Autor: Andreas Oswald

Arbeitersohn Steve (Tom Cruise) hofft mittels eines Football-Stipen­diums dem Kleinstadtmief entfliehen zu können. Eigentlich hat er das Zeug zum Shooting-Star, doch nach einem verlorenen Spiel legt er sich mit dem autoritären Trainer (Craig T. Nelson) an und wird aus dem Team gefeuert. Gelungenes Teenagerdrama fernab üblicher Sportklischees. Bild: Der bräunliche Schmuddel-Look ist gewollt, dass jedoch die Kantenschärfe, Detailzeichnung und Tiefenwirkung kaum über DVD-Niveau liegen, kann nicht im Sinne des Erfinders bzw. der Filmemacher sein. Die Eröffnungs- und Schlussszene fallen qualitativ nochmal ab (unschärfer, verrauschter). Ton: Zwar klingt der 5.1-Upmix etwas besser als die Monospur der DVD, doch werden weder die…

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Die ersten drei "X-Men"-Filme plus das "Wolverine"-Prequel spülten über 1,5 Milliarden Dollar in die Kinokassen dieser Welt. "X-Men: Die erste Entscheidung" liegt mit einem Einspiel von 352 Millionen zwar leicht unter dem Box-Office-Durchschnitt, inhaltlich liegt die fünfte Leinwandmission hingegen ganz weit vorne. Denn Regisseur Matthew Vaughn verpasste den Mutanten eine gelungene Frischzellenkur. Erzählt wird die Vorgeschichte des Kampfes zwischen Bösewicht Magneto und Telepathiegenie Professor X. Die Story Anfang der 60er-Jahre steht der über telepathische Fähigkeiten verfügende Student Charles Xavier (James McAvoy) noch am Anfang seiner Mutantenforschung. In Oxford lernt er den Auschwitz-Überlebenden Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) kennen, der ebenfalls übermenschliche…

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Elizabeth Halsey (Cameron Diaz) ist keine Lehrerin wie sie im Buche steht. Sie trinkt, nimmt Drogen und kann es kaum erwarten, einen Millionär zu heiraten, um den lästigen Job loszuwerden. Da kommt ihr der reiche Aushilfslehrer Scott Delacorte (Justin Timberlake) als potenzieller Goldesel gerade recht. Die kurzweilige Bad-Taste-Comedy mit einer grandios aufspielenden Cameron Diaz läuft auf Blu-ray fünf Minuten länger als im Kino (siehe Bild unten). Bild: Der Cinemascope-Transfer ist fast durchgehend bunt, scharf und detailreich – so wie man es von einer durchgeknallten Komödie erwartet. Das in seiner Intensität schwankende Filmkorn stört kaum und wird stets artefaktfrei wiedergegeben. Wer…

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Wussten Sie, dass es ein "Star Wars"-Weihnachtsspecial gibt, in dem Chewbaccas Wookie-Familie 20 Minuten lang vor sich hin grunzt (ohne Untertitel) und dass von jedem "Star Wars"-Film dutzende Fan-Schnittfassungen im Inter­net kursieren? Dies und mehr aus dem "Star Wars"-Universum erfährt man in "The People vs. Geroge Lucas". Doch solch teils skurril anmutende Informationen sind ein Abfallprodukt, denn im Fokus der unterhaltsamen wie informativen Dokumentation steht die Hassliebe zwischen den "Star Wars"-Fans und dem "Star Wars"-Schöpfer. Anhand von 634 Stunden Filmmaterial, 14 Terabyte Speicherplatz, 126 Interviews sowie tausenden Fanmails und Materialeinreichungen geht Regisseur Alexandre O. Philippe der Frage nach, wie es…

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Den 15-jährigen Jun verschlägt es aus unserer Gegenwart ins 9. Jahrhundert, inmitten eines Krieges zwischen Monstern und den Menschen von Kyoto. Als prophezeiter Drachenbändiger soll er das Blutvergießen beenden. Toll animierter Fantasy-Anime mit Öko-Botschaft. Bild: Der Cinemascope-Transfer überzeugt mit hoher Kantenschärfe (keine Doppelkonturen), gezeichnete Hintergründe und Computertexturen bieten viele Details. Auch der homo­gene Kontrast und die kräftigen Farben gefallen. Ton: Der Sound spielt räumlich, differenziert und mit hoher Dynamik. Geräusche und Effekte sprechen regelmäßig die Rears an, die Monsterangriffe donnern mit satter Bassunterstützung. Der O-Ton spielt etwas dynamischer und plastischer. Extras: "Concept-Art-Galerie" mit 64 Zeichnungen. Die Wertung Film 4…

