„Ghosts Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“ feiert seine deutsche TV-Premiere am Sonntag, den 8. März um 21:00 Uhr auf National Geographic WILD. Ebenfalls ab dem 8. März ist die Doku auf Disney+ zum Streamen verfügbar.
Außergewöhnliche Expedition auf der Suche nach mythischen Riesen
Tief in den Wäldern des nebelverhangenen Hochlands Angolas, herrscht ein Rätsel: die sagenumwobenen Geisterelefanten von Lisima, die möglicherweise noch lebenden Nachfahren des größten jemals registrierten Landsäugetiers. Dr. Steve Boyes, Naturschutzbiologe und Leiter des National Geographic Okavango Wilderness Project, ist fest entschlossen, ihre Existenz nachzuweisen. Um diese scheuen Elefanten aufzuspüren, haben sich Boyes und sein Forscherkollege von National Geographic, der Ethnobiologe Kerllen Costa, mit drei erfahrenen KhoiSan-Fährtenlesern zusammengetan, um dort Erfolg zu haben, wo moderne Technologie versagte.
Werner Herzog lässt sich von der Natur leiten und erzählt im unverwechselbaren „Herzog-Stil“
Unter der Regie des legendären Filmemachers Werner Herzog, der auch Sprecher und Drehbuchautor der Dokumentation ist, erzählt „Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“ eine poetische Geschichte über das Überleben, die Wiederannäherung und die fortwährende Kraft uralten Wissens im Angesicht moderner Verluste. Mit seiner unverwechselbaren Stimme begleitet Herzog die Dokumentation. Fasziniert von den Menschen, denen er begegnet, von ihren Lebensumständen und Mythen, in denen sich die Grenzen zwischen Tier- und Menschenwelt auflösen, lässt er die Zuschauerinnen und Zuschauer an den unerschöpflichen Geheimnissen unserer Welt teilhaben. Weltpremiere feierte der Film bei den Filmfestspielen von Venedig 2025, bei denen Werner Herzog den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk erhielt. „Nach der Begegnung mit Steve Boyes stieß ich unerwartet auf ein Projekt, das sich wie die Jagd nach Moby Dick, dem Weißen Wal, anfühlte – und das mit großer Dringlichkeit. Wie viele meiner Filme ist auch dieser eine Erkundung von Träumen, von Fantasie – abgewogen gegen die Realität. Der Film führte mich in das, was die einheimischen Stammesangehörigen das ‚Land am Ende der Welt‘ nennen“, so Herzog.
Bildband von Steve Boyes als Neuerscheinung und Ergänzung zum Dokumentarfilm
Ergänzend zum Film erscheint am 3. März der Bildband „Okavango and the Source of Life“ von Steve Boyes. Das Buch erweitert die Reise über die Leinwand hinaus und präsentiert über 100 eindrucksvolle Fotografien, detaillierte Karten und Boyes’ persönliche Reflexionen von jahrelangen, anstrengenden Expeditionen zu den angolanischen Quellflüssen des Okavango. Es dokumentiert dieselben verbliebenen Wasserwege, Gemeinschaften und fragilen Ökosysteme, die auch im Film erkundet werden, und vermittelt die physischen und emotionalen Belastungen, die die Navigation durch eine lange Zeit vom Krieg abgeschnittene Wildnis mit sich bringt. Das Buch enthält neben einem Vorwort von Prinz Harry, dem Herzog von Sussex, auch Porträts von Menschen, denen Dr. Steve Boyes auf seinen Expeditionen begegnete – und die ihr traditionelles Wissen von Generation zu Generation weitergaben. So bietet „Okavango and the Source of Life“ eine inhaltlich und visuell eindrucksvolle Begleitung zum filmischen Erlebnis.
Vielfach ausgezeichnetes Regie- und Produktionsteam
„Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas“ wurde von Werner Herzog inszeniert, gesprochen und geschrieben. Produziert wurde der Film von Herzog für Skellig Rock, Inc. und von Ariel León Isacovitch für The Roots Production Service. Sobey Road Entertainment ist Produktionspartner, die ausführenden Produzenten sind Brian Nugent, Andrew Trapani, Emerson G. Farrel, David Sze, David B. Kirk, Terrence Battle, Richard Sneider, Christopher White und Casey Graf. Für National Geographic Documentary Films fungieren Carolyn Bernstein, Executive Vice President Documentary Films, und Tim Horsburgh, Vice President Documentary Films, als ausführende Produzenten.
