Mit der Entwicklung des ersten KI-optimierten Spielfilms aus Deutschland startet derzeit ein Filmprojekt, das eine etablierte Erzählwelt erstmals mit einem neuen kreativen Herstellungsprozess verbindet. Entstehen soll ein Kinofilm mit klarer erzählerischer Handschrift – entwickelt von einem Kreativ-Hub, der sich für dieses Projekt formiert hat.
Initiiert wurde dieser Hub von dem Autorenduo Moritz Matthies – dem Pseudonym von Hans Rath und Edgar Rai – gemeinsam mit Regisseur Maurus vom Scheidt und Produzent Florian Deyle. Ziel der Zusammenarbeit ist die erste Kinoadaption der Erdmännchen-Krimis – entwickelt in einem Prozess, der Stoffentwicklung, Regie, visuelle Konzeption und Herstellung von Beginn an zusammenführt.
Der entstehende Spielfilm wird nahezu vollständig KI-gestützt hergestellt. Dabei geht es weniger um Technik als um die Organisation des kreativen Prozesses: Entwicklung, Regie, Produktion und AI-Creation stehen von Beginn an in engem Austausch und beeinflussen sich während der gesamten Herstellung gegenseitig. Klassische Gewerke wie Szenenbild, Kamera, Maske und Kostüm sind jetzt fester Bestandteil der Entwicklung und bestimmen im Vorfeld den eigentlichen Prozess der Animation.
Im Zentrum der Kinoadaption stehen Ray und Rufus, das Erdmännchen-Duo, das seit Jahren das narrative Rückgrat der Reihe bildet. Ihre Dynamik – Instinkt trifft Analyse und Impuls trifft Überlegtheit – macht sie zu ungewöhnlichen Ermittlern und zugleich zu Figuren, in denen sich ein breites Publikum wiedererkennt. Ray und Rufus sind keine klassischen Helden, sondern eigenwillige Charaktere mit Zweifeln und Humor, die sich in einer komplexen Welt orientieren müssen. Genau diese Mischung aus Reibung, Wärme und lakonischem Witz macht sie zu idealen Protagonisten für einen Animationsfilm, der aus einer klaren europäischen Perspektive erzählt werden soll.
Mit über 2,3 Millionen verkauften Romanen und Hörbüchern zählen die Erdmännchen-Krimis zu den erfolgreichsten deutschen Krimi-Reihen. Das Weihnachts-Special „Geschenkt“, das im Oktober vergangenen Jahres erschien, und sich wie die anderen elf Bände der Reihe über Monate in den Top Ten der Bestseller-Listen hielt, erwies sich dabei als geeigneter Ausgangspunkt für eine Verfilmung: Als Prequel erzählt es von den detektivischen Anfängen des Duos, verbindet kriminalistische Spannung mit Humor und Emotion und nutzt mit Weihnachten einen universellen erzählerischen Rahmen. Verortet in Berlin entsteht so die Vorlage für einen unterhaltsamen Animationsfilm, der seine Herkunft zeigt und zugleich ein internationales Publikum anspricht.
Ein prägendes Element der Wahrnehmung der Erdmännchen ist die Stimme von Christoph Maria Herbst. Er liest die Hörbücher der Reihe seit Beginn und hat die Figuren maßgeblich geprägt. Auch beim bereits veröffentlichten Proof-of-Concept-Trailer, der online auf große Resonanz gestoßen ist, war er beteiligt und gab Ray und Rufus ihren vertrauten Tonfall. Dieser Proof-of-Concept-Trailer wurde im Netz mit großem Interesse aufgenommen und diskutiert und bietet einen ersten Eindruck von Tonalität, Figurenwelt und Produktionsansatz des Kreativ-Teams.
Derzeit laufen Gespräche mit Förderinstitutionen, Streamingplattformen sowie mit weiteren Kooperationspartnern bei Entwicklung und Produktion. Das Projekt stößt insbesondere wegen der Verbindung aus etablierter IP, innovativem Herstellungsprozess und vergleichsweise kosteneffizienter Umsetzung auf großes Interesse.
Mit der Kinoadaption der Erdmännchen entsteht damit nicht nur der erste maximal KI-optimierte Spielfilm aus Deutschland, sondern auch ein Modell für eine neue Art der Filmherstellung: entwickelt von erfahrenen Autoren, Regie und Produktion – und geleitet von einer IP, die im Buchmarkt längst bewiesen hat, dass sie ein großes Publikum begeistern kann.
