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    Hisense 120L9HA (Test)

    28. Juli 20258 Minuten Lesezeit

    Der Hisense-Projektor 120L9HA bringt die passende Leinwand gleicht mit. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die das neue Ultrakurzdistanz-Modell bereithält.

    Das neue LaserTV-Flaggschiff (so bezeichnen die Chinesen seit jeher ihre Ultrakurzdistanz-Beamer) besteht aus zwei Komponenten: Dem eigentlichen Projektor und einer 120 Zoll CLR-Leinwand. Um den Transport durch Treppenhäuser zu ermöglichen, ist sie zerlegt und wird in einer rund 50 Kilogramm schweren Verpackung mit den Maßen 1,76 x 0,65 x 0,51 Meter geliefert. Mit einer Breite von 61 und einer Tiefe von 35 Zentimeter sollte der Projektor auf jedem Sideboard Platz finden. Der Stromverbrauch ist mit 181 Watt (Maximalhelligkeit) und 0,1 Watt (Standby) gering.

    Ausstattung und Technik
    Der 120L9HA ist ein Ein-Chip-DLP-Projektor mit 0,47-Zoll-DMD, der über eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel verfügt. Via XPR-Shift-Technologie werden UHD-Bildsignale bis zu 3.840 x 2.160 Pixel unterstützt. Als Lichtquelle verwendet Hisense die Trichroma-Technologie mit roten, grünen und blauen Laserdioden (siehe Kasten), die eine Lichtausbeute von 3.000 Lumen erzielen und 107 Prozent des Rec.2020-Farbraums abdecken. Um die Augen vor allzu neugierigen Blicken zu schützen, dimmen Näherungssensoren die Laser, wenn jemand ihnen zu nahe kommt.

    Dank der CLR-Technologie unterdrückt die 120 Zoll große Leinwand das Umgebungslicht wirkungsvoll. Um dies zu bewerkstelligen, wurden mikroskopisch kleine Lamellen auf dem Soft-Screen aufgetragen. Diese reflektieren das von unten aufprojizierte Licht Richtung Zuschauer. Von oben auftreffendes Umgebungslicht wird wirkungsvoll in andere Richtungen gelenkt. Der optimale Betrachtungswinkel beträgt bis 140 Grad. So kommen auch seitlich auf der Couch sitzende Zuschauer in den Genuss der vollen Lichtausbeute.

    Die Tastatur der Fernbedienung ist übersichtlich konstruiert, aber nicht beleuchtet. Direktwahltasten für beliebte Streaminganbieter sind ebenso vorhanden wie Lautstärkeregler, Kanalwechsler, Sprachsteuerung und ein Zahlenfeld.

    Dank CLR-Leinwand und hoher Lichtausbeute setzt sich der 120L9HA wirkungsvoll gegen Tageslicht durch und bietet seitlich sitzenden Zuschauern ein gefälliges Bild.
    Die Inhalte der ZDF-Mediathek liegen nur in 720p-Auflösung vor. Dank der guten Skaliereigenschaften des L9HA überzeugen sie trotzdem.
    Das 2021er-Remake von „West Side Story“ überzeugt auf dem L9HA, da dunkle Bereiche bestens durchgezeichnet sind.
    Dolby Vision und HDR10+
    Der Hisense 120L9HA unterstützt die HDR-Formate Dolby Vision – und wie wir im Rahmen des Testprozedere festgestellt haben, überdies HDR10+. Dafür werden Bild für Bild die Metadaten in den Quellsignalen analysiert. Da Leinwandgröße (120 Zoll), Bildformat (16:9), Gainfaktor der Leinwand und Lichtausbeute des Projektors bekannte Größen sind, errechnet der 120L9HA daraus die optimalen Wiedergabeparameter, um Filme in Dolby Vision und HDR10+ bestmöglich darzustellen. Filme wie „Elvis“ aus 2021 und „Top Gun: Maverick“ gewinnen im Vergleich zur statischen HDR10-Variante an Leuchtkraft und Durchzeichnung. Überdies erscheinen die Farben eine Spur brillanter.

    Das HDR-Format Dolby Vision wird in „Top Gun: Maverick“ von der Ultra HD Blu-ray zuverlässig vom 120L9HA erkannt.
    Unser Player zeigt, dass er „Elvis“ in HDR10+ ausgibt. Das tun Player nur, wenn der Projektor dieses HDR-Format unterstützt. Ansonsten gibt er den Film in HDR10 aus.

    Für die automatische Bildformatanpassung wird ein Smartphone benötigt. Via QR-Code und WLAN wird dieses mit dem Projektor gekoppelt. Die rein digitale Anpassung kostet aber sichtbar Auflösung. Manuell kann die Geometrie ebenfalls an bis zu acht Positionen angepasst werden.

