Im Namen des medizinischen Fortschritts versuchen Will Caster (Johnny Depp) und seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) ihrem neuen Großrechner emotionale Kompetenz einzuhauchen. Doch bevor die beiden ihr bahnbrechendes Experiment vollenden können, wird Caster bei einem Attentat schwer verletzt. Kurzerhand verbindet Evelyn das Gehirn ihres Mannes mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. Trotz interessanter Themen über Maßlosigkeit und Verantwortung fehlt dem Regiedebüt von Christopher Nolans Kameramann Wally Pfister jeglicher Spannungsbogen – zumindest gehen die Schauwerte in Ordnung.
Bild: Der Cinemascope-Transfer wurde mittels Rauschfilter nicht nur der Körnung beraubt (gedreht wurde auf 35mm), auch die Detailzeichnung hat unter der elektronischen Bearbeitung gelitten. Anschließend wurde die glattgebügelte Optik nachgeschärft – das Endresultat sieht über weite Strecken eher wie eine DVD aus. Ferner wirkt das Bild oft zu dunkel, in Schattenbereichen gehen Details verloren (77:02). Für einen neuen Film dieser Größenordnung enttäuscht das Endergebnis – gerade noch vier Punkte.
Ton: Die meiste Zeit kommt die 7.1-Abmischung klanglich einwandfrei aber unspektakulär von vorne, nur um während der Schlüsselszenen mit tollen Surround-Effekten und akustischen Schwenks förmlich zu explodieren. Dicke vier Punkte.
Extras: Making-of (11:15), Mini-Making-of (3:15), „Das Versprechen einer künstlichen Intelligenz“ (2:23), „Die Gefahr künstlicher Intelligenz“ (2:06), „Was ist Transzendenz?“ (2:16), „US-Premiere“ (7:51), B-Roll (13:13), Interviews (27:11), Bildergalerie, Trailer.
| Die Wertung | |
| Film | 3 von 6 Punkten |
| Bildqualität | 4 von 6 Punkten |
| Tonqualität | 4 von 6 Punkten |
| Bonusmaterial | 2 von 6 Punkten |
| Die technischen Daten | |
| Anbieter | Tobis |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Bildformat | 2,35:1 (1080/24p) |
| Ton Deutsch | DTS-HD Master Audio 7.1 |
| Ton Englisch | DTS-HD Master Audio 7.1 |
| Untertitel | deutsch, englisch |