Um den echten Chris Kyle glaubwürdig verkörpern zu können, nahm Bradley Cooper in „American Sniper“ (Test hier) 20 Kilo an Muskeln und Fett zu. Mit dieser körperlichen Transformation befindet er sich in guter Gesellschaft. Für seine Rolle in „Nightcrawler“ erschlankte Jake Gyllenhaal um 15 Kilo und Russel Crowe warf einst seinen gestählten „Gladiator”-Body über Bord und legte für die Verkörperung des vom Leben gezeichneten Zigaretten-Konzern-Angestellten Jeffrey Wigand („Insider”) 40 Pfund zu. Um die Rolle des Boxers Jake La Motta in „Wie ein wilder Stier“ auch am Ende seiner Karriere glaubwürdig darzustellen, futterte sich Robert De Niro sogar 60 Pfund an. Für „The Machinist” verlor Christian Bale gut ein Drittel seines Körpergewichts (von 84 auf 55 Kilo, Bild) – nur um sich kurz darauf mit muskulösem 95-Kilo-Body ins Batman-Kostüm zu zwängen. Auch Tom Hanks vollzog in „Verschollen” eine XXL-Metamorphose – erst 20 Kilo anfuttern, dann 35 Kilo abnehmen.
Publizistisch am stärksten ausgeschlachtet wurde allerdings Renée Zellwegers Gewichtszunahme für „Bridget Jones” – und das, obwohl sie mit 10 Kilo verhältnismäßig bescheiden ausfiel.
