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    Samsung GQ55QN85C (Test)

    20. Juli 20258 Minuten Lesezeit

    Auf dem Papier gilt Samsungs GQ55QN85C als Einsteiger-Fernseher. Dazu passt auch der verhältnismäßig moderate Preis von 1.400 Euro. In der Realität punktet der Flachmann mit Quantum-Matrix-Technologie – so viel sei an dieser Stelle schon verraten – mit einer überdurchschnittlichen Performance, die ihn deutlich von einem Einsteiger-TV abhebt. Der 55-Zöller arbeitet mit mehreren tausend Mini-LEDs. Auf wie viele Dimming-Zonen diese verteilt sind, behält Samsung traditionell für sich. Es sollen mehr als 500 sein. Vom Vorgänger QN55B ist der markante sechseckige Metallfuß geblieben, den die Koreaner auf den Namen „Hexagon Plate“ getauft haben. Die Vorteile der Mini-LEDs machen sich auch bei der Gehäusetiefe bemerkbar: Inklusive Anschlüssen ist der GQ55QN85C gerade mal 2,6 Zentimeter tief. Mini-LEDs lassen sich nämlich extrem kompakt bauen. Umrahmt ist der Flachmann von einem hochwertigen und schlanken Metallrahmen. Wem 55 Zoll zu klein sind: Die Serie ist ebenfalls in 65, 75 und 85 Zoll zu Preisen zwischen 2.000 und 3.500 Euro erhältlich. Wichtig zu wissen: Samsung ändert seine Preise auf der eigenen Homepage regelmäßig innerhalb von kurzen Abständen. Der 55-Zöller kostete so vor Kurzem noch 2.000 Euro, für den 85-Zöller waren gar 1.500 Euro mehr fällig.

    Ausstattung und Praxis
    Auf die externe Anschlussbox von Samungs Spitzenmodellen muss man beim QN85C verständlicherweise verzichten. Direkt in den Geräterücken sind unter anderem die Twin-Tuner für Kabel, Satellit und DVB-T2 integriert. Aufnahmen auf USB-Festplatte und zeitversetztes Fernsehen (Time-Shift) werden unterstützt. Gute Nachricht für Gamer: Es muss nicht unbedingt ein OLED sein, auch der LCD-TV mit Mini-LEDs bringt alle wichtigen Voraussetzungen mit. Sämtliche vier HDMI-Ports unterstützen dank Auto Low Latency Mode (ALLM), Variable Refresh Rate (VRR) und 4K-Wiedergabe mit 120 Hertz die 2.1-Spezifikationen. Hinzu kommen FreeSync Premium Pro und HGiG (HDR Gaming Interest Group), um optimiertes HDR-Gaming zu ermöglichen. Über den „Gaming Hub“ besteht die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu Cloud-Gaming-Plattformen, Konsolenspielen und Spiele-Apps aufzubauen.

    Als Aggregat setzt Samsung den Neural Quantum Prozessor 4K mit Künstlicher Intelligenz (KI) und 20 neuronalen Netzwerken ein. Dieser lernt dem Hersteller zufolge Bild für Bild dazu, analysiert dieses und versucht, sich optimal an jedwede Sehbedingung anzupassen. Im Menü findet man diverse Helfer wie „Adaptives Bild“, „Aktiver Sprachverstärker“, „Adaptiver Ton+“ und „Adaptive Lautstärke“, die beispielsweise nicht nur den Sound verbessern, sondern auch die Helligkeit automatisch optimieren und abhängig vom Lichtpegel im Raum und dem aktuell ausgewählten Inhalt versuchen, die beste Bildqualität darzustellen. Das Feature „Q-Symphony“ gestattet es, beim Einsatz einer kompatiblen Samsung-Soundbar den Ton parallel über den Flat-TV und den zusätzlichen Lautsprecher auszugeben.

    Die Tizen-Oberfläche mit schwarzem Hintergrund und farbigen Kacheln ist übersichtlich, informativ und stylisch. Hier hat man Zugriff auf eine riesige App-Auswahl, dazu gehören unter anderem HD+, Disney+, Apple TV+, WOW, Rakuten TV, Joyn und Magenta TV. Ganz neu an Bord ist die App FIFA+, die nicht nur alle Spiele der Fußball-Weltmeisterschaften, sondern auch Dokumentationen, Dokuserien und Portraits zugänglich macht.