    Die Zwischenbildberechnung MEMC lässt sich in sechs Stufen einstellen. Mittels „Benutzer“ kann die Wirkungsweise an den eigenen Geschmack angepasst werden. Dafür steht ein Schieberegler zur Verfügung. Der Filmmaker-Modus zeigt Spielfilme so, wie es sich die Regisseure vorstellen. Dafür sind alle bildverfremdenden Tools im Projektor deaktiviert. Bei Bedarf lassen sich Zwischenbildberechnung, dynamische Helligkeitsregelung und Umgebungslichtsensor aber nutzen.

    Neben den statischen HDR-Formaten HDR10 und HLG unterstützt der 120L9HA auch Dolby Vision und HDR10+ (siehe Kasten rechte Seite).

    Damit der Projektor wie ein TV genutzt werden kann, ist das Betriebssystem VIDAA U6 installiert. Hier stehen praktisch alle angesagten Apps zur Verfügung, darunter Netflix, Disney+, AppleTV+, Amazon Prime Video, YouTube, Rakuten TV, DAZN, Maxdome und die Mediatheken.

    Per Recorderfunktion können digitale Fernsehinhalte für die spätere Wiedergabe aufgezeichnet werden. Hierzu muss man lediglich ein USB-Speichermedium (USB-Stick oder Festplatte) anschließen, das in NTFS oder FAT32 formatiert ist. Via internem Mediaplayer werden die Aufnahmen abgespielt. Zudem werden gängige Containerformate wie AVI, MP4, MKV und TS unterstützt, um weitere Inhalte von der Festplatte zu projizieren.

    Stereoton wird über zwei 20-Watt-Lautsprecher ausgegeben. Der Sound kann mit einem benutzerdefinierbaren Equalizer noch angepasst werden. 3D-Filme unterstützt der 120L9HA hingegen nicht.

    Unsere Messung belegt, wie hervorragend der Graustufenverlauf eingestellt werden kann. Alle Abstufungen von 0 bis 100 Prozent sind farbneutral.
    Unsere Makroaufnahme deckt rote Farbsäume auf und zeigt, dass die vertikalen Streben am Geländer nicht vollständig reproduziert werden.
    Der Hisense 120L9HA besitzt drei HDMI-Eingänge, wovon einer eARC unterstützt. Ein Kopfhöreranschluss, LAN und Digital Out für die Tonübertragung sind vorhanden. Der USB-Port kann zur Stromversorgung genutzt werden. Eine weitere USB-Schnittstelle befindet sich an der rechten Gehäuseseite, um eine USB-Festplatte anzuschließen. Zwei Antennenbuchsen und ein CI+ Slot komplettieren das Anschlussfeld.
    RGB-Laser mit TriChroma-Technologie
    Hisense nutzt die TriChroma-Technologie. Dahinter verbirgt sich eine Tripple-Laser-Lichtquelle. Der L9HA hat rote, grüne und blaue Laserdioden implementiert. Damit erzeugt er ein Farbspektrum, das 107 Prozent des Rec.2020-Farbraums entspricht. Das Besondere daran ist, dass er diese Farben mit sehr hoher Lichtausbeute darzustellen vermag. Das können aktuell nur Heimkino-Projektoren mit Laserlicht. Mit LED und Gasentladungslampen ist diese Kombination derzeit (noch) nicht möglich im Konsumersegment.

    Die Lebensdauer beziffert der Hersteller auf 25.000 Stunden. Wer den Hisense wie einen Fernseher 4 Stunden pro Tag nutzt, erreicht erst nach 17 Jahren diese Stundenzahl.

    Dieses Diagramm zeigt, wie viel größer das Rec.2020-Spektrum ist gegenüber DCI-P3 und Rec.709.
    Unsere Messung belegt, dass das Farbspektrum des L9HA ab Werk größer ist als der Farbraum Rec.2020.

    Installation und Bedienung
    Aus einer Distanz von rund 31 Zentimetern wird das 120-Zoll-Display vollständig ausgeleuchtet. Einen Fokusregler gibt es nicht, weil (wie bei einem Fernseher) die Bildgröße vorgegeben ist. Ab Werk ist die Schärfe exakt auf diese 120 Zoll bis zum Rand eingestellt. Das On-Screen-Display ist übersichtlich strukturiert. Auf der Startseite befinden sich die beliebten Apps. Weitere können aus dem App-Store heruntergeladen werden. Die Navigation gelingt zügig, ohne spürbare Verzögerung.

    Licht und Farbe
    Ab Werk steht der Hisense 120L9HA im Bildmodus „Standard“, der mit rund 7.500 Kelvin etwas zu kühl abgestimmt ist. Wir wechseln auf „Film maker“ und deaktivieren den Umgebungslichtsensor (Automatischer Lichtsensor). Für die Kalibrierung stehen uns Gamma Equalizer, Gain/Offset-Regler (2-Punkte und 20-Punkte) sowie ein vollständiges 6-Achsen-Farbmanagement zur Verfügung. Mit nur wenigen Anpassungen erhalten wir eine Lichtausbeute von 2.852 Lumen. Die Farbtemperatur beträgt rund 6.500 Kelvin für HDR und SDR. Die Farbräume Rec.709, DCI-P3 und Rec.2020 werden jeweils zu 100 Prozent abgedeckt.

