi aus, jener japanischen High-End-Marke, die in den 1980er-Jahren vor allem mit hochwertigen Kassetten-Decks wie dem „Dragon“ (für schlappe 4.000 DM) für Furore sorgte. Nakamichi zog sich in den letzten Jahren aus dem HiFi-Geschäft zurück, die Technik lebt allerdings in den Geräten des britischen Unternehmens IOTA Enterprises aus Middlesbrough weiter. Überlieferte Technik Ganz aus dem Nichts kommt…
Ein mit Lasertechnik bewaffneter UHD-DLP war noch nie so günstig zu haben. Zudem ist der Acer VL7860 sehr hell und soll bis zu 30.000 Stunden lang leuchten. Wir sind gespannt, ob die Farben und der Kontrast auch für HDR reichen. Bei Fernsehern stellt kaum jemand die Frage nach der Lebensdauer der LCD- oder OLED-Bildschirme, da sie in der Regel für ein bis zwei Jahrzehnte zuverlässig funktionieren. Moderne UHP-Lampen in Projektoren sollen zwar auch bis zu 6.000 Stunden lang brennen, verlieren aber seit dem ersten Einsatztag an Lichtstärke. In der Praxis muss man deshalb eher schon nach 1.500 Stunden an einen…
Im Vergleich zum gängigen Heimkino-Format wirkt der neue Sony KD-49XF9005 mit 123 Zentimetern Diagonale wie ein Zwerg. Dennoch legt er einen großen Auftritt hin. Auch wenn der Fernseher für ein fesselndes Filmvergnügen nicht groß genug sein kann, so fehlt in manchen Wohnungen einfach der Platz. Schade, dass die Top-TVs häufig nur ab 55 Zoll aufwärts angeboten werden. Sony hat mit dem neuen KD-49XF9005 tatsächlich ein gleichermaßen kompaktes und leistungsstarkes Modell vorgestellt, das den Vorgänger XE9005 (siehe audiovision 6-2017) in praktisch jeder Hinsicht übertrifft. Ausstattung und Praxis Proportional wirkt der 49-Zöller nicht ganz so athletisch und schlank wie sein großer Bruder…
19 x 6 x 7 Zentimeter – der WOOME 2 von InLine passt problemlos in jeden Rucksack und in jede Handtasche. Der schwarze oder weiße Winzling kostet knapp 100 Euro und wird mit schickem Samtbeutel sowie Netzteil, USB-Ladekabel und Klinkenstecker ausgeliefert. Um seine kompakten Abmaße mit maximaler Flexibilität zu paaren, arbeitet der WOOME 2 natürlich auch autark im Batteriebetrieb. Der 4.400 mAh starke Lithium-Ionen-Akku hält bis zu zehn Stunden am Stück durch. Die Kopplung mit Smartphone oder PC erfolgt drahtlos über Bluetooth 4.0 mit apt-X-Codec, zudem gelingt das Verbinden blitzschnell mittels Near Field Communication (NFC). Das Kunststoffgehäuse sowie die vor-…
Mit 150 Euro ist Grundigs GSB750 im unteren Drittel der Bluetooth-Preisskala angesiedelt. Da steht zu befürchten, dass man in Sachen Ausstattung eher ein Sparmenü vorgesetzt bekommt. Und in der Tat fällt die Anschlussvielfalt an der Rückseite des Gehäuses mit nur einem AUX-Eingang übersichtlich aus, auch eine WLAN-Funktion sucht man vergebens. Über den USB-Ausgang lassen sich Handys und Tablets laden, was in unserem Test allerdings erst mit dem zweiten Kabel funktionierte. Der Akku mit einer Kapazität von 4.000 mAh benötigt 3 Stunden zum Laden und bietet bis zu 10 Stunden Musikvergnügen, das Netzteil sowie ein 3,5-mm-AUX-Kabel gehören zum Lieferumfang. Der große…
2.500 Euro: Der Sony KD-65XF9005 präsentiert sich im frischen Design und hat neueste Technik an Bord, die ihn von der Mittelklasse abhebt. Die Preise für das in 49, 55, 65 und 75 Zoll erhältliche Modell liegen im bezahlbaren Bereich. Sony startet mit dem KD-65XF9005 vor allen anderen TV-Herstellern ins Modelljahr 2018. Die Optik sowie das Innenleben wurden gegenüber dem Vorgänger XE9005 (siehe audiovision 6-2017) konsequent aufpoliert. Ob sich ein Umstieg wirklich lohnt und ob er auch seinen (älteren) Konkurrenten überlegen ist, zeigt unser Test. Ausstattung und Praxis Das Design bleibt natürlich Geschmackssache. Aus unserer Sicht wirkt das Gehäuse des neuen…
Panasonics neuer UHD-Einsteiger DMP-UB314 kommt mit einer reduzierten Ausstattung daher. Da stellt sich die Frage, ob darunter auch die AV-Qualität leidet Vor gut einem Jahr hat Panasonic den 350 Euro teuren UB404 auf den Markt gebracht (Test in audiovision 4-2017). Nun setzt man mit dem UB314 einen drauf beziehungsweise drunter. Denn der jüngste 4K-Scheibendreiher markiert bei den Japanern den neuen Einstieg ins UHD-Blu-ray-Player-Segment. Doch wer jetzt auf eine XXL-Ersparnis gehofft hat, den müssen wir enttäuschen. Der preisliche Unterschied fällt mit 20 Euro denkbar gering aus. Im Netz bekommt man beide Player übrigens schon für weniger als 200 Euro. …
Das 130 Euro günstige Hama-Internetradio IR350 ist zum Aufhängen unter Schrankplatten konzipiert, das erahnt man bereits an den beiliegenden Montage-Bauteilen. Zwar lässt sich das Gerät dank gummierter Füße auch hochkant stellen, doch das wird wegen des geringen Gewichts von 1,2 Kilo zu einer etwas wackeligen Angelegenheit. Hinlegen geht gar nicht, da das Gehäuse auf der Lautsprecherseite aufliegt, wenn die Knöpfe und das nur im Standby-Modus ausschaltbare 2,4-Zoll-Display richtig herum sind. Auf dem werden Uhrzeit, Senderinfos und Lautstärke angezeigt. Die lässt sich während der Wiedergabe über das nach unserem Empfinden etwas zu sensible Drehrad einstellen. Läuft keine Musik, lässt sich damit…