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    Velodyne DB-15 (Test)

    28. Juli 20246 Minuten Lesezeit

    Subwoofer mit 15-Zoll-Treibern sind rar gesät im Heimkino-Markt. Das ist sehr schade, wie der Test des 1.650 Euro teuren Velodyne DB-15 zeigt.

    Der Subwoofer-Spezialist Velodyne stammt ursprünglich aus den USA. Der einstige Besitzer und Chefentwickler Dave Hall verschob seine unternehmerische Tätigkeit zunehmend auf andere Bereiche und verlor das Interesse an Subwoofern. Er verkaufte diesen Teil seines Reichs 2019 an die Hamburger Firma Audio Reference, die sich bis dato vorrangig mit dem Vertrieb von Hifi und Heimkino-Geräten beschäftigt hatte. Mansour Mamaghani, der Chef von Audio Reference, entschied, den größten Teil des Velodyne-Programms beizubehalten, identifizierte aber eine Lücke im Produktportfolio: bei Subwoofern der unteren Mittelklasse. Dafür gibt es in Deutschland definitiv einen Markt, den Velodyne zunächst nicht bedienen konnte. Das änderte sich mit der Deep-Blue-Serie, die die Hamburger in Eigenregie entwickelten und in China fertigen lassen.

    Als einer von wenigen Herstellern bietet Velodyne in vielen Serien – wie bei Deep Blue – auch Modelle mit 15-Zoll-Treibern, also Chassis mit 38 Zentimetern Durchmesser, an. Bei den meisten Mitbewerbern ist bei 30 Zentimetern Schluss, da bei noch größeren Tieftönern die Anforderungen an die Gehäusegröße und Gehäusestabilität deutlich ansteigen. Auch der größere Treiber selbst trägt mit seinem erhöhten Material- und Fertigungsaufwand zur Zurückhaltung vieler Hersteller bei.

    Die Schwingspule des Treibers ragt deutlich sichtbar über den Luftspalt hinaus und verspricht so große Hubfähigkeit.
    Sehr aufgeräumt und kompakt ist die Elektronik des DB-15 aufgebaut.
    Subwoofer und Treiber-Membranfläche
    Der alte Spruch von Liebhabern amerikanischer Autos, nämlich „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum“ gilt analog auch für Subwoofer – wenn man „Hubraum“ durch „Membranfläche“ ersetzt.

    Basschassis mit größerem Durchmesser fällt es einfach leichter, tiefe Frequenzen mit hohem Pegel zu erzeugen, und zwar schlicht aus physikalischen Gründen: Will man mit einem Treiber beispielsweise einen 20-Hertz-Ton mit dem gleichen Wiedergabe-Pegel erzeugen wie einen 40-Hertz-Ton, ist dazu der vierfache Hub notwendig. Oder man verwendet einen Treiber mit der vierfachen Fläche und einem entsprechend reduzierten Hub. Das würde weniger Stress für das Material, eine geringere Verstärkerleistung und reduzierte Verzerrungen bedeuten. Denn ein großer Hub geht auch bei modernen Chassis immer mit einem Anteil an Verzerrungen einher, der Klirrfaktor kann da schnell Werte im zweistelligen Bereich aufweisen. Zwar ist das menschliche Gehör im Tieftonbereich nicht besonders sensibel gegenüber Verzerrungen, hörbar werden sie aber doch.

    Ein grundsätzlicher Nachteil von Treibern mit großer Membranfläche, und der Hauptgrund, warum sie in den heutigen, designorientierten Zeiten selten eingesetzt werden, ist folgender: Sie benötigen Gehäuse mit großem Volumen. In zu kleinen Gehäusen können sie ihre Fähigkeiten erstmal nicht entfalten, weil sie das geringe Luftvolumen hinter der Membran an ihrer Arbeit hindert. Erst wenn ihr Übertragungsverhalten massiv entzerrt wird, also tiefe Frequenzen stark angehoben werden, ist ihr Frequenzgang wieder linear. Das macht aber nur mit aktiven Lösungen, also im Lautsprechergehäuse integrierten Verstärkern, wirklich Sinn. In passiver Bauweise ist das nicht möglich.

    Der massive 15-Zoll-Treiber des DB-15 verspricht dank seiner großen Membranfläche gute Tiefbass-Fähigkeiten. Als Größenvergleich dient eine 9-Volt-Batterie.

    Technik
    Zurückhaltung gehörte schon zu USA-Zeiten bei Velodyne nicht gerade zum Firmen-Portfolio, also gab es auch bei den norddeutschen Nachfolgern keinen Grund, sich übermäßig darin zu üben: Vorhang auf für den DB-15 aus besagter Deep-Blue-Serie, wie der Name suggeriert mit einem 15-Zoll-Treiber – und der hat es in sich. Seine 75-Millimeter-Schwingspule sorgt beispielsweise mit Unterstützung des voluminösen Doppelmagneten für einen kräftigen Antrieb.

    Dabei schaut sie vorn und hinten ein gutes Stück aus dem Luftspalt, was man durch die Entlüftungsöffnungen im Korb gut beobachten kann und das nahelegt, dass der Treiber eine Hubfähigkeit im deutlich zweistelligen Millimeterbereich mitbringt. Die Membran selbst fertigt Velodyne aus verstärktem Polypropylen, was auch bei knackigen Impulsen für genügend Steifigkeit sorgen soll, um verzerrungsträchtiges Verbiegen unter Last zu vermeiden. Die Polplatte hinten versahen die Entwickler mit einer weiteren Entlüftungsöffnung, um einem Luftstau unter der Staubschutzkappe vorzubeugen. Zur Vermeidung von Strömungsgeräuschen ist sie zudem abgerundet.