    Die Kontrastwerte fallen typisch für einen DLP-Projektor aus: 1.450:1 (On/Off), 1.350:1 (Inbild), 220:1 (ANSI). Dynamisch lassen sich diese Werte für On/Off noch auf unendlich steigern, weil die Laser auf „Hoch“ einfach abschalten, wenn ein Schwarzbild zugespielt wird. Diese Regelung ist sichtbar und missfällt uns ob des Helligkeitspumpens. Fast unsichtbar arbeitet hingegen die dynamische Regelung auf „Niedrig“. Hier kommen immer noch ordentliche 4.660:1 heraus. Der Schwarzwert beträgt nativ 1,97 Lumen, was eher einem Dunkelgrau entspricht. Dynamisch verbessert sich dieser Wert auf 0,60 Lumen.

    Das Betriebssystem VIDAA bietet Smartfunktionen und jede Menge vorinstallierte Apps.
    Mit der Bewegungskompensation „Film“ ergibt sich ein überaus natürlicher Filmlook, ganz ohne Soap-Effekt.
    Der automatische Lichtsensor sollte ausgeschaltet werden, um die höchste Lichtausbeute auch im abgedunkelten Raum zu erhalten.

    Bild und Ton
    Zunächst einmal gefällt uns, wie leise der Hisense ist. Mit 23 Dezibel ist er im Raum praktisch nicht mehr zu hören. Die Schärfe ist über die gesamte Bildfläche ordentlich. Allerdings schmälern dünne rote Farbsäume an kontrastreichen Kanten den guten Eindruck (Bild oben). Aus üblichen Betrachtungsabständen fallen diese aber nicht auf. Mit Bewegungskompensation auf „Aus“ stellt sich typisches 3:2-Pulldownruckeln ein, weil der 0,47-Zoll-Chip alle Inhalte von 24 und 50 Hz mit 60 Hz reproduziert. Dieses Ruckeln verschwindet umgehend, sobald der Modus „Film“ verwendet wird. Hiermit stellt sich eine natürliche 24-Hz-Wiedergabe ein, die Cineasten schätzen. Der DLP-Regenbogeneffekt ist aufgrund der schnellen Schaltzeiten der Laserdioden für uns kaum wahrnehmbar. Allenfalls in Weltraumaufnahmen und im Abspann können wir diesen Effekt erzwingen.

    HDR-Inhalte bis zu 4.000 Nits werden vom L9HA mittels Tone Mapping dargestellt. Bildsignale darüber überstrahlen ins Weiß. In „Sully“ sind daher nicht alle Informationen auf den Displays zu sehen, wenn Kapitän Sully nachts über den Times Square joggt. Ungeachtet dessen werden alle von uns getesteten Filme angenehm hell projiziert. Sogar schwierige UHD-Blu-ray-Titel wie „Top Gun: Maverick“ erstrahlen in voller Pracht. Während des Mach-10-Fluges leuchten die Sterne am Himmel aufgrund der hohen Maximalhelligkeit eindrucksvoll. Die rote Geschwindigkeitsanzeige im Cockpit haben wir selten so farbintensiv erlebt. Dolby Vision wird ebenso zuverlässig projiziert wie HDR10+. Anpassungen werden vom Beamer selbstständig übernommen und den jeweiligen Bildmodi zugeordnet, so dass verschiedene Einstellungen für die unterschiedlichen HDR-Formate möglich sind. Zur Hochform läuft der Hisense auf, wenn Filme das volle Rec.2020-Farbspektrum besitzen. „Unsere Erde 2“ führt im Sekundentakt zu HDR-Wow-Momenten. Ebenso der Actionklassiker „Matrix“ mit seinen sensationell glühenden Grünfarbtönen. Mit 95 Prozent fällt die Color Uniformity hervorragend aus, so dass das Bild über die gesamte Fläche gleichmäßig ausgeleuchtet ist.

    Der Testbericht Hisense 120L9HA (Gesamtwertung: 85, Preis/UVP: 6.000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 9-2023 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

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      Hisense 120L9HA (audiovision 9-2023)

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    AV-Fazit

    85 Sehr gut

    Der Hisense 120L9HA ist ein 4K-Ultrakurzdistanz-Projektor mit 120-Zoll-CLR-Leinwand, der sich mit langlebiger RGB-Laserlicht-Quelle auch gegen Tageslichteinfall behauptet. Dank Smartfunktionen, Dolby Vision und vielen Apps ist er eine attraktive Alternative zu XXL-Fernsehern.

    Michael B. Rehders

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