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    News

    Epson Europa veröffentlicht seinen Nachhaltigkeitsbericht

    10. Dezember 20244 Minuten Lesezeit

    Epson hat seinen europäischen Nachhaltigkeits- und ESG-Bericht (Environmental, Social and Governance – Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) 2023/24 veröffentlicht. Der Bericht beschreibt die Fortschritte, die das Unternehmen im vergangenen Jahr auf dem Weg zu seinem für 2050 gesetzten Ziel einer negativen CO₂-Bilanz und des Verzichts auf nicht erneuerbare Rohstoffe gemacht hat. Darüber hinaus zeigt der Bericht, wie Epson seine Technologien einsetzt, um zur Entwicklung praktischer und skalierbarer Lösungen für dringende Umweltprobleme beizutragen.

    „Als japanisches Unternehmen fühlen wir uns tief mit der Natur verbunden. In unserer Kultur ist die Notwendigkeit verankert, die natürlichen Ressourcen zu schützen und nachhaltig zu handeln“, so Takanori Inaho, Präsident von Epson Europe. „Wir haben uns stets von dem Grundsatz Sho Sho Sei leiten lassen, der für die Verpflichtung steht, unsere kompakten, effizienten und präzisen Technologien, die in aller Welt bekannt sind, kontinuierlich zu verbessern.

    Unser jüngster ESG-Bericht unterstreicht, mit welcher Sorgfalt und Aufmerksamkeit wir unsere unternehmenseigenen Technologien entwickeln, um zu praktischen, skalierbaren Lösungen beizutragen, die dem Schutz des Klimas dienen. Im Bewusstsein unserer Verantwortung, die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt zu verringern, setzen wir uns dafür ein, mit unserer Technologie dazu beizutragen, einige der drängendsten Umweltprobleme der Welt zu lösen.”

    Der Nachhaltigkeitsbericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Fortschritte von Epson bei der Umsetzung seiner europäischen ESG-Strategie, die auf vier Kernsäulen basiert:

    Dekarbonisierung
    Epson konnte signifikante Fortschritte bei der Umsetzung seiner Dekarbonisierungsziele erreichen. Es ist Epson gelungen, die durch Geschäftsreisen verursachten Emissionen um 19 Prozent zu reduzieren und die Lieferwege aus den asiatischen Produktionsstätten zu optimieren, wodurch in Zukunft CO2-Emissionen um 10 bis 50 Prozent pro Container gesenkt werden können. Das Unternehmen hat Pläne für den Bau einer Biomasseanlage in Japan angekündigt, mit dem Energie aus organischen Abfällen gewonnen werden soll, um so weiter die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Zudem arbeitet Epson an einer Technologie für Carbon Capture, um auch seine verbleibenden CO2-Emissionen zu reduzieren.

    Die Grenzen der Industrie erweitern
    Epson arbeitet auch weiterhin an der Entwicklung von Technologien, die zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen können. Ein Beispiel: Die Dry Fiber-Technologie (DFT) von Epson wurde ursprünglich für das Papierrecycling entwickelt, in einer Partnerschaft mit dem japanischen Designer Yuima Nakazato wird das Verfahren jedoch auch für die Herstellung von recyceltem Vliesstoff verwendet. Darauf aufbauend arbeitet das Unternehmen mit dem Hong Kong Research Institute of Textiles and Apparel (HKRITA) zusammen, um die DFT-Technologie so zu erweitern, dass auch dicht gewebte Textilfasern, die derzeit beim Recycling nicht getrennt werden, separiert werden können. Damit gewinnt die Dry Fiber-Technologie im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft weiter an Bedeutung.

    Darüber hinaus ist Epson eine gemeinsame Partnerschaft mit Designer Yuima Nakazato und Spiber Inc. eingegangen. Das japanische Biotechnologieunternehmen steht hinter Brewed Protein, einer durch Fermentation hergestellten synthetischen Proteinfaser. Bei der neuesten Kollektion von Nakazato, die auf der Pariser Fashion Week 2024 präsentiert wurde, kam Pigmenttintenstrahldruck von Epson auf Brewed Protein-Fasern zum Einsatz – ein Verfahren, das bei herkömmlichen analogen Druckmethoden nicht möglich ist. Dadurch eröffnen sich Designer:innen neue Möglichkeiten, ihre Mode nachhaltiger zu gestalten.

    Der sozialen Verantwortung gerecht werden
    Epson setzt sich auch außerhalb seines Kerngeschäfts dafür ein, sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und ethisch verantwortungsbewusst zu handeln. Das Unternehmen hat sein Engagement für Diversität, Gleichbehandlung und Inklusion (DE&I) verstärkt und umfassende Präsenzschulungen für Führungskräfte zum Thema DE&I sowie eine unternehmensweite E-Learning-Initiative eingeführt. Die indonesischen Produktionsstätten von Epson erhielten erneut die Platin-Zertifizierung im Rahmen des Validated Assessment Program (VAP) der Responsible Business Alliance (RBA)) für die Einhaltung strenger Standards in den Bereichen ethische Arbeitspraktiken, Umweltverantwortung und Verbesserung/Optimierung der globalen Lieferkette.

    Stärkung der Corporate Governance
    Epson wurde von der Prüfstelle Bureau Veritas erneut dafür zertifiziert, dass das Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) ausrichtet. Epson war das erste Technologieunternehmen, das eine Zertifizierung für sein Managementsystem zur Umsetzung der SDGs erhielt.

    Boris Manev, Direktor für Nachhaltigkeit bei Epson Europe B.V. fügt hinzu: „Wir haben eine klare Vision: Wir wollen Wegbereiter für nachhaltige Innovationen sein und neue Maßstäbe in Sachen Umweltverantwortung setzen. Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit und geschäftlicher Erfolg Hand in Hand gehen. Dies zeigt sich in Initiativen wie der Förderung des Textilrecyclings und der Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Modebranche zur Entwicklung nachhaltigerer Lösungen. Unsere Investitionen in Carbon Capture und in erneuerbare Energien sind wichtige Meilensteine auf unserem Weg in eine negative CO₂-Bilanz.“

     

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