Auf den ersten Blick wirkt das 120 Euro teure Philips-Radio TAZ 6000 aus der Zeit gefallen, lässt das Erscheinungsbild doch 1990er-Flair aufkommen, nicht zuletzt aufgrund des Segment- Displays auf der Vorderseite. Direkt darunter befindet sich das Bedienfeld zur Wiedergabesteuerung und Quellenwahl. Als Eingänge stehen Bluetooth, USB, 3,5-mm-Aux-In sowie ein CD-Laufwerk an der Oberseite bereit. Die Toploader-Mechanik wirkt allerdings nicht sonderlich hochwertig.
Klassik-Radio
Um seiner Radiofunktion gerecht zu werden, empfängt der TAZ 6000 nicht nur DAB+, sondern auch UKW. Die bei schlechtem Empfang unterstützende Teleskopantenne befindet sich auf der Rückseite und misst voll ausgefahren 40 Zentimeter. Bis zu 30 Sender lassen sich manuell speichern, wobei drei Knöpfe an der Oberseite als Favoriten festgelegt werden können. Hier finden sich auch Tasten für Lautstärke und den Sleep-Timer.
Die Stromzufuhr ist ebenfalls nicht wirklich up to date, denn für unterwegs ist kein wiederaufladbarer Akku verbaut, stattdessen sind sechs Babyzellen-Batterien nötig. Trotz des geringen Gewichts von 1,26 Kilogramm ist das Gerät für den mobilen Einsatz aber ohnehin nicht gedacht, denn einen Tragegriff sucht man vergebens.
Angesichts einer Verstärker-Leistung von 4 Watt wundern wir uns nicht über das dürftige Audio-Erlebnis. Zwar gehen die Mitten noch in Ordnung, doch Höhen und Bass werden teils komplett verschluckt – mehr als eine dialoglastige Hintergrundberieselung ist da nicht zu empfehlen. An modernen Funktionen ist zumindest Auracast an Bord, daneben ist eine App-Steuerung möglich.

Der Testbericht Philips TAZ 6000 (Gesamtwertung: Ausreichend, Preis/UVP: 120 Euro) ist in audiovision Ausgabe 10-2025 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Über den optischen Auftritt mag man streiten, die Tonqualität dieser 120 Euro teuren CD-Radio-Kombi von Philips ist aber bescheiden.
Thomas Stuchlik