    Als Gehäuse setzt Velodyne einen Würfel aus MDF-Platten ein, dessen Seiten gerade so groß gewählt wurden, dass der Treiber auf die Front passt. Die ist immerhin 52 Millimeter dick und dadurch gegen Vibrationen gefeit und stabil genug, um den nicht gerade leichtgewichtigen Treiber bombensicher zu halten. Die restlichen Gehäuse wände sind noch 19 Millimeter stark und umfangreich versteift.

    Die knapp 90 Liter Innenvolumen, die das geschlossene Gehäuse aufweist, sind erfahrungsgemäß für einen 15-Zoll-Treiber zu klein bemessen, um tief in den Basskeller zu reichen. Ergo muss die Elektronik den fraglichen Bereich anheben und dieses Manko ausgleichen.

    Daher benötigt der antreibende Verstärker einen massiven Leistungsüberschuss, denn schon eine Pegelanhebung von sechs Dezibel bedeutet eine Vervierfachung der Leistung – eine Anhebung von 12 Dezibel eine Versechzehnfachung. Mit anderen Worten, wenn der Bereich um 20 Hertz um 12 Dezibel angehoben werden soll, müsste der Verstärker dort 16 Mal so viel Leistung zur Verfügung stellen wie ohne die Anhebung. Kein Wunder, dass der Schaltverstärker des DB-15 mit einer Dauer-Verstärkerleistung von 450 Watt – und 1.000 Watt Impulsleistung – daherkommt.

    Nicht nur Pegel und Trennfrequenz, sondern auch die Phase ist beim DB-15 stufenlos regelbar. Der LFE-Eingang, dessen Signal nicht über das Tiefpassfilter läuft, lässt sich zu einem zweiten Subwoofer durchschleifen.

    Ansonsten findet sich auf der Rückseite alles, was man fürs Heimkino benötigt: Neben den Cinch-Eingängen für linken und rechten Kanal, deren Signale vom Tiefpassfilter (regelbar von 50 bis 150 Herz) beeinflusst wird, bietet der Sub einen LFE-Eingang ohne Filterung. Dessen Signal lässt sich zudem per Ausgangsbuchse an einen weiteren Sub durchschleifen. Ein Hochpegel-Eingang mit Lautsprecherklemmen und ein Phasenregler sind ebenfalls vorhanden. Auf eine Fernbedienung und Raumkalibrierfunktionen muss man hingegen verzichten.

    Tonqualität
    Standesgemäße 20 Hertz untere Grenzfrequenz erreichte der DB-15 im Messlabor. Dabei ließen die Entwickler Vernunft walten, denn unterhalb davon setzt ein steilflankiges Hochpassfilter dem Tieftontreiben ein Ende. Selbst ein 38-Zentimeter-Treiber hat nicht unendlich viel Hub, irgendwann sind auch seine physikalischen Grenzen erreicht. Dass Velodyne die beim DB-15 auslotet, zeigen die 107 Dezibel maximaler Schalldruck bei höchster und 106 Dezibel bei niedrigster Tiefpassfi lter-Einstellung.

    Der Auftritt des DB-15 im Hörraum geriet dann auch mehr als überzeugend: Schon bei eher zivilen Pegeln beeindruckt der Velodyne mit kraftvollem, trockenem und wie selbstverständlichem Spiel. Die Bassdrum von Omar Hakim bei seinem „Listen Up“ kommt schön knackig und konturiert, aber mit angenehmem Druck auf die Magenwände. Auch die Bassgitarre von John Illsley auf seinem „Railway Tracks“ wirkt sonor, kräftig und wohldefiniert. So richtig in Fahrt kommt der Velodyne bei brachialen Heimkino-Abmischungen wie „Terminator – Die Erlösung“, wo er selbst mit XXL-Pegeln kaum in Verlegenheit zu bringen ist. Da rummst und kracht es ausgesprochen realistisch, wenn die Motorrad-Robots einer nach dem anderen gegen das nächste Autowrack krachen. Und wenn die Flugrobots über und unter der Brücke dröhnen, gibt es eine Extra-Massage für die Magenwände und die Hosenbeine fangen an zu flattern. Erst wenn die Pegel „völlig unvernünftig“ werden, regelt ein Limiter den Sub herunter. Das ist aber nicht als Minuspunkt zu verstehen, sondern spricht für eine saubere und sachkundige Gesamtabstimmung des Subs. Zudem spielt er nie vorlaut oder gar dröhnig, sondern stets präzise und definiert.

    Der Testbericht Velodyne DB-15 (Gesamtwertung: 86, Preis/UVP: 1.650 Euro) ist in audiovision Ausgabe 5-2024 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • VELODYNE DB-15 (audiovision 5-2024)In den Warenkorb

      VELODYNE DB-15 (audiovision 5-2024)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    86 Sehr gut

    Wer wissen will, wie viel man aus einem 15-Zoll-Basstreiber in einem kompakten Gehäuse herausholen kann, sollte sich unbedingt den Velodyne DB-15 anhören; ein echtes Subwoofer-Highlight.

    Michael Nothnagel

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