Obwohl „Superman“ mit seinen ersten drei Leinwand-Abenteuern kommerzielle Vorarbeit geleistet hatte, avancierte „Supergirl“ (Test hier) im November 1984 mit einem US-Kinoeinspiel von 14 Millionen zu einem veritablen Flop. 20 Jahre später erging es „Catwoman“ nicht besser. Trotz prominenter Besetzung mit den Oscar-Preisträgerinnen Halle Berry und Sharon Stone konnte der Film nicht mal seine Produktionskosten einspielen – obendrein hagelte es goldene Himbeeren. Erst in den letzten Jahren gewannen Superheldinnen auch den Kampf an der Kinokasse – allen voran Gal Gadot, die es als „Wonder Woman“ 2017 auf weltweit 823 Millionen Dollar brachte. Auch Scarlett Johansson (Bild) war als „Black Widow“ (2021) mit 380 Millionen erfolgreich – trotz Corona-Pandemie. Die weiblich dominierte Darstellerriege von „Black Panther: Wakanda Forever“ kam 2022 gar auf 859 Millionen Dollar. Als bislang einzige Dame durchbrach Brie Larson in der Rolle der „Captain Marvel“ (2019) die magische Milliarden-Dollar-Grenze am weltweiten Box-Office. Ihr Nachfolge auftritt in „The Marvels“ (2023) war mit 206 Millionen Dollar hingegen weit weniger erfolgreich.