    Klein und fein: Durch die Tasten-Mehrfachbelegungen lässt sich der Samsung-Steuerstab nicht ganz so intuitiv wie andere Fernbedienungen betätigen. Hat man das Konzept einmal verinnerlicht, kommt man mit dem schwarzen Helfer aber problemlos zurecht. Geladen wird die Fernbedienung per Sonnen- und Kunstlicht oder via USB. So braucht man nie mehr die Batterien zu wechseln.

    Stark: Der GQ55QN85C ist mit Twin-Tunern und vier HDMI-Ports ausgestattet, die alle HDMI 2.1 unterstützen. „CI+“-Module werden per Adapter angeschlossen.
    Sieht gut aus: Die Tizen-Oberfläche punktet durch einen modernen Look, eine klare Formensprache und farbige Symbole. Der Bedienkomfort ist hoch.
    Multi View: Ein Inhalt ist nicht genug
    Fernsehen oder YouTube, Blu-ray oder doch lieber im Smartphone stöbern? Beim GQ55QN85C heißt es nicht oder, sondern und! Denn im „Multi View“-Modus können Nutzer zwei Quellen gleichzeitig auf dem TV-Display darstellen. Dieser steht in den „Einstellungen“ zur Verfügung und ist direkt über den Startbildschirm zu erreichen. Samsung bietet zwei Layouts zur Auswahl an: Entweder werden beide Fenster gleich groß nebeneinander dargestellt, oder ein Inhalt wird in einem kleineren Fenster oben rechts eingebettet. Auch das Live-Bild einer Webcam lässt sich auf dem Panel anzeigen, sofern diese über ein USB-Kabel mit dem 55-Zöller verbunden ist.

    Eigene erstellte Layouts lassen sich mit den gewünschten Quellen speichern und können beim nächsten Mal direkt gestartet werden. Um ein Smartphone mit dem Flat-TV zu verbinden, genügt es, dieses an den Flachmann zu erhalten. Dank NFC (Near Field Communication) wird eine Verbindung automatisch aufgebaut. Anschließend lässt sich der Inhalt auf den Samsung spiegeln, eine parallele Darstellung mit einem anderen Inhalt ist ebenfalls möglich.

    Freie Auswahl: Samsung erlaubt es, zwei Quellen beliebig zu kombinieren. Verfügbar sind zudem zwei unterschiedliche Layouts für die Darstellung.

    Ein Samsung-spezifisches Extra ist der „Ambient-Modus“ mit diversen ansprechenden Hintergründen, die den 55-Zöller nicht nur in TV-Pausen verschönern, sondern auch dank Nachrichten und Wetterdaten informativer gestalten. Über den Eintrag „Einstellungen“ blendet der Koreaner im unteren Drittel des Bildes praktische Parameter etwa zum Anpassen der Energie-Settings, zum Verändern des Bildmodus und zum Modifizieren von Bildschärfe, Kontrast und Farbton ein.

    Als Sprachassistenten macht der GQ55QN85C neben Alexa auch Bixby zugänglich. Hierzu befindet sich auf der sehr kompakten Fernbedienung die Mikrofontaste. Der kleine Steuerstab benötigt keine frischen Batterien. Der integrierte Akku wird per Sonnen- oder Kunstlicht bzw. über seinen USB-C-Port aufgeladen. Zum Streamen von Fotos, Videos und Musik unterstützt der Koreaner neben Chromecast und Bluetooth auch Apple AirPlay 2. Super komfortabel ist die für iOS und Android kostenlos erhältliche App „SmartThings“. So kann man den Fernseher nicht nur per Mobilgerät steuern, sondern sogar automatisch kalibrieren und Videos aus Streamingportalen wie YouTube oder Netflix vom Fernseher auf Smartphone oder Tablet streamen.

    Bild- und Tonqualität
    Direkt nach dem Einschalten sind wir mit den ersten Testsequenzen auf dem 55-Zöller schon sehr zufrieden. Bis wir merken, dass der „Eco“-Modus eingestellt ist. Ein Wechsel zum „Standard“- und testweise zum „Dynamisch“-Modus, und das Display des 55-Zöllers explodiert förmlich. „Die schönsten Orte der Welt“ sind unfassbar leuchtstark, bunt, dynamisch und plastisch. Phänomenal, mit welcher Wucht der Samsung Meere, Wiesen, Wüsten, Seen, Nationalparks und Regenwälder zum Leben erweckt. Die Anzahl unterschiedlicher Blau- und Grüntöne ist riesig, Übergänge gelingen ganz geschmeidig und stufenlos. Atemberaubend sehen die Aufnahmen aus der Antarktis aus. Eigentlich gibt es hier ja „nur“ Wasser und Eis. Der Samsung setzt die Eislandschaft dennoch großartig in Szene – mit so vielen unterschiedlichen Blau- und Weißabstufungen, dass man sie kaum für möglich hält. Chapeau, großes Kino!

