Autor: Sascha Göddenhoff

2009 faszinierten die Progressive-Rocker von „Journey“ in Manila rund 30.000 Menschen mit „Wheel in the Sky“, „Don‘t stop believing“ und anderen Hits aus ihrer rund 35-jährigen Bandgeschichte. Das Bild überzeugt mit hoher Schärfe und guter Detailauflösung sowie klarer Ausleuchtung. Klanglich gefällt die räumliche Präsenz von Instrumenten und Gesang, die ebenso wie das begeisterte Publikum sogar hinten hörbar sind. Allerdings dürfte der Sound etwas kraftvoller sein. Auch Extras wären nett gewesen. Die Wertung  Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universal Music Format Blu-ray…

Weiterlesen

Elitekämpfer Nyx muss in geheimer Mission sein Heimatland gegen Invasoren verteidigen und zugleich eine Prinzessin beschützen. Die pathetische Animations-Action erzählt die Vorgeschichte zum Video-spiel „Final Fantasy XV“ (siehe News „Final Fantasy: 15 Spiele und drei Filme“). Bild: Schärfe und Detailzeichnung fallen hoch aus – schön zu sehen bei den fein animierten Gesichtern und Rüstungen. Der Kontrast des von dunklen Farben dominierten Bildes wurde leicht erhöht. Ton: Musik und Effekte donnern oft aus allen Boxen, auch mit Direktionalität sowie Subwoofer-Attacken spart die Fantasy-Action nicht. Stimmen bleiben dennoch stets verständlich. Extras: „Redegewandt“ (4:53), „Verfilmung“ (6:08), „Kingsglaive würdig“ (5:35), „Gefühlvolle Musik“ (6:05). Die…

Weiterlesen

New York, Anfang der 70er-Jahre: Plattenmanager Richie Finestra (Bobby Cannavale) versucht sein angeschlagenes Label mit neuen Künstlern und frischen Musikstilen wieder auf Kurs zu bringen. Dabei hat er nicht nur mit beruflichen Problemen zu kämpfen, sondern muss auch sein Privatleben in den Griff bekommen. Der schwungvolle und humoristische Blick auf das Musikbusiness und Lebensgefühl der 70er wurde von Martin Scorsese und Mick Jagger produziert, aber aufgrund schlechter Einschaltquoten von HBO nicht für ein weiteres Jahr verlängert. Das mit dezentem Grießeln und gedämpften Farben auf Retro getrimmte Bild besitzt eine hohe Schärfe und gute Feinzeichnung. Auch die Durchzeichnung bei schlechtem Licht…

Weiterlesen

Vor 15 Jahren kam es auf der Farm des reichen Ranchers Scott Briggs (Robert Duvall) zu einer Auseinandersetzung, in deren Folge ein junger Mexikaner spurlos verschwand. Als eine FBI-Agentin (Luciana Pedraza) den Fall wieder aufrollt, bringt sie sich in große Gefahr. Weitgehend spannungsarme Mischung aus Familiendrama und Thriller von und mit Oscar-Preisträger Robert Duvall („Der Pate“). Bild: Schärfe und Auflösung gefallen, auch Details an Kleidungsstücken lassen sich stets gut erkennen. In nächtlichen Szenen (1:30) dürfte die Durchzeichnung jedoch besser sein. Ton: Die zahlreichen Dialoge sind bestimmend, Effekte gibt es selten zu hören (Explosion 20:43), diese kommen dann vornehmlich aus den…

Weiterlesen

Der 7-jährige Jesus (Adam Greaves-Neal) reist mit seinen Eltern nach Nazareth. Als er vor Zeugen ein Wunder bewirkt, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer und der römische Centurio Severus (Sean Bean) erhält den Auftrag, das Kind umzubringen. Gut gespieltes Drama mit frischem Blick auf die Jesus-Geschichte (siehe Fakten-Check). Bild: Das antike Israel erscheint scharf und detailliert, nur selten wirken Szenen etwas weich. Ein leichtes Rauschen im Dunkeln sorgt für eine nicht optimale Durchzeichnung. Ton: Immer wieder machen sich Effekte auch auf den Rears bemerkbar (Gewitter 17:06, 19:11). Dagegen klingt der dynamische Score frontlastig. Extras: Making-of (10:12), entfallene Szenen (7:05),…

