Im März 2016 feierte Eric Clapton seinen 70. Geburtstag. Zwei Monate später spielte der Gitarrenmeister in der Londoner Royal Albert Hall sein 200. Konzert – 50 Jahre nach seinem ersten Auftritt dort. Auf der Setlist standen unvergessene Klassiker wie „Layla“, „I Shot The Sheriff“, „Cocaine“ und „Tears in Heaven“. Ein musikalisches Highlight, das jetzt seine Premiere auf UHD-Disc feiert.
Bild- & Tonqualität: Der rauscharme 4K-Transfer liegt zur Überraschung mit 60 Bildern pro Sekunde (4K/60p) vor, was für flüssige Kameraschwenks und ruckelfreies Zupfen von Gitarrensaiten sorgt. Schärfe und Feinzeichnung sind top, Farben fallen natürlich und dank HDR-Kodierung teils recht kräftig aus (u.a. die Beleuchtung). Der anspringende, präsente 5.1-HD-Mix stammt von der alten Blu-ray, die nicht beiliegt, und holt das Gitarrenspiel körperhaft und voluminös ins Wohnzimmer – wobei Instrumente auch von den Rear-Boxen schallen. Vorne bleibt die Ortung trotzdem erhalten. Claptons Gesang klingt natürlich wie verständlich. Bassgitarre und Drums machen zudem guten, wenn auch nicht übermäßigen Druck. Vermisst haben wir etwas die authentische Akustik der Albert Hall sowie Live-Atmosphäre, die erst wirklich auflebt, wenn das Publikum applaudiert. Trotzdem reicht es für 5 Punkte.
Die Extras: Als Goodie gibt es den Bonus-Song „Little Queen of Spades“ (16:58) und ein Booklet. Die Disc steckt leider nur in einer dünnen Papphülle, die nicht nur Sammler abschrecken dürfte.

| Die Wertung | |
| Musik | 6 von 6 Punkten |
| Bildqualität | 5 von 6 Punkten |
| Tonqualität | 5 von 6 Punkten |
| Bonusmaterial | 1 von 6 Punkten |
| Die technischen Daten | |
| Anbieter | Mercury, Universal Music |
| Format | UHD-Blu-ray |
| Länge | 106 Minuten |
| Bildformat | 2,35:1 |
| Tonspuren | DTS-HD Master Audio 5.1 PCM 2.0-Stereo 24 Bit / 48 kHz |