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Im Jahr 2194 bombardieren Aliens die Erde mit radioaktiven Meteoriten. Als letzte Hoffnung der Menschheit bricht die Mannschaft des Schlachtschiffs Yamato zum Planeten Iscander auf, um dort ein Mittel gegen die tödliche Strahlung zu finden. Schon 1974 düste die Yamato als Anime durchs japanische Fernsehen, nach drei Staffeln, etlichen Direct-to-Video-Produktionen und Anime-Kinofilmen war eine Realverfilmung des Stoffes überfällig. Der Blockbuster begeistert mit spektakulären Raumschlachten, tollen Special Effects und nostalgischem Space-Opera-Feeling, die über Plotschwächen hinwegsehen lassen. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist scharf und detailreich, plastisch gleitet die Yamato durchs All. Öfters rauscht es auch mal stärker, was vor allem in reinen CGI-Aufnahmen…

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Im Jahr 2027 versinkt England im Chaos, Terroranschläge gehören zum Alltag und seit 18 Jahren wurde kein Kind mehr geboren. Unterhaltsames wie sozialkritisches Endzeitszenario mit einem starken Clive Owen. Bild: Obwohl das Bild mittels Grautönen und Kontrastfilter auf schmutzig getrimmt wurde, kommt dank hoher Detailauflösung oft HD-Feeling auf. Rauschen sieht stets nach feinem Filmkorn aus. Ton: Während eines Häuserkampfs bringen basskräftige Explosionen die Hosenbeine zum Flattern und Schusswechsel zischen einem direktional um die Ohren. Auch ruhige Szenen wurden mit Umgebungsgeräuschen gut vertont. Extras: Bild-in-Bild-Track, "Angriff der Männer" (7:35), "Es bleibt Hoffnung" (27:17), entfallene Szenen (2:23), "Futuris-tisches Design" (8:39), "Visuelle Effekte"…

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Eigentlich liegt der besondere Reiz des Zwei-Personen-Kammerspiels über ein geschiedenes Ehepaar, das sich nach Jahren auf einer Hochzeit wiedertrifft, darin, dass der gesamte Film eine einzige Split-Screen-Montage ist. Auch die Boni gehen intensiv auf dieses kreative Stilmittel ein. Blöd nur, dass auf der Blu-ray nicht die Split-Screen-Version, sondern lediglich die "single frame"-Fassung zu finden ist. Bild: Trotz HD-Videodreh wirkt das Bild filmisch, allerdings erreicht die Schärfe nur selten überdurchschnittliches Niveau, was auch an den vielen diffusen Lichtquellen liegt. Ton: Das Hochzeits-Setting wurde hier und da mit Hintergrundgeräuschen wie Gesprächen oder Musik unterlegt. Extras: Interviews (46:50), Making-of (3:48), "Tellurie Filmfestival 2005"…

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Carl Allen (Jim Carrey) führt ein trostloses Leben – bis er sich eines Tages von einem Motivationstrainer (Terence Stamp) zum lebensbejahenden Optimisten umpolen lässt. Doch Carls neue Offenheit birgt auch Tü­cken. Mittelprächtiger Abklatsch von Carreys Hit "Der Dummschwätzer". Bild: Das Schärfeniveau ist zwar gut, doch wünscht man sich oft mehr Details und eine höhere Tiefenwirkung. Für einen brandneuen Film etwas enttäuschend – knappe vier Punkte. Ton: Neben vielen Song-Einspielungen kann vor allem die "Ja"-Versammlung mit Bass und Effekten tonal überzeugen. Extras: "Improvisationen am Set" (3:59), "Komische Stunts" (11:52), "Am Set mit Danny Wallace" (8:32), "Der Sound der Zukunft" (5:28), "Sag…

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1958 – der Schüler Michael lernt die 20 Jahre ältere Schaffnerin Hanna (Kate Winslet) kennen und lieben. Vor dem Akt muss er ihr immer vorlesen. Doch erst Jahre später erfährt Michael die Wahrheit über Hannas dunkle Vergangenheit. Oscarprämierte Kino-Adaption des deutschen Bestsellers. Bild: Trotz oft bräunlicher Farbgebung, diffusen Lichtquellen und Gegenlichtaufnahmen (50er-Jahre-Optik) ist das Schärfe- und Detailniveau meist sehr gut. Ein schönes HD-Bild. Ton: Von einigen wenigen Surroundeffekten abgesehen, geben hier die gut verständlichen Dialoge den Ton an. Extras: Audiokommentar, Making-of (23:30), entfallene Szenen (54:40), "Gespräch zwischen Stephen Daldry und David Kross" (9:46), "Kate Winslet über die Kunst des…

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