    Von wegen Einsteiger: Im SDR-Farbraum ist der Samsung so präzise wie seine teureren Brüder. Der „Filmmaker“-Modus ist top voreingestellt.
    Minimales Defizit: Im DCI-P3-Spektrum hat der Samsung bei Grün noch etwas Luft nach oben, die anderen Farbtöne trifft er jedoch nahezu vorbildlich.

    Im „Film“- bzw. „Filmmaker“-Modus ist der GQ55QN85C nicht mehr ganz so plakativ, die Kulissen sehen dafür jetzt extrem realistisch aus. Schärfe und Tiefenwirkung bleiben exzellent. Die Blickwinkelstabilität ist gut, kann mit der von OLEDs oder den höherpreisigen LCD-TVs von Samsung aber nicht ganz mithalten. Bewegungen gelingen super geschmeidig, mit „Unschärfeminderung“, „Judder-Minderung“ und „LED Clear Motion“ stehen drei effektive Parameter für Feinschliff zur Verfügung.

    Aufgrund eines noch bestehenden Software-Bugs konnten wir die Maximalhelligkeit des Samsung nicht ermitteln. Jeweils im 10-Prozent-Weißfeld des „Dynamisch“- und „Standard“-Modus betrug die Helligkeit deutlich weniger als 200 Candela. Bei einem Weißanteil von 50 Prozent schaffte der 55-Zöller hingegen beachtliche 872 bzw. 775 Candela, die 1.000-Candela-Marke dürfte er also knacken. Im farblich besten „Filmmaker“-Setting waren in der Spitze 748 Candela drin. 650 Candela waren es bei einem Weißanteil von 50 Prozent, 510 Candela bei vollflächigem Weiß. Der ANSI-Kontrast fällt mit 4.900:1 enorm hoch aus.

    Nichts Neues gibt es beim Thema Dolby Vision, auf diesen HDR-Standard verzichtet Samsung noch immer. Stattdessen unterstützt der Neo QLED HLG, HDR10, HDR10+ und HDR10+ Adaptive. HDR-Titel wie „Unser Planet“ auf Netflix profitieren von der hohen Leuchtkraft des Displays und den kräftigen Farben. Empfehlenswert ist es, auch mal den „Intelligenten Modus“ und das Setting „EyeComfort“ auszuprobieren – Letzteres passt die Darstellung je nach Tageszeit an und verwendet abends beispielsweise wärmere Farben. „Automatisches HDR-Remastering“ verleiht neuerdings auch SDR-Inhalten einen etwas dynamischeren Look.

    Die Schwarzdarstellung des Flachmanns ist erstaunlich gut, besser als beim Vorgänger. „Lokales Dimming“ sollte auf Standard stehen. Bei frontaler Draufsicht ist Schwarz super dunkel, Aufhellungen um weiße Einblendungen muss man mit der Lupe suchen. Selbst bei seitlicher Betrachtung ist der Lichterkranz dezent, die Homogenität der Ausleuchtung ist klasse, Filmbalken bereiten auch in komplett abgedunkelten Räumen viel Freude.

    Das 2.2.2-Kanal-System mit 60 Watt unterstützt Dolby Atmos. Die Sprachwiedergabe des 55-Zöllers ist angenehm klar. Die Breite der Akustik überzeugt, die Raumfülle ist ordentlich. Auch mit der Qualität der Musikwiedergabe sind wir zufrieden. Das Bassvolumen ist jedoch ausbaufähig.

    Der Testbericht Samsung GQ55QN85C (Gesamtwertung: 89, Preis/UVP: 1.400 Euro) ist in audiovision Ausgabe 10-2023 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • Samsung GQ55QN85C (audiovision 10-2023)In den Warenkorb

      Samsung GQ55QN85C (audiovision 10-2023)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    89 Sehr gut

    Wow, mit dem GQ55QN85C erhält man extrem viel Fernseher für vergleichsweise wenig Geld. Dazu einen Flat-TV ohne Schwächen: Helligkeit, Farbdarstellung, Schwarzwert, Ausstattung, Bedienkomfort und Ton: Der 55-Zöller ist ein Rundum-sorglos-Paket, bei dem man sich lediglich noch Dolby Vision an Bord wünschen würde.

    Jochen Wieloch

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