Technical Audio Devices Laboratories, Inc. (TAD) präsentiert den TAD-A1000D als jüngste Ergänzung seiner Evolution-Serie. Der neue Vollverstärker verbindet die sorgfältig entwickelte Verstärkerschaltung des bewährten A1000 mit TADs proprietären Technologien zur digitalen Signalverarbeitung und D/A-Wandlung. Damit richtet er sich an anspruchsvolle Musikliebhaber, die analoge und digitale Quellen gleichermaßen in ihr Audiosystem einbinden möchten.
„Der Vollverstärker A1000D ergänzt den weiterhin erhältlichen A1000 um eine zusätzliche, attraktive Ausstattungsvariante. Gemeinsam mit der Kombination aus C1000 Vorverstärker und M1000TX Endverstärker bietet die Evolution-Serie damit flexible Optionen, einen TAD-Verstärker zum Herzstück des eigenen Audiosystems zu machen: als konsequent für analoge Quellen ausgelegter Vollverstärker, als integrierte Lösung für analoge und digitale Quellen oder als separate Vor- und Endverstärkerkombination“, erklärt Jürgen Timm, Consultant to the CEO bei Technical Audio Devices Laboratories.
Das neue Digital Main Board: Präzision vom ersten Takt bis zum analogen Signal
Im Mittelpunkt des A1000D steht das neue Digital Main Board. Es führt vier digitale Eingänge, eine hochpräzise Masterclock und eine auf Signalreinheit ausgelegte D/A-Wandlung zusammen. Dabei reicht der Entwicklungsanspruch über die Unterstützung hochauflösender Formate hinaus: Die TAD-Ingenieure stimmen Taktgebung, Datenübertragung und die anschließende analoge Signalaufbereitung gezielt aufeinander ab, um feine musikalische Details, dynamische Abstufungen und räumliche Informationen zu bewahren.
Ein symmetrischer, ein koaxialer und ein optischer Digitaleingang sowie eine USB-Schnittstelle ermöglichen die Einbindung verschiedener Digitalquellen. Über den symmetrischen und koaxialen Eingang verarbeitet der A1000D PCM-Abtastraten bis 192 kHz, über den optischen Eingang bis 96 kHz. USB unterstützt PCM-Signale bis 384 kHz sowie DSD64, DSD128 und DSD256 mit bis zu 11,2 MHz. So lassen sich beispielsweise kompatible Netzwerktransporter, CD/SACD-Laufwerke sowie Computer direkt mit dem Verstärker verbinden.
Masterclock-Technologie aus der Reference-Serie
Für die präzise Taktgebung kommt der hauseigene Ultra-High-Precision Crystal Generator (UPCG) der dritten Generation zum Einsatz. Diese Technologie wurde ursprünglich für den CD/SACD-Spieler D700 der Reference-Serie entwickelt und zeichnet sich durch ein besonders hohes Träger-Rausch-Verhältnis (C/N – carrier-to-noise) aus. Die Abwesenheit von Rauschanteilen im Signal garantiert einen besonders „schwarzen“ Hintergrund der akustischen Bühne und somit die Darstellung feinster musikalischer Details.
Der TAD-eigene Oszillator verwendet einen SC-Cut-Quarz zur Reduzierung des Phasenrauschens. Seine Auslegung minimiert zudem temperaturbedingte Frequenzabweichungen bei Raumtemperatur und vermeidet effizient thermische Einflüsse. Die dauerhaft stabile Taktbasis schafft eine wesentliche Voraussetzung für eine fließende, dynamische Musikwiedergabe mit präziser räumlicher Darstellung.
Asynchrone USB-Übertragung für hochauflösende Musik
Die von TAD entwickelte asynchrone USB-Schaltung reduziert Verzögerungen bei der Signalverarbeitung im FPGA (Field Programmable Gate Array). Dadurch werden Verzerrungen bei sehr niedrigen Signalpegeln minimiert – ein wichtiger Aspekt bei der Wiedergabe leiser Details und fein ausklingender Töne.
Im Zusammenspiel mit dem UPCG ermöglicht die USB-Schnittstelle eine hochpräzise Verarbeitung von HiRes-Audio PCM- und DSD-Signalen bis hin zu DSD256.
Aufwendige D/A-Wandlung mit direkter Stromgegenkopplung
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Übergang vom digitalen zum analogen Signal. In der Strom-Spannungs-Wandlung, der sogenannten I/V-Stufe, setzt TAD einen eigenen Verstärker mit Stromgegenkopplung ein. Dieser führt den Ausgangsstrom der D/A-Wandler direkt in die Gegenkopplung zurück und ermöglicht dadurch eine vereinfachte, auf hohe Signalreinheit ausgelegte Schaltung.
Die Konstruktion verbindet eine niedrige Impedanz mit hoher Unempfindlichkeit gegenüber Störeinflüssen und leitet das gewandelte Signal an die Vorverstärkerstufe weiter. Nichtmagnetische Kohleschichtwiderstände in der I/V-Gegenkopplung sowie sorgfältig selektierte und paarweise abgeglichene FETs unterstreichen den hohen Bauteilaufwand.
Auch die Integration in das Gesamtkonzept des A1000D folgt diesem Anspruch: Digitale Eingangsstufe, Vorverstärker und Endverstärker verfügen über getrennte Massepunkte. Innerhalb des Gehäuses ist die digitale Eingangsstufe in einer eigenen Kammer untergebracht.
Bewährte Verstärkertechnik als Fundament
Der A1000D übernimmt die Verstärkerarchitektur des A1000. Die BTL-Schaltung (Bridge-Tied Load) verbindet pro Kanal zwei Verstärker in einer symmetrischen Konfiguration. Der Aufbau ist auf größtmögliche Symmetrie zwischen positiven und negativen Signalpfaden sowie zwischen linkem und rechtem Kanal ausgelegt – bis hin zu Leiterbahnführung und Kabellängen.
Separate Transformatorwicklungen sowie Gleichrichtungs-, Glättungs- und Stabilisierungsschaltungen für jeden Kanal unterstützen diese konsequente Auslegung. Ein leistungsfähiger Ringkerntransformator und vier speziell für TAD entwickelte Siebkondensatoren mit jeweils 33.000 μF stellen eine souveräne Energieversorgung sicher.
In der Vorverstärkerstufe arbeitet ein einstufiger Verstärker mit Stromgegenkopplung, dessen Technologie ursprünglich für Vorverstärker der Reference-Serie entwickelt wurde. Sorgfältig aufeinander abgestimmte FET-Paare verbessern die Stabilität der Schaltung. Die elektronische Lautstärkeregelung mit geschaltetem Widerstandsnetzwerk ermöglicht eine präzise Pegelanpassung.
Mechanische Ruhe, klare Gestaltung
Das Gehäuse unterteilt Vorverstärker, Endverstärker, Transformator, Steuerschaltung und digitale Eingangsstufe in fünf separate Kammern. Die Stromversorgung ist zusätzlich mechanisch und elektrisch abgeschirmt. Drei Gerätefüße mit innenliegenden, umgekehrten Spikes reduzieren die Übertragung äußerer Schwingungen auf das Chassis.
Der zentral angeordnete Lautstärkeregler läuft auf hochpräzisen Kugellagern und verbindet feinfühlige Bedienung mit der klaren, symmetrischen Gestaltung der Evolution-Serie. Groß dimensionierte Lautsprecheranschlüsse nach dem Vorbild der Reference-Endverstärker sorgen für eine stabile Verbindung zu den Lautsprecherkabeln.
Drei Wege zum TAD-Verstärkersystem
Mit dem A1000D erweitert TAD die Wahlmöglichkeiten innerhalb der Evolution-Serie. Der bewährte A1000 bleibt die Lösung für Musikliebhaber, die ausschließlich analoge Quellen nutzen möchten. Der neue A1000D ergänzt dieses Konzept um eine integrierte digitale Signalverarbeitung und D/A-Wandlung. Die Kombination aus C1000 und M1000TX wiederum bietet separate Vor- und Endverstärker für komplexer aufgebaute Anlagen mit Erweiterungsoptionen. Gemeinsam ist allen drei Konzepten der Anspruch von TAD, Musik mit natürlicher Ausdruckskraft, präziser Abbildung und souveräner Dynamik wiederzugeben.
Verfügbarkeit:
Der neue Vollverstärker TAD-A1000D ist ab Dezember 2026 bei ausgewählten, qualifizierten Fachhandelspartnern zum UVP von 33.000 Euro (inkl. 19% MWSt.) verfügbar.
Die rein analog ausgestattete Variante TAD-A1000 ist weiterhin zum UVP von 26.000 Euro (inkl. 19% MWSt.) erhältlich.
TAD empfiehlt als Spielpartner den SACD/CD-Spieler TAD-D1000TX und als ideale Ergänzung Lautsprecher der Evolution-Serie wie die TAD-E1AX oder kompakte Monitore wie die TAD-CE1TX oder TAD-ME1TX.
