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    Blu-ray-Filme

    Blu-ray-Test: La La Land

    20. Juli 20172 Minuten Lesezeit

    la-la-land-cover„Wie bringt man das traditionelle Hollywood-Musical, das künstlichste Genre, das es überhaupt gibt, mit dem echten Leben zusammen?“ Diese Frage trieb Regisseur Damien Chazelle dazu, das Drehbuch zu „La La Land“ zu schrei­ben, wie man im umfangreichen Bonusmaterial erfährt. Von seinem Freund und Komponisten Justin Hurwitz, mit dem er bereits beim oscarprämierten Drama „Whiplash“ zusammenarbeitete,  stammen sowohl die Musik als auch die Songs. Der Lohn für ihre Mühen: Nicht weniger als 6 Oscars gingen an die auch als 4K-Disc erhältliche Musical-Romanze, darunter „Beste Regie“ für Chazelle sowie „Beste Musik“ für Hurwitz.

    Verpackt in fein choreografierte Tanzeinlagen, gefühlvolle Songs und fantasievolle Bilder erzählt der Film die Liebesgeschichte einer erfolglosen Schauspielerin (Oscar für Emma Stone) und eines arbeitslosen Jazz-Pianisten (Ryan Gosling), die in Los Angeles nach dem großen Glück streben.

    Um seine Rolle möglichst authentisch spielen zu können, nahm Gosling monatelang Klavierunterricht – zu sehen, aber leider nicht zu hören in „Klavierschüler Ryan Gosling“. Ebenfalls interessant ist „Another Day of Sun“. Hier erfährt man, dass für die große Eröffnungsszene eine Autobahnauffahrt drei Tage lange gesperrt wurde, um dort proben und drehen zu können.

    Fazit: Große Träume, große Gefühle, große Musik: „La La Land“ ist eine unglaublich charmante Hommage an die klassischen Hollywood-Musicals.

    Bild: Digitales Filmkorn und diverse eingesetzte Filter (u.a. 21:10) sorgen für einen dezent „alten“ Look. Dennoch mangelt es nicht an Schärfe und auch Farben werden sauber durchgezeichnet – dank ausgewogenem Kontrast am Tag genauso wie im schummrigen Nachtclub. Lediglich manches Detail wird nicht ganz sauber aufgelöst.

    Ton: Die zahlreichen Musikstücke dominieren den Film und klingen toll. Von der großen Eröffnungsnummer auf dem Freeway über Synthie-Pop während einer Party (26:52) bis hin zur Jazzband im Nachtclub (61:08) wird nicht mit Dynamik, Feinauflösung und Atmosphäre gespart. Sonstige Effekte sind selten (Großstadtlärm 16:03), aber ebenfalls schön räumlich präsent. Beim Atmos-Track laufen Teile von Instrumenten und Gesang zwar auf den Höhenboxen mit, bleiben jedoch sehr leise.

    Extras: Audiokommentar von Regisseur Chazelle und Komponist Hurwitz, 12 Featurettes (84:00), Trailer, Teaser „Audition“, Teaser „City of Stars“.

    Die Wertung 
    Film 6 von 6 Punkten
    Bildqualität 5 von 6 Punkten
    Tonqualität 6 von 6 Punkten
    Bonusmaterial 4 von 6 Punkten
    Die technischen Daten
    Anbieter Studiocanal
    Bildformat 2,40:1 (1080/24p)
    Tonspur Deutsch Dolby Atmos / TrueHD 7.1
    Tonspur Englisch Dolby Atmos / TrueHD 7.1
    Untertitel deutsch

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