Autor: Andreas Oswald

Die US-Rucksacktouristen David und Jack werden im schottischen Hochmoor von einem Wolf angefallen – und versetzen von nun an bei Vollmond London in Angst und Schrecken. Die kultige Horrorkomödie von John Landis wurde mit dem "Make-up"-Oscar ausgezeichnet. Bild: Trotz eines Transfers von 2001 trüben grobes Rauschen, ein unruhiger Bildstand, Doppelkonturen und Helligkeits­flackern den Sehgenuss massiv. Auf der Habenseite sind satte Farben, ein kräftiger Kontrast und eine solide Schärfe zu verbuchen. Identisch zur HD-DVD (Test in audiovision 6-2007). Ton: Wie auf der DVD von 2002 bekommt man blechernen Monoton auf Kofferradioniveau geboten, codiert als DTS 2.0. Extras: Audiokommentar,…

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Die acht Mitglieder der Dortmunder Jugendbande Vorstadtkrokodile versuchen mit Einfallsreichtum und Mut einer Einbrechergang das Handwerk zu legen. Der actionreiche Jugendfilm basiert auf dem Beststeller von Max von der Grün. Nora Tschirner und Smudo treten in Nebenrollen auf. Bild: Der von erdigen Farben dominierte Transfer setzt die Kiddie-Abenteuer in der Dortmunder Vorstadt-Umgebung ausgesprochen scharf und schön plastisch in Szene. Ton: Surroundeffekte gibt’s kaum, die Dynamik ist kinderfreundlich. Der Score nutzt hingegen alle Boxen. Extras: Audiokommentar, Making-of (23:00), "Videotagebuch" (9:08), entfallene Szenen (5:04), Outtakes (10:01), "Berlinale Filmabend" (8:18), Interviews (26:38), Szenen vom Set (25:19), "VFX Clips" (1:33), "Cas­ting Recall"…

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Für die aufwändige wie fess­selnde Inszenierung der Geschichte des Forschers Viktor Frankenstein (Kenneth Branagh), der aus Leichenteilen einen Menschen (Robert De Niro) erschafft, orientierte sich Shakespeare-Experte Kenneth Branagh eng an der Romanvorlage von Mary Shelley. Bild: Dass der Transfer aus der HD-Pionierzeit Anfang der Neunziger stammt, merkt man an der geringen Detailschärfe sowie der kaum vorhandenen Tiefenwirkung. Bis auf eine ordentliche Kompression sieht das Bild kaum besser aus als auf DVD. Knappe drei Punkte. Ton: Hier und da werden die hinteren Lautsprecher für räumliche Umgebungsgeräusche genutzt (Menuett bei 15:40, Hall in einem Vorlesungssaal bei 23:21). Meist verteilt sich die wenig…

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Nachdem Verlagsangestellter Will Randall (Jack Nicholson) von einem Wolf gebissen wurde, stellt er erschreckt fest, dass er sich langsam in ein wildes Raubtier verwandelt. Nur der schönen Laura (Michelle Pfeiffer) vertraut Will sein dunkles Geheimnis an. Unterhaltsamer Mix aus Werwolf-Thriller und Romanze mit hochkarätigen Darstellern und einer albernen Kampfszene. (siehe Fakten-Check) Bild: Wie bei "Frankenstein" stammt der HD-Transfer aus den Neunzigern – mangelnde Schärfe und wenig Plastizität lassen die vielen dunklen Szenen flach und detailarm wirken. Ein Rauschfilter gibt dem Bild den Rest. Noch drei Punkte. Ton: Die hinteren Boxen haben bei Effekten kaum etwas zu tun. Einzig der Score…

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Um ans große Geld zu kommen, plant der erfolglose Autor Clifford Irving (Richard Gere) die fingierten Memoiren des exzentrischen Milliardärs Howard Hughes zu veröffentlichen. Auf wahren Tatsachen beruhendes Drama mit prominenter Besetzung (u.a. Alfredo Molina, Julie Delpy). Bild: Der mit angehobenem Kontrast und kräftigen Farben auf 70er-Jahre getrimmte Transfer vermittelt zunächst ein tolles HD-Feeling. Leider trüben im Verlauf regelmäßig starkes Rauschen und ein damit einhergehender Verlust an Schärfe und Plastizität den Sehgenuss. Dicke vier Punkte. Ton: Bei Musik und Effekten gibt sich der 5.1-Mix wenig differenziert. Zudem übersprechen die Synchrondialoge oft (6:35, 10:12) in die Hauptkanäle und klingen zu hallig. …

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Böse Cops, ganz böse Cops, das FBI, Cracknutten und Ghettogangster gehen im New Orleans der Post-Katrina-Ära aufeinander los. Trotz prominenter Besetzung (Val Kilmer, Sharon Stone, 50 Cent) kam der Polizeithriller nirgends ins Kino. Kein Wunder angesichts der wirren Story, den debilen Dialogen und den klischeeüberfrachteten Charakteren. Bild: Wie bei HD-Videodrehs nicht unüblich, leidet das Bild unter Bewegungsunschärfen. Ferner rauschen Nachtszenen (ca. 60% des Films) heftigst. Da hilft es wenig, dass man in den Verhörszenen (ca. 20%) oft jede Pore in den Gesichtern der Darsteller erkennen kann (zum Nachteil von Frau Stone). Ton: Während der Actionszenen rumst es ordentlich und auch…

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