Auf 16 Millimeter für 85.000 Dollar gedreht, spielte Tobe Hoobers „The Texas Chainsaw Massacre“ (1974) allein in den USA gut 30 Millionen Dollar ein. Trotzdem dauerte es zwölf Jahre bis zur Fortsetzung (Test hier). Bei uns wurde der Film nicht nur indiziert, sondern wegen Gewaltverherrlichung obendrein beschlagnahmt. Damit waren die deutschen Gesetzeshüter nur konsequent, hatte man das Original 1984 doch ebenfalls beschlagnahmt. Mittlerweile sind beide Beschlagnahmungen aufgehoben und die ungekürzten Versionen ab 18 Jahren freigegeben.
Teil 3 aus dem Jahr 1990 erschien hierzulande erst gar nicht, eine offizielle deutsche Home-Video-Version ließ bis 2023 auf sich warten. Der mit Renée Zellweger (Bild) und Matthew McConaughey prominent besetzte vierte Teil (1999) wurde hingegen ‚nur‘ indiziert (mittlerweile aufgehoben), ebenso wie das 2006er-Prequel „Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ (noch immer indiziert), trotz drastischer Kürzungen. Michael Bays Remake (2003) des Originals wurden hingegen ungeschnitten ab 18 Jahren freigegeben.