Weiterlesen

USA, 1974: Das mental labile Pärchen Jack (Luke Grimes) und Karen (Emily Browning) flieht aus einer psychiatrischen Klinik und mordet sich quer durchs Land – mit dem Ziel, Elvis zu töten. Skurril-blutiges Roadmovie a lá „Natural Born Killers“. Bild: Der starke Einsatz von Rauschfiltern in Kombination mit künstlichen Verschmutzungen und entsättigten Farben sorgt für einen authentischen 70er-Jahre-Look, nagt aber an der Detail- und Durchzeichnung – besonders bei schwacher Ausleuchtung (9:05). Die allgemeine Schärfe geht noch in Ordnung. Ton: Der Score mit Songs der Ära (und natürlich von Elvis)  dringt aus allen Lautsprechern. Effekte treten hingegen nur selten auf. Extras: Audiokommentar,…

Weiterlesen

Universal kann sich nicht entscheiden: Während die Animations-Komödie „Minions“ und das Bergsteiger-Drama „Everest“ deutschen Dolby-Atmos-Ton bieten, muss man bei „The Huntsman & The Ice Queen“ mit einem 7.1-HD-Mix vorliebnehmen – 3D-Audio in Form von DTS:X gibt es nur auf Englisch. Auch „Warcraft: The Beginning“ liefert nur im Original dreidimensionalen Sound, doch damit nicht genug: Bei deutscher Sprachwahl ertönt diesmal sogar nur klanglich komprimiertes Dolby Digital 5.1. Das ist bedauerlich, denn alle Lautsprecher haben bei der actionreichen Leinwand-Adaption des Fantasy-Spielehits „Warcraft“ ordentlich zu tun: Als sich das Königreich Azeroth der Invasion einer Ork-Armee gegenübersieht, ziehen Krieger Lothar (Travis Fimmel) und Magier…

Weiterlesen

Zwar spielen das antike Ägypten und seine Mythologie in „Gods of Egypt“ eine zentrale Rolle, haben mit den überlieferten Ereignissen aber nichts am Hut. Vielmehr inszenierte der für die außergewöhnliche Optik seiner Filme („Dark City“, „The Crow“) bekannte Regisseur Alex Proyas ein pompöses Fantasyspektakel mit moderner Videospiel-Ästhetik und Action bis zum Abwinken. Sonnengott Horus (Nikolaj Coster-Waldau) und Dieb Bek (Brenton Thwaites) müssen Ägypten vom bösen Set (Gerard Butler) befreien, der ebenfalls ein Gott ist (sonst würde der Filmtitel auch keinen Sinn machen). Dabei geht jede Menge zu Bruch, auch weil mächtige Ungeheuer mit von der XXL- Prügelpartie sind. Gehaltvoller als…

Weiterlesen

Sympathische Feel-Good-Komödie, inspiriert vom Leben des ehemaligen britischen Skispringers Michael „Eddie the Eagle“ Edwards: Ohne Talent, aber mit massig Ehrgeiz und der Hilfe seines Trainers (Hugh Jackman) schafft es Eddie (Taron Egerton) bis zu den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary – und springt dort in die Herzen der Fans. Bild: Ein leichter Filter trimmt das Bild auf alt, dennoch stimmen Schärfe und Detailzeichnung – nicht nur beim Sprung von der Schanze.  Ton: 80er-Synthie-Pop und andere zeitgemäße Stücke schallen dynamisch aus den Boxen. Vereinzelt sind Effekte auch auf den Rears zu hören, etwa bei Eddies Bruchlandungen im Schnee (um 24:47).  Extras:…

Weiterlesen

Danny Collins (Al Pacino) erhält mit vierzig Jahren Verspätung einen Brief von John Lennon. Durch dessen Worte angeregt, will der in die Jahre gekommene Rockstar seinen Lebensstil ändern und endlich Kontakt mit seiner Familie aufnehmen. Auf einer wahren Begebenheit beruhende Dramedy mit einem prima aufgelegten Al Pacino. Bild: Der Cinemascope-Transfer kommt scharf, ausgewogen kontrastiert und detailreich daher. Rauschen tritt nur selten auf. Ton: Bei Collins‘ Auftritten jubelt das Publikum auf den rückwärtigen Lautsprechern, während die Songs aus allen Boxen schallen. Die meiste Zeit wird allerdings nur geredet. Extras: Making-of (16:37), Albengalerie Danny Collins (0:32), Featurette (3:47), TV-Spots, Trailer. Die Wertung …

Weiterlesen