Das „Crow“-Remake (Test der UHD-Blu-ray hier) gehört zu den cineastischen Totalausfällen des letzten Jahres. Das Schicksal einer vermurksten Neu-Interpretation teilt sich der Film mit zahlreichen Leinwand-Kollegen – wie zum Beispiel diesen:
Get Carter (2000): Der Titelzusatz „Die Wahrheit tut weh“ trifft es, denn das Stallone-Remake kann dem Michael-Caine-Original nicht das Wasser reichen.
Flatliners (2017): Während das 90er-Jahre-Original mit Kiefer Sutherland, Kevin Bacon, Julia Roberts und einer cleveren Story aufwartet, verkommt der zweite Versuch zum schlecht gespielten Medizinpsychothriller.
Taxi (2004): Die US-Variante mit Queen Latifah und Jimmy Fallon ist leider nicht halb so lustig wie das französische Original von 1998.
Stürmische Liebe – Swept Away (2002): Im Gegensatz zur 74er-Variante zeigt das Remake lediglich, dass Madonna (Bild) nicht schauspielern kann.
Jacob‘s Ladder (2019): Ein Remake, von dem viele gar nicht wissen, dass es existiert – und das aus gutem Grund.
Rollerball (2002): Die Wiederbelebung des 70er-Jahre-Klassikers ist nicht nur handwerklich schwach, sondern auch verwirrend und belanglos.